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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5612
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Prof. Nettelmann, biitte, beantworten Sie

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Prof. Nettelmann,
biitte, beantworten Sie folgende Frage: Ist ( bereits ) Verjährung eingetreren oder nicht? bei folgender Formulierung des Finanzamtes:
" wenn dieser Sachverhalt bereits im Rahmen der BP für die Jahre 2003- 2005 in Jahre KJ.2008 vorgetragen worden wäre, so wäre die Rückstellung für das KJ. 2003 aufgelöst worden und die Verjährung wäre nicht eingetreten"

Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie bitte den Sachverhalt etwas mehr präzisieren, um den es in Ihrer Angelegenheit geht?

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Es geht um ein Schreiben aus dem Jahre 2015 von einer Betriebsprüferin, die den Sachverhalt der Rückstellung aus der Bilanz 1998 aufgegriffen hat. Die Prüferin hatte sich auf einen Prüfungsbericht aus dem Jahre 2008 für die Kj. 2003- 2005 bezogen, in welchem die damalige Prüferin die Bilanz 1998 mit der Gewährleistungsrückstellung angesprochen hatte. Seit 1999 wurden aber nur EÜR eingereicht und auch veranlagt. Die Prüferin wusste dies, hat aber dennoch nach der Rückstellung gefragt ob ich noch deswegen in Anspruch genommen werden könnte. Ich antwortete, dass ich es nicht wüsste, es meiner Meinung nach nicht ausgeschlossen werden könnte.
Weitere Nachfrahen über die onkrete Sachlage und der Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchname nach 19 Jahren im Jahre 2008 wurden seitens der Betriebsprüferin nicht gestellt. Die Betriebsprüferin in 2015 hat nun den anfangs zitierten Satz so aufgeschrieben:
"Gegen die Auflösung der Rückstellung in 2015 legte der Steuerberater Einspruch ein. Als Einspruchsbegründung führt er u.a. an, dass im Kj. 2003 hinsichtlich der Rückstellung ein Vergleich getroffen wurde.
Diese Aussage steht im Widerspruch zu den Angaben der Stpfl. im Kj. 2008.
Wenn dieser Sachverhalt bereits im Rahmen der BP für die Kj. 2003- 2005 vorgetragen worden wäre, so wäre die Rückstellung für das Kj. 2003 aufgelöst worden und die Verjährung wäre nicht eingetreten".
Meine Frage: ist tatsächlich Verjährung eingetreten, da die Formulierung im Konjunktiv steht?
Die damalige Prüferin in 2008 hatte unkonkret nach der Inanspruchnahme gefragt. Ich hatte diese nicht gänzlich ausgeschlossen, da ich Gewährleistungsverlängerung teilweise bis 2018 angeboten hatte.
Die Prüferin hat dann gar nicht weiter nach dem Stand des Rechtsstreites nachgefragt.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich verweise auf meine diesbezüglichen Ausführungen zu dem Frageskomplex und wiederhole:

Weder im Jahre 2008 im Rahmen der Betriebsprüfung als auch im Jahre 2015 konnte die im Jahr des Wechsel der Gewinnermittlungsmethode erforderliche Korrektur der Hinzurechnung der Rückstellung mangels eines Antrages auf Hinzuschiebung der erforderlichen Korrektur nachgeholt werden, da dieser Antrag im Zusammenhang mit der Steuererklärung für das 1. Jahr nach dem Methodenwechsel gestellt werden musste. Dies ist offenbar nach der Sachverhaltsdarstellung nicht geschehen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Bedeutet dies dass die Verjährung auch hinsichtlich der 10 jährigen Frist für 2003 eingetreten ist, was die Betriebsprüferin in ihrem Schreiben mitgeteilt hat?
Sie schreibt diese Verjährung wäre nicht eingetreten, wenn in der BP 2008 für das Kj. 2003 andere Antworten erfolgt wären.
Ich verstehe Ihre Antwort Herr Prof. Nettelmann wiederum so, dass die Fragen/ Antworten in der BP 2008 keine Relevanz mehr hatten für die Rückstellung aus 1998.
Dennoch sind aufgrund des o.a. Berichtes der Betriebsprüferin von 2015 Steuerbescheide mit der Auflösung der Rückstellung für das Kj. 2003 mit 10 jähriger Festsetzungsfristbegründung geändert worden.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrter Herr Prof. Nettelmann
Bitte teilen Sie mir mit ob meine Äusserungen in der BP 2008 für das Kj. 2003 zu einer Änderung des Steuerbescheides für das Kj. 2003 in 2015 (10 jährige Festsetzungfrist ) in dem o.a. Sachverhalt gegen die A0 verstösst denn diesds wird mir vorgeworfen vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grund des geschilderten Sachverhaltes konnten weder in 2008 noch in 2015 die Steuerbescheide wegen eines fehlenden ausdrücklichen Antrages im Rahmen der Abgabe der Steuererklärung für das 1. Jahr nach dem Wechsel der Gewinnermittlungsmethode gestellt worden ist.

Unter Berücksichtigung meiner umfassenden Ausführungen müssen Sie dahingehend Ihren Klageantrag beim Finanzgericht stellen. Schalten Sie zweckmäßigerweise einen Steuerberater ein und geben Sie ihm meine Ausführungen!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Vielen Dank!