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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5929
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Landwirt bzw. habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Landwirt bzw. habe meinen Betrieb seit 20 Jahren verpachtet (keine Aufgabeerklärung). In 2012 habe ich ein Grundstück parzellieren lassen und hiervon 2 Grundstücke veräußert, eins habe ich für Vermietungszwecke bebauen lassen. Hierzu folgende Frage bzw. vorab folgende Schilderung des Sachverhalts:
Das Grundstück das ich in 3 Parzellen einteilen ließ habe ich zu Beginn der 70er Jahre von meiner Tante geerbt. Meine Tante war alleinstehend und hatte auf den insgesamt 1.100 qm einige Hühner, einen Gemüsegarten sowie einige Obstbäume für den Eigenbedarf. Sie war nie landwirtschaftlich tätig bzw. hat auch nie eine Steuererklärung eingereicht.
Ich selbst habe die Landwirtschaft auf einem Aussiedlerbauernhof (ca. 1,5 km vom Grundstück entfernt) betrieben. Ich hatte Milchvieh. Das Grundstück liegt im Ortskern, direktes Wohngebiet. Ich selbst habe tatsächlich auch aufgrund der Entfernung zum Stall nie Vieh auf dem Grundstück gehalten und es auch nicht als Ackerland (aufgrund der Größe) genutzt. Es wurde also tatsächlich nie für meinen Betrieb genutzt. Das würden sicherlich auch die angrenzenden Nachbarn sowie mein derzeitiger Pächter bezeugen.
Nun stellt das Finanzamt die Frage, weshalb in meiner Steuererklärung keine stillen Reserven aus der Veräußerung des Grundstücks erklärt wurden. Ich habe die Veräußerung nicht angegeben weil das Grundstück meiner Meinung nach Privatvermögen darstellt. Laut festgestelltem Einheitswert handelt es sich ebenfalls um Grundvermögen.
Ich hoffe ich habe den Sachverhalt verständlich dargestellt. Meine Frage lautet nun, was das Finanzamt benötigt damit es anerkennt das es sich um Privatvermögen handelt. Oder reicht die Schilderung die ich Ihnen gerade erbracht habe?
Lieben Gruß
G. Jansen
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

Teilen Sie dem Finanzamt mit, dass Sie und der Rechtsvergänger, Ihre Tante, das Grundstück niemals zu landwirtschaftlichen Zwecke genutzt haben und niemals ein landwirtschaftlicher Betrieb auf dem Grundstück unterhalten wurde. Geben Sie an,dass der von Ihnen bewirtschaftete landwirtschaftliche Betrieb an anderer Stelle (genaue Angabe) befindet und nicht mit dem Grundstück zusammenhängt, das im Jahre 2012 parzelliert worden ist.

Nach dem vorliegenden Einheitswertbescheid ist das Grundstück der Vermögensart Grundvermögen zugeordnet.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Hinweise weiterhelfen. Für eine abschließende Bewertung wäre ich dankbar, damit die ausgelobte Vergütung freigeschaltet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meinen Ausführungen? Ansonsten wäre ich für eine abschließende Bewertung dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann