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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1005
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau/Herr Rechtsanwalt, ich habe meine Steuererkl rung

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Frau/Herr Rechtsanwalt,

ich habe meine Steuererklärung 2006 einem Steuerberater gegeben mit dem ich vorher telefonisch vereinbart hatte, dass diese bei mir noch zu machen ist und dringend sei. Ich hatte 2006 am 1. Juli erstmals angefangen zu arbeiten und mir wurde von mehreren Seiten gesagt, dass ich sicher die gesamte Lohnsteuer dieses Jahres zurückbekommen würde.
Der Steuerberater hat mir 2 Monate lang wöchentlich auf meine Anfragen gesagt, er bearbeite die Steuererklärung. Nun hat er sich herausgestellt, dass er sie überhaupt nicht bearbeitet hat und dass diese Steuererklärung inzwischen verjährt ist. Hat der Steuerberater, der ganz offensichtlich den Auftrag angenommen hat und mir immer wieder bestätigt hat, die Unterlagen wären in Bearbeitung die Pflicht, mir den Ausfall des Geldes zu erstatten?

Mit freundlichen Grüßen, Helen Taube

Sehr geehrte Frau Taube,

 

vielen Dank für ihre Frage.

 

Diese beantworte ich gern wie folgt:

 

Der Steuerberater haftet nach ihrer Schverhaltsdarstellung auf Schadensersatz in Höhe der nicht erfolgten Lohnsteuerrückerstattung wegen Nichterfüllung des mit Ihnen geschlossenen Geschäftsbesorgungsvertrages.

 

Sie tragen allerdings die Beweislast für die Voraussetzungen des Schadensersatzanspruchs. Deshalb sollten Sie durch einen Lohnsteuerhilfeverein berechnen lassen, wie hoch die Rückerstattung gewesen wäre, wenn die Einkommensteuererklärung durch den Steuerberater fristgemäß abgegeben wurde.

 

Die Mitgliedschaft in einem Lohnsteuerhilfeverein ist für Sie preiswerter als wenn Sie einen anderen Steuerberater damit beauftragen, die Berechnung vorzunehmen. Außerdem kann dieser in Zukunft ihre Einkommensteuererklärungen abgeben, wenn das Finanzamt an Sie Lohnsteuer zurückerstatten muss.

 

Liegt diese Berechnung vor, dann lassen Sie sich von dem Steuerberater dessen Berufshaftpflichtversicherung mitteilen, damit Sie bei dieser ihren Schaden geltendmachen können. Weigert sich der Steuerberater dazu, dann empfehle ich Ihnen, einen Kollegen (Fachanwalt für Steuerrecht) mit der Wahrnehmung ihrer Interessen in dieser Angelegenheit zu beauftragen. Dieser schreibt dann den StB. an, um sich zunächst die Berufshaftpflichtversicherung von diesem mitteilen zu lassen. Anschließend macht dieser ihren Schadensersatzanspruch gegen den Steuerberater für Sie bei dieser geltend.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

 

K. Severin und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.