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hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 3738
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Jobcenter verlangt Kontoauszüge von 2020 weil bei einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Jobcenter verlangt Kontoauszüge von 2020 weil bei einem Datenabgleich dass mein Sohn 11 Jahre Kapitalerträge von 11 Euro hatte
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Niedersachsen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich weiß jetzt nicht welche Kontoauszüge gesehen werden wollen.. von mir oder meinem Sohn?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Und noch eine Frage .. wenn ich die Kontoauszüge nicht mehr habe und dem Jobcenter nicht vorlegen kann? Auch die Bank hat keine mehr

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

wenn Ihr Sohn Kapitalerträge gehabt haben soll, geht es natürlich um dessen Kontoauszüge.

Erklären Sie doch einfach, aus welchem Vermögen die 11 € herkommen und legen die entsprechenden Belege bei.

Das müssen ja nicht nur Sparkonten sein, können auch Genossenschaftseinlagen oder andere Vermögenseinlagen sein, die im Grundsatz kapitalertragssteuerpflichtig (außerhalb der Sparerpauschbeträge) sind.

Wenn Sie die Belege nicht mehr haben, erklären Sie erst einmal, wo das Geld herkommt und diskutieren dann neu mit dem JC, ob die Ihnen glauben oder sie ev. kostenpflichtig die Belege neu besorgen müssen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

hhvgoetz und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Und die Kontoauszüge werden von Januar bis Dezember beim Jc benötigt? Es steht nur 2020

Die Kaptialerträge werden ans Finanzamt ja auch Jahresbasis gemeldet. Wenn Sie nichts konkret sagen können oder wollen, brauchen die halt das ganze Jahr.

Wie gesagt, einfach genau erklären, woher die 11 € kommen, dann ist es ja gut.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht wo die 11 Euro herkommen sollen. We hat fast 50.000 Euro an f dem Konto.. könnten das die Zinsen sein?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Hallo! Könnten sie e nochmal meine Frage beantworten? Danke

Wie gesagt, es können auch andere Anlageformen sein, z.B. Genossenschaftsanteile bei der Bank, wenn es eine Genossenschaftsbank (Volksbank, Sparda, etc.) ist. Ich kenne ja die Investitionen Ihres Sohnes nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Es ist nur ein mäusekonto mit 50.000 Euro erbe

Dann wissen Sie es doch? Oben schreiben Sie noch "We hat fast 50.000 Euro an f dem Konto"

Ich dachte, das war eine rhetorische Frage.

Wenn er 50000 Euro hat, sind das natürlich die Zinsen davon!

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ok danke.. ist das schlimm fürs Jobcenter?

Wenn der Todesfall im ALG II Bezug eingetreten ist, wäre das voll anzurechnen. Dann müssten Sie das ALG II seit Todestag zurückzahlen + ev. eine Geldstrafe, da das wohl Leistungsbetrug darstellen wird.

Wenn es das Geld schon dem ALG II Antrag gab, stellt sich die Frage, ob es wegen der Corona-Sonderregeln ev. als Vermögen erlaubt war. Das muss man dann mal genau schauen.

Zum Vermögen (das ist nur das, was es schon vor dem Erstantrag gab):

https://www.hartziv.org/was-zaehlt-als-vermoegen.html

Da kann man ev. argumentieren, wenn Sie weniger Geld haben, dass das Geld des Kindes auch mit auf Ihre Freibeträge angerechnet wird.

Die Coronasonderregelung gilt bis Ende des Jahres, ist aber nur eine Empfehlung an die JC.

Beim Vermögen wären Sie jetzt zu Coronazeiten mit 60000 € für das erste Mitglied der Bedarfsgemeinschaft und dann 30000 für jedes weitere noch drin. Es kommt also auf den Todeszeitpunkt an, ob Vermögen oder voll anrechenbares Einkommen.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Der Todeszeitpunkt war lange davor.. und was sollte man am besten angeben.. damit man etwas heile da raus kommt.. ich habe es ja noch nicht als Erbe angegeben

Wenn der Todeszeitpunkt vorher war, ist es ja Vermögen.

Das kann dann nur richtig Ärger geben, wenn Sie ALG II schon vor dem 1.3.20 bekommen haben als die Coronasonderregelung noch nicht galt zum Vermögen.

Dann wäre das natürlich auch Betrug, das Vermögen zu verschweigen.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ich dachte bei meinem Sohn ist das was anderes. Und bleibt unangefochten.. ist ja sein Geld

Das ist falsch. Da werden Sie dann einiges zu erklären haben. Also dann bitte raus damit und der Angabe, dass Sie damals nicht verstanden haben, dass das Vermögen ALLER BG-Mitglieder anzugeben ist.

Rechnen Sie sich mal das gesamte Schonvermögen für die BG aus (abhängig vom Alter der Leute, siehe Link). Dann sehen Sie, ja wieviel Sie in Summe drüber sind.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Was meinen sie mit schonvermögen für die BG?

ALLE in der Bedarfsgemeinschaft.

Rechnen Sie mal nach:

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__12.html

1. 150 pro Lebensjahr für alle Volljährigen, aber mindestens 3100 €

2. nochmal 3100 für Ihr Kinde

3. nochmal 750 pro Nase oben drauf

die Beträge unter 1. haben aber eine Obergrenze von 10050 bzw. 9900 je nach Geburtsjahr (§ 12 Abs. 2 Satz2).

Sie sind also bei nur 2 BG-Mitglieder sicher schon ziemlich viel zu hoch im Vermögen, wenn ALG II schon vor 3/20 bezogen wurde. Da ist dann ALG II zumindest für den Zeitraum bis März 20 zurückzuzahlen.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ok danke

Bei so viel Arglosigkeit nehmen Sie sich besser einen Anwalt vor Ort, der Sie auch wenn das Geld kostet. Der kann den Schaden besser begrenzen durch eine Einlassung für Sie.

Ich drücke die Daumen.