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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5605
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich bin Pensionär und beziehe bei Steuerklasse 3 -

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Pensionär und beziehe bei Steuerklasse 3 - verheiratet - ein monatliches Gesamtbrutto von 6854,80 €. Die gesetzlichen Abzüge belaufen sich auf:
Lohnsteuer 1305,83€,
Soli 71,82 €,
Kirchensteuer 117,52 €,
d.h. ein Netto von 5359,63 €.
Wie sähe die steuerliche Belastung aus bei Trennung der Ehepartner, d.h. wohl Steuerklasse 1 ? Hinzu käme wohl Wegfall des Ehegatten Splitting.
Welche steuerliche Wirkung hätte Überweisung der Hälfte der Nettopension an die Ehefrau?
Mit freundlichen Grüßen
W

Sehr geehrter Fragesteller,

gern führe ich die gewünschte Berechnung durch, will aber gern auf die Möglichkeit hinweisen, dass Sie bei einer Trennung Unterhaltsleistungen bis zu einem Monatsbetrag von 1 150 € steuerlich absetzen können, wenn Ihre getrennt lebende Ehefrau diesen Betrag versteuert. Insofern teilen Sie mir bitte mit, ob ich dies bei der Berechnung berücksichtigten sollte. Falls Ihre Frau keine anderweitigen Einkünfte erzielt, würde sich für die Frau nur eine steuerliche Belastung von 75,75 € monatlich in Betracht kommen, die Sie natürlich übernehmen müssten.

Frage also, ob dies bei der Berechnung berücksichtigt werden sollte und ob Ihre Frau noch anderweitige Einkünfte aus einer eigenen Erwerbstätigkeit bezieht.

Nach Vorliegen Ihrer Antwort nehme ich zu Ihrer Frage Stellung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Vielen Dank für erste Antwort.
Mich interessiert vor allem, .ungefähr wie groß der steuerliche Unterschied bei mir als Pensionär bei Trennung ist, da die gesetzlichen Abzüge (Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer) sich dann statt nach Steuerklasse 3 nach Klasse 1 berechnen.
Das mag etwas abgemildert sein durch Absetzbarkeit Versorgungsausgleich bis zu 1150€. Hinzu käme dann auch Wegfall des Ehegattensplittings.
Meine Frau hat derzeit keine nennenswerten Einnahmen. Das kann sich allerdings ändern, wenn sie eine bislang selbstgenutzte Eigentumswohnung vermieten sollte.
Brauchen Sie noch weitere Angaben?
Mit freundlichen Grüßen
W. Reichenbaum

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre ergänzenden Angaben! Geben Sie mir bitte noch Ihr Jahr der Pensionierung sowie die Höhe Ihrer monatlichen privaten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an.

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Ich bin seit September 1999 als Bundesbeamter pensioniert.
Zur Krankenversicherung: Beihilfe für meine Frau und mich jeweils 70%, wobei meine Frau ein eigenes Einkommen von höchstens 17.000 € haben darf.Die restlichen 30% sind privat versichert einschließlich Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer und Pflegeversicherung für meine Frau mit 224 € inklusive 26 € PVB, und für mich mit 280 € inklusive 31 € PVB.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die notwendigen ergänzenden Angaben, die mir ermöglichten, die Berechnungen durchzuführen!

Bei einer Berechnung der Steuerabzüge nach Steuerklasse I im Fall des dauernden Getrenntlebens ergibt sich eine Steuerschuld von 2 095,52 € gegenüber derzeit von 1 495,17 € also ein Mehrbetrag von 600,35 €.

Wenn allerdings der Unterhalt an die Ehefrau mit dem Höchstbetrag von mtl. 1 150 € in Abzug gebracht wird, verringern sich die Steuerabzüge auf 1 542,49 €. Demzufolge ist der Mehrbetrag nur ( 1542,49 - 1495,17 = ) 47,32 €

Bei Ihrer Frau entstünde eine monatliche Steuerbelastung durch die Versteuerung der Unterhaltsleistung von max. 1 150 € von 71,75 €

Ich hoffe, dass ich damit vollumfänglich Ihre Frage beantworten konnte. Für Ihre Bewertung wäre ich dankbar, damit mein Honoraranteil von 50 % an mich weitergeleitet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Herr Prof Nettelmann,
ich hatte noch vergessen, die Frage nach Auswirkung in Euro durch Wegfall der gemeinsamen Veranlagung (Ehegatten Splitting) wieder aufzugreifen.
MfG W.. Reichenbaum

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie von dem Realsplitting Gebrauch machen: Abzug der Unterhaltsleistung bis 1150 mtl. mit gleichzeitiger Steuerpflicht bei Ihrer Frau ist die Differenz zum, Splitting 119,07 € wenn Sie die Steuerbelastung von Ihrer Frau übernehmen, anderenfalls ist die Differenz zum Splitting 600,35 €

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann