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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 865
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
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alva3172015 ist jetzt online.

Bei der Erstellung der Steuererklärung 2017 für meine Eltern

Diese Antwort wurde bewertet:

Bei der Erstellung der Steuererklärung 2017 für meine Eltern stoße ich auf folgende Schwierigkeit:
Es liegt zum einen eine Jahressteuerbescheinigung für meinen Vater vor, der am 29.03.2017 verstorben ist (Pensionseinkünfte bis März, Steuerklasse 3). Zum anderen eine Jahressteuerbescheinigung für meine Mutter (Witwenversorgung ab April, ebenfalls Steuerklasse 3). Außer einem Freibetrag für meinen Vater wegen Behinderung (100%) gibt es bei diesem Steuerfall keine Besonderheit, die mir bewusst wäre.
Nach Eingabe der Zahlen der beiden Bescheinigungen berechnet mir Quick Steuer im Rahmen der Zusammenveranlagung eine Steuernachzahlung! Dies erscheint mir nicht schlüssig. Liegt das an der Kombination aus zwei Mal Steuerklasse 3? Falls der berechnete Wert nicht in Ordnung sein sollte und es keine Korrekturmöglichkeit innerhalb der Software für diesen Sonderfall geben sollte, wie sollten wir uns gegenüber dem Finanzamt verhalten? Die Steuererklärung elektronisch einreichen und auf den Fehler hinweisen oder auf Korrektur im Rahmen der Bearbeitung hoffen?

Sehr geehrter Fragesteller,

dies ist gut möglich. Da zwei Eheleute niemals beide Steuerklasse 3 haben dürfen. Sie können die Steuererklärung abgeben bzw. (elektronisch) einreichen und danach müsste man den Steuerbescheid überprüfen und ggfs. Einspruch innerhalb der Monatsfrist einlegen. Etwaige Korrekturen kann das Finanzamt automatisch vornehmen bzw. Sie innerhalb der Einspruchsfrist. Haben Ihre Eltern noch zusätzliche Einkünfte, da die Freibeträge für Rentner recht hoch sind?

Sie können mir auch einmal im Nachgang die Steuerberechnung übersenden.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne; ich stehe heute noch für Rückfragen bis 21 Uhr zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Kanzlei für Steuerrecht Hermes

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für Ihre bisherige Antwort. Ich muss leider nachfragen: Was ist gut möglich? Eine Steuernachzahlung oder ein Fehler? Zusatzeinkünfte gibt es bei meinen Eltern nicht. Die Rückerstattung lag die letzten Jahre über bei ca. 1.600 Euro. Aktuell steht eine Nachzahlung von ca. 400 Euro unter dem Strich. Die Differenz von 2.000 Euro kann ich nicht nachvollziehen. Nach meinem Kenntnisstand werden Witwen im Todesjahr des Ehepartners und im darauffolgenden "Gnadenjahr" mit Steuerklasse 3 eingestuft. Danach mit Steuerklasse 1. Möglicherweise berücksichtigt Quick Steuer diesen Sonderfall nicht korrekt. Es gab zu jedem Zeitpunkt des Jahres 2017 nur einen Einkommensbezieher mit Steuerklasse 3, keine zwei. Bisher habe ich beide Steuerbescheinigungen separat eingegeben. Sollte ich die Werte beider Dokumente stattdessen vorher addieren? Das sollte nach meinem Verständnis eigentlich keinen Unterschied ergeben.

Sicherlich ein Fehler! Haben Sie angegeben, dass Ihr Vater verstorben ist bzw. Ihre Mutter verwitwet ist? Vielleicht prüfen Sie einmal eine getrennte Veranlagung statt der Zusammenveranlagung und sehen was dann für ein Ergebnis herauskommt. Wenn Ihre Eltern sonst eine Erstattung erhalten haben, kann ja jetzt keine Nachzahlung aus der Erklärung resultieren, da die Witwenrente sicherlich geringer ist.

alva3172015 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank! Sie haben meine Vermutung somit bestätigt. Eine Angabe des Todeszeitpunkts ist im Programm nicht möglich. Das spricht aus meiner Sicht ebenfalls dafür, dass die Berechnung falsch ist. Wir werden alles Weitere direkt mit dem Finanzamt besprechen.