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JanaChristinaH
JanaChristinaH, Rechtsanwältin
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 189
Erfahrung:  Sozial-, Verwaltungs-, Versicherungs- und Zivilrecht.
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JanaChristinaH ist jetzt online.

Guten Tag! Ich habe eine Frage bezüglich der Kostenübernahme

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag! Ich habe eine Frage bezüglich der Kostenübernahme der Zahnspange meiner Tochter durch die GKV. Der Fall liegt bereits beim Sozialgericht. Ich bräuchte eine telefonische beratung. Vielen Dank! Heidi Gastner
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
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Guten Tag, um was geht es genau? Dann kann man den Premium Service entsprechend offerieren.Mit freundlichen Grüßen
RAin Hartmann
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Meine Tochter braucht zur Kieferregulation eine Zahnspange. Die Behandlung erfolgte zunächst mit einer sog. lockeren Zahnspange. Nach erreichen des ersten Behandlungszieles war es nötig, eine Weiterführung mit einer sog. festen Spange durchzuführen. Es hatte sich bereits bei der lockeren Spange herausgestellt, daß meine Tochter z. T. mit massiven Kopfschmerzen reagierte. Durch Herausnehmen der Spange klangen diese Beschwerden wieder ab. Deshalb war es sowohl von meiner Seite aus, als auch des Kieferorthopäden angedacht, eine sog. Alignerschienentherapie zu wählen. Diese Schienen sind im Zweifelsfall herausnehmbar.Eine fest eingeklebte Spange kann man nicht so einfach entfernen, wenn das Kind dann mit Dauerkopfschmerz zu kämpfen hat. Mein Anliegen ist es , von der KK den Kostensatz erstattet zu bekommen, den eine feste Spange kosten würde. Den Rest bezahle ich privat. Meine KK weigert sich, der fall liegt beim Sozialgericht, welches mich gestern aufgefordert hat, die Klage wegen Aussichtslosigkeit zurückzunehmen.In der Praxis des Kieferorthopäden gibt es aktuell exact den gleichen Fall noch einemal. Die AOK in diesem Fall bezahlt anstandslos diesen Anteil, den eine herkömmliche Spange kosten würde. Meine KK (HEK) beruft sich darauf , daß diese Behandlung nur den Tragekomfort erhöhe und ästhetisch einen Vorteil bieten würde. Meine Frage ist, was tue ich jetzt. Ich werde die Klage NICHT zurückziehen. So, nun habe ich alles geschrieben. Daher brauche ich keinen Premiumservice mehr. Eine schriftliche Konversation genügt mir also. Danke für eine Antwort! Mit freundlichen Grßssen Heidi Gastner
Guten Tag grundsätzlich werden von der GKV die Kosten für eine Aligner Schiene nicht übernommen, auch nicht bei Kindern. Dennoch gibt es in begründeten Ausnahmefällen die Möglichkeit, dass die GKV die Kosten dennoch übernimmt. Dies ist zum anderen dann der Fall, wenn beispielsweise eine metallunverträglichkeit oder eine generelle Unverträglichkeit gegeben ist. Hierfür genügt aber jedoch nicht die bloße Behauptung, sondern genau diese Unverträglichkeit bzw medizinischen Gründe müssen durch ärztliches Attest belegt werden. Im Rahmen eines bereits anhängigen Gerichtsverfahren wäre es daher notwendig, das Gericht dazu bewegen dass es ein Sachverständigengutachten anfertigen lässt. Da das Gericht jedoch bereits vor der Aussichtslosigkeit ausgeht, müssen Sie nunmehr einen Antrag für die Erstellung eines Sachverständigengutachtens nach Paragraph 109 SGG stellen. Jedoch müssten sie die Kosten für dieses Sachverständigengutachtens zunächst aus eigener Tasche bezahlen, wenn sie nicht gerade rechtsschutzversichert sind Punkt durchschnittlich beläuft sich der Vorschuss auf ca 2000 €. Da ich nicht davon ausgehe dass Sie rechtsschutzversichert sind, würde ich mir nun vom Arzt ein ärztliches Attest ausstellen lassen in dem ausführlich begründet ist, warum der Tochter eine feste Spange aus medizinischen Gründen nicht zumutbar ist. Dieses Attest sollte dem Gericht vorgelegt werden mit der Bitte um weitere, eigenständige gerichtliche Sachverhaltsermittlung.
