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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5929
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich erwarte einen Abfindungbetrag von ca. EUR 420.000 Habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich erwarte einen Abfindungbetrag von ca. EUR 420.000
Habe die Möglichkeit diesen über 2 KJ Auszahlen zu lassen.
Einkommen in 2018 ca. 12.000 (Arbeitslohn)
Einkommen in 2019 ca. EUR 30.000,- Arbeitslosengeld
Was ware die optimale Lösung um Steuern zu sparen ?
Welche Summen soll ich in welchen Jahr Auszahlen lassen
Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage bedarf es ergänzender Angaben:

1. Wann scheiden Sie aus dem Dienstverhältnis aus?

2. Wie erklärt sich für 2018 nur ein Arbeislohn von nur 12 000 €?

3. In welchem Familienstand leben Sie? Falls verheiratet: Ist der Ehegatte erwerbstätig?

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,vielen Dank für Ihr schnelles Feedback.Zu 1, geplant Januar 2018
Zu 2, Monatseinkommen von Januar 2018 (Grundlohn 8.450, sowie Prämien)
Zu 3, Verheiratet (Steuerklasse 3) 2 Kinde eingetragen , Frau ist nicht ErwerbstätigHoffe das die Angaben weiterhelfenVielen DankHerzliche Grüße aus ErlangenHermann Kratochwill

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die ergänzenden Angaben zur Beantwortung Ihrer Frage!

Eine Aufteilung der Abfindung auf 2 Jahre ist nicht möglich, um nicht die Vergünstigung der ermäßigten Besteuerung gem. § 34 EStG zu verlieren. Sie sollten in Anbetracht Ihrer Einkommenssituation die Abfindung Anfang 2018 wählen.

Ich erlaube mir den Hinweis, dass Sie den Arbeitgeber ausdrücklich darauf hinweisen, dass Sie in 2018 kein Einkommen nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis - und auch keine Lohnersatzleistungen in 2018 - erzielen. Dadurch kann der Arbeitgeber für die Berechnung der Steuer auf die Abfindung das Monatsgehalt für Januar 2018 als Jahresbruttogehalt (ohne Abfindung) zugrunde legen.

Auf R 39 b 6 Abs. (3) Lohnsteuerrichtlinien weise ich in diesem Zusammenhang hin:

"Werden sonstige Bezüge (ABFINDUNGEN) gezahlt, nachdem der Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis ausgeschieden ist, sind der Lohnsteuerermittlung die Lohnsteuerabzugsmerkmale zugrunde zu legen, die zum Ende des Kalendermonats des Zuflusses gelten. Der voraussichtliche Jahresarbeitslohn ist auf der Grundlage der Angaben des Arbeitnehmers zu ermitteln. Macht der Arbeitnehmer keine Angaben, ist der beim bisherigen Arbeitgeber zugeflossene Arbeitslohn (also für Januar 2018) auf einen Jahresbetrag hochzurechnen."

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Frage beantwortet haben und Ihnen noch einen wichtigen Hinweis "auf den Weg" gegeben habe. Für Ihre Bewertung meiner Beratung wäre ich dankbar, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,vielen Dank für Ihre Antwort
Ich vermisse noch die Höhe der Vorraussichtlichen NettozahlungMit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Zugrundelegung Ihrer Angaben ergibt sich - nach dem aktuellen Einkommensteuertarif - von dem Jahresbruttoarbeitslohn von 432 000 € unter Anwendung des ermäßigten Steuersatzes gem. § 34 EStG eine Einkommensteuerbelastung von 122 876,00 € für die Abfindung.

Ich hoffe, damit Ihre Rückfrage beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Morgen Professor Nettelmann,mir ist noch eingefallen ist der o.g. Nettobetrag mit oder ohne Kirchensteuer.Wie hoch ist der Nettobetrag ohne KirchensteuerVielen DankMit freundlichen GrüßenHermann Kratochwill

Sehr geehrter Fragesteller,

die Berechnung ist unter Berücksichtigung von Kirchensteuer erfolgt.

Mit freundlichen Grüßen

Prof, Nettelmann