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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5670
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Kleinunternehmerregelung

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, ich hätte folgende Frage zur Kleinunternehmerregelung und bitte um kurze Beantwortung: Seit 15 Jahren habe ich ein Nebengewerbe zu meiner Haupttätigkeit. Mein Umsatz war innerhalb der Kleinunternehmerregelung. Letztes Jahr bin ich schwer erkrankt und wurde dann noch gekündigt. Seit Juli dieses Jahres wieder bin ich wieder gesund. Bis dahin bekam ich Krankengeld von der Krankenkasse, danach Arbeitslosengeld. Nun habe ich mich entschieden keine nichtselbständige Arbeit mehr aufzunehmen, sondern mein Nebengewerbe zum Hauptberuf zu machen. Zwei erste Aufträge stehen schon an. Nun die Fragen: 1) Darf ich dieses Jahr einen Umsatz von 17.500 Euro erzielen obwohl ich 8,5 Monate lang Krank bzw. Arbeitslos war? Oder darf der Umsatz nur anteilig zu den arbeitsfähigen Monaten erzielt werden also 17.500€/12 x 3,5 Monate, um die nächsten Jahre weiterhin von der Umsatzsteuer befreit zu sein? Zu beachten ist, dass ich die erhaltenen Kranken-und Arbeitslosengeldzahlungen nicht aufs Spiel setzen möchte. Bei den Anträgen zum Kranken- und Arbeitslosengeld habe ich kein Nebeneinkommen angegeben! 2) Macht das Finanzamt einen steuerlichen Unterschied zwischen Nebengewerbe und Hauptgewerbe wenn der Umsatz trotzdem unter 17.500 Euro liegt? Oder gibt es einen fließenden Übergang? 3) Falls ich weitere Aufträge bekomme, darf ich die dieses Jahr nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz erzielen um nächstes Jahr noch von der Umsatzsteuer befreit zu werden. Ab 2015 muss ich dann Umsatzsteuer abführen. Ist das richtig? Danke für Ihre Beantwortung. Mit freundlichen Grüßen Robert

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gern im Rahmen einer Erstberatung antworte:

zu 1. Wenn Sie Ihre Nebentätigkeit bei den Steuerbehörden nicht abgemeldet haben, also weiterhin umsatzsteuerlich Unternehmer sind, sind Sie im ganzen Jahr 2013 Unternehmer und es gilt die Grenze von 17 500 €
zu 2: Steuerlich wird kein Unterschied für Haupt- und Nebentätigkeit gemacht. Allein entscheidet ist die Umsatzgrenze. Es kommt allein auf dien Vorjahresumsatz an.
zu 3. Wenn Sie im Jahr 2013 die Umsatzgrenze von 17 500 € überschreiten, unterliegen Sie im Jahre 2014 der normalen Umsatzbesteuerung. Einen "fließenden" Übergang gibt es nicht.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Frage beantwortet habe. Für eine abschließende Bewertung meiner Antwort wäre ich dankbar, damit die ausgelobte Vergütung freigegeben wird.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.