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StB Rösner
StB Rösner, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 249
Erfahrung:  Diplom-Kaufmann
57244072
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StB Rösner ist jetzt online.

Ich habe als Einzelunternehmer (Photovoltaik) f r 2009 eine

Beantwortete Frage:

Ich habe als Einzelunternehmer (Photovoltaik) für 2009 eine Investitionsrücklage zum Bau einer Photovoltaik-Anlage gebildet.
Ist es möglich, diese Anlage mit der Investitionsrücklage auch in Italien oder auf den Kanaren zu errichten?
Vielen Dank
Klaus Ackermann
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

ich vermute, Sie meinen einen "Investitionsabzugsbetrag".

 

Dieser durfte schon nur gebildet werden, wenn Sie beabsichtigt hatten, das begünstigte Wirtschaftsgut voraussichtlich mindestens bis zum Ende des dem Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung folgenden Wirtschaftsjahres in einer inländischen Betriebsstätte des Betriebs ausschließlich oder fast ausschließlich betrieblich zu nutzen.

 

Natürlich können Sie die Anlage auch im Ausland errichten. Den Investitionsabzugsbetrag müssen Sie sowieso wieder auflösen.

 

Da der Investitionsabzugsbetrag in diesem Fall aber nicht infolge einer Investition in einer inländischen Betriebsstätte bis zum Ende des dritten auf das Abzugsjahr folgenden Wirtschaftsjahres dem Gewinn im Jahr der Investition hinzugerechnet wird, muss der ursprüngliche Investitionsabzug rückwirkend rückgängig gemacht werden. Es erfolgt eine Korrektur des Investitionsabzugsbetrags rückwirkend auf den Zeitpunkt seiner Bildung, und zwar selbst dann, wenn der betreffende Steuer- oder Feststellungsbescheid bereits bestandskräftig geworden ist.

Die Korrektur löst eine Verzinsung nach 233 AO aus. Der Zinsablauf beginnt 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

wenn Sie mit meiner Antwort zufrieden waren, bitte ich, diese zu akzeptieren.

 

Davon lebt das System.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen,

das mit "inländisch" war mir auch klar. Es soll aber eine Diskussion geben, daß diese Einschränkung nicht mit EU-Recht vereinbar sei. Wenn Sie dazu positive Informationen haben, wäre das für mich nützlich.

Mit freundlichem Gruß

Klaus Ackermann
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

der Investitionsabzugsbetrag ist davon abhängig, dass die Absicht besteht, das begünstigte Wirtschaftsgut anzuschaffen oder herzustellen. Insbesondere muss die Absicht der ausschließlichen oder fast ausschließlich betrieblichen Nutzung in einer inländischen Betriebsstätte bestehen.

 

Dieser im Gesetz verankerte Inlandsbezug könnte europarechtlich zweifelhaft sein. Vorsorglich sollten Überführungen ins Ausland (z.B. ausländische Betriebsstätte) deshalb erst nach Ende des Dreijahreszeitraums erfolgen.

 

Das dürfte bei einer Fotovoltaikanlage aber nicht relevant sein, denn diese wird wohl nur im Ausnahmefall abgebaut und im EU-Ausland wieder aufgebaut werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

StB Rösner und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.