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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5415
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe einen Anteil von 35% an einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich habe einen Anteil von 35% an einer Partnerschaftsgesellschaft. Diesen Anteil möchte ich nun für ca. € 500000,00 an meinen Mitgesellschafter verkaufen.Diese Summe soll nun in den nächsten 10 Jahren in unterschiedlichen Beträgen an mich gezahlt werden. Im ersten Jahr sollen es € 200000,00 sein.Wie ist diese Summe nun zu versteuern,gibt es einen Freibetrag vorweg, oder unterliegt die Gesamtsumme der EKSt. Meine Beteiligung an der Gesellschaft ist über 20 Jahre. Würde mich über eine Antwort freuen. Mit freundlichen Grüssen ******

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage bedarf es ergänzender Angaben:

Um was für eine Gesellschaft handelt es sich, an der Sie beteiligt sind und Ihre Beteiligung an einen Mitgesellschafter übertragen möchten?

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Herr Professor Bertelsmann, Es handelt sich um eine eingetragene Partnerschaftsgesellschaft, eingetragen im Partnerschaftstegister in Kiel.Sowohl mein Partner als auch ich sind hier eingetragene Gesellschafter und ich möchte meinen Anteil jetzt an meinen Partner verkaufen und in den Ruhestand gehen. Mit freundlichen Grüssen *******

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die ergänzenden Angaben!

Zu Ihrer Frage teile ich mit:

Selbstverständlich können Sie eine Ratenzahlung der Abfindung für das Ausscheiden aus der Partnerschaftsgesellschaft vereinbaren. Allerdings ist der Gewinn aus dem Veräußerungsgeschäft im Jahr des Ausscheidens sofort zu versteuern. Dieser Veräußerungs-gewinn als Differenz zwischen Ihrem buchmäßigen Anteil und dem Veräußerungspreis wird gem. § 34 EStG begünstigt besteuert.

Ein Freibetrag kommt nur bis zu ener bestimmten Höhe des Veräußerungsgewinn in Betracht, der vermutlich in Ihrem Fall überschritten ist.

Ich befürchte allerdings, dass Sie für die Durchführung der Angelegennheit einen Steuerberater einschalten müssen, wenn Sie nicht ohnehin steuerlich beraten werden, da ja auch bzgl. der Partnergesellschaft Änderungen eintreten.

Wenn ich Ihnen mit diesen Hinweisen helfen und Ihre Frage beantworten konnte, bitte ich um Ihre Bewertung, damit mein 50 %igen Anteil an Ihrem Honorareinsatz an mich weitergeleitet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung meiner Ausführungen, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Herr Professor Nettelmann, sorry,aber so komme ich nicht weiter. Ich scheide aus der aktiven Tätigkeit aus und habe mich mit meinem Partner auf einen Kaufpreis von ca.500000,00 auf 10 Jahre geeinigt.Diese Summe soll in unterschiedlich hohen Teilbeträgen jährlich gezahlt werden.Mir ist klar, dass der dann jährlich gezahlte Betrag der EKSt.unterliegt. Die Frage ist nun, ob hier der Regelsteuersatz gilt,oder ob es hier eine Besonderheit gibt. Weiter möchte mein Partner, dass ich am Gewinn bzw. Verlust beteiligt bleibe,also auch weiterhin im Partnerschaftsregister registiert bin,mit anderen Worten,formal und steuerlich bleibt alles so wie es ist. Dem Finanzamt gegenüber bleibt also meine 35 prozentige Beteiligung bestehen und der Gewinn wird entsprechend aufgeteilt und versteuert.Würden wir also € 100000,00 Gewinn machen bekäme mein Partner € 65000,00 und ich € 35000,00, mit anderen Worten,er zahlt für € 35000,00 weniger Steuern ,die ich dann allerdings zahlen müsste.Da er sich in der höchsten Steuerklasse befindet, wären somit € 17000,00 Steuern gespart.Ich halte diese Vorgehensweise für nicht richtig,denn durch mein formales Nichtausscheiden hafte ich ja auch für die nächsten 10 Jahre. Aus meiner Sicht kann es doch nur so sein, das nach meinem Ausscheiden er jährlich einen festgelegten Betrag auf mein Konto überweist (quasi Rente) ich aber keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Firma habe. Das Thema Freibetrag können wir abhaken,wird sich bei der Steuererklärung aufklären lassen. Die Änderung bzgl. der Partnerschaftsgesellschaft ist mir bekannt. Die Mithilfe meines jetzigen Steuerberaters kann ich nicht in Anspruch nehmen,dieser unterstützt leider zweifelhafte Steuertricks zu Gunsten meines Partners. Ich hoffe deshalb,dass Sie mir eine für mich verständliche Antwort geben . Für die o.g. falsche Anrede bitte ich um Entschuldigung, mein Tablet setzt häufiger selbständig falsche Wörter ein und heute Nacht habe ich nicht alles kontrolliert. Mit freundlichen Grüssen *******

Sehr geehrter Fragesteller,

solange Sie als Gesellschafter in der Firma sind und im Partnerschaftsregister eingetragen und weiterhin unverändert am Gewinn beteiligt sind, bleibt alles bei der bisherigen Gesellschaftsform und der Haftung als Gesellschafter. Ihr "Ausscheiden" bezieht sich nur auf Ihre aktive Mitarbeit. Sie scheiden also auf Grund der vorgesehenen Gestaltungsform nicht aus der Gesellschaft aus.

Da alles unverändert bleibt, treten auch steuerlich keine Veränderungen ein.

Eine laufende Besteuerung Ihres Gewinnanteils ist natürlich höher als die begünstigte Besteuerung aus einem Ausscheiden aus der Gesellschaft gegen eine Abfindung von 500 000 €, denn der ermäßigte Steuersatz kommt nur bei einem endgültigen Ausscheiden aus der Gesellschaft in Betracht.

In diesem Fall lässt die Verwaltung und Rechtsprechung ein Wahlrecht zu:

1. Sofortige Versteuerung des Veräußerungsgewinns unter Anwendung der vorgenannten ermäßigten Besteuerung gem. § 34 EStG,

2. eine Ratenzahlung bei einer mehr als 10-jährigen Laufzeit ohne ermäßigte Besteuerung, wobei der Barwert des Veräußerungsgewinns nach den Vorschriften des Bewertungsgesetzes zu ermitteln ist. Im einzelnen sind die Grundsätze der Rechtsprechung und die Regelung in den Verwaltungsanweisungen zu § 16 Einkommensteuergesetz

[[16 (11]] zu beachten.

Ich hoffe, dass ich damit meine Ausführungen gemäß Ihrem Anliegen präzisieren konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.

Danke für die schnelle Antwort. es bleiben zwar noch einige Unklarheiten aber die muss nun mein Anwalt klären. Mit freundlichen Grüssen *****

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachricht! ich wäre dankbar, wenn Sie abschließend die Bewertung für meine Bearbeitung vornähmen, da mein Anteil an Ihrem Honorareinsatz von 50 % an mich weitergeleitet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.

Ist bereits erledigt , 5 Sterne, nochmals vielen Dank. Ist erledigt Gruss *****

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Sie müssen bitte mindestens 5 Sterne anklicken, damit mein Anteil an dem Honorareinsatz freigeschaltet wird.

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte noch auf Ihre Rückmeldung wegen der Bewertung, da ich ohne diese Bewertung durch Anklicken der Sterne mein Vergütungsanteil nicht freigeschaltet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5415
Erfahrung: HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.