mit freundlichen Grüßen
RAin Hartmann
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Danke für Ihre Antwort. Meine Frage ist dann allerdings, warum die AOK, im gleich gelagerten Fall, diese Zuzahlung ohne Aufruhr bezahlt. ich habe in einer Stellungnahme an das Gericht deutlich gemacht, daß meine Tochter eine Kopfschmerzproblematik entwickelt hat, die nicht unbedingt ein Spaziergang für sie ist. Hier von einer Behauptung zu sprechen, finde ich nicht ganz passend. Nebenbei bemerkt: ich bin Physiotherapeutin, und konnte dadurch a) meine Tochter selbst behandeln, wenn sich der Keislauf aus Spannung und >Schmerz geschlossen hatte- wir mussten also nicht zu irgendeinem Arzt rennen, der uns dann sagt, woran sie leidet, weil ich b) genau diese Kinder mit Kopfschmerzen aufgrund der Zahnspange zu meinem täglichen Kundenkreis zähle. Aber selbstbestimmtes und fachlich fundiertes Handeln scheint in diesem Fall bestraft zu werden. Mit freundlichem Gruß Heidi Gastner
Ihre medizinische Expertise stellt das Gericht sehr wahrscheinlich auch gar nicht infrage. Das Problem ist einfach eine reine Frage der Beweisführung. Wenn sie ihr Recht geltend machen möchten vor Gericht und dafür etwas beweisen müssen, ist eine eigene, sei sie auch noch so fundierte Meinung nicht das probateste Mittel hierzu. In erster Linie kommen hierzu ärztliche Atteste von am Prozess unbeteiligten Personen in Betracht. Wenn das Recht mit solchen ärztlichen Attesten nicht bewiesen werden kann, dann bedarf es eines Sachverständigengutachtens.Mit freundlichen Grüßen
RAin Hartmann
Ist die Ihrige GKV auch die AOK?
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Der Arzt stellt uns ein Attest aus, welche ich mit der Erklärung, die das Gericht von mir fordert, falls ich die Klage nicht zurückziehe, nächste Woche einreichen werde. Ist es dann besser, auf die nächste Antwort des Gerichtes zu warten, bevor ich das Sachverständugengutachten sofort beantrage?
Ich würde das Attest einreichen und dem Gericht anregen, selbsttätig ein Sachverständigengutachten anzufordern.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Nein, die HEK. Mein Zahnarzt hat mir heute nochmals telefonisch bestätigt, daß der andere Fall in seiner Praxis,der genau gleich meinem ist, völlig reibungslos die Kosten (nicht die Mehrkosten) übernommen hat. Die Mehrkosten werden von dem Patienten übernommen. genau dieses Procedere strebe ich auch an.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ok. Vielen Dank! Meine Rechtschutzversicherung würde den Fall übernehmen. Würde mich das Gericht noch vorab über die Kosten informieren, bzw. wie der Vorgang vonstatten geht? und könnte ich ggf dann immernoch zurückziehen?
Wieso haben Sie trotz RSV keinen Anwalt? Bei Sachverständigengutachten nach 109 sgg wird ein Vorschuss über die voraussichtlichen Kosten von d den Gericht erhoben, mit der Erklärung, dass Sie auch die darüber hinausgehenden Kosten zu zahlen haben ( wenn die Klage abgewiesen wird).Klagerücknahme geht immer, nur werden Sie dann für Kosten der Klage zu tragen haben. (Veranlasserprinzip)
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Der Fall liegt beim Sozialgericht. Dorthin habe ich mich zunächst selbst gewandt.Ich habe keinerlei Erfahrung mit dem Gericht, resp. Anwälten. Hätte ich einen Anwalt, würde ich Sie, als Anwältin nicht zu Rate ziehen. Ein Kollege von Ihnen hier bei just answer hat mich bereits zu Beginn dieser Angelegenheit darauf hingewiesen, mich an das Sozialgericht zu wenden. Dafür bräuchte ich keinen Anwalt. Erst jetzt, wo die Sache scheinbar weitergeht. Ich habe den Bescheid über die Ablehnung erst gestern bekommen und muß mich nun orientieren. Aber ich denke, Sie haben mir nun genug Informationen gegeben. Vielen Dank.
Oh ich wollte noch nicht anbieten. Ich wünsche alles Gute
JanaChristinaH und 3 weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.