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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 20769
Erfahrung:  25 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Problem:

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe folgendes Problem:Seit dem 06.05.2021 bin ich durchgehend mit derselben Diagnose krankgeschrieben. Dies erfolgte aufgrund psychischer Probleme, die durch eine plötzliche schwere Erkrankung meiner Mutter und ihrem kurz darauf erfolgten Tod zustandengekommen sind.Die Krankschreibung erfolgte nicht durch meinen regulären Hausarzt, sondern durch einen Hausarzt am Wohnort meiner Mutter. Die aktuelle AU gilt bis zum 02.07.2021. Am gestrigen Tag war ich bei meinem regulären Hausarzt, der eine andere Diagnose stellte (alle Diagnosen umfassen psychische Erkrankungen), und mir eine neuer AU ausstellte, die ab dem 03.07. gilt. Da mein Arbeitsverhältnis am heutigen Tage endet, und ich bereits im Bezug von Krankengeld bin, habe ich Angst, dass aufgrund der neuen Diagnose, die auch als Erstbescheinigung ausgestellt wurde, mein Krankengekdanspruch ab dem 03.07. zum Erliegen kommt.Meine Fragen:1. Wird aufgrund einer neuen Diagnose und aufgrund der Erstbescheinigung die Zahlung von Krankengeld eingestellt?
2. Liegt eventuell rechtlich eine "Folgeerkrankung" vor, die von der Krankenkasse akzeptiert wird, damit das Krankengeld weitergezahlt wird.
3. Wäre es ratsam, nochmals den Arzt aufzusuchen der mich ab dem 06.05. krankgeschrieben hat, um die AU zu verlängern?Vielen Dank!Mit freundlichen Grüßen- Martin Raue -
Sehr geehrter Ratsuchender ,Vielen Dank ***** ***** freundliche AnfrageDarf ich bitte wissen:Wie lange beziehen Sie denn schon Krankengeld?
Ist denn die alte Diagnose ausgeheilt?
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ich beziehe seit dem 05.06.2021 Krankengeld.
Die neue Erkrankung ist aus Sicht meiner Hausärztin eine Präzisierung der ersten Diagnosen. Die Erkrankungen der ersten sind eigentlich nicht ausgeheilt.
Die ICD-10-Codes der ersten Diagnosen (Krankschreibung vom 06.05.2021 - 02.07.2021) sind F43.8 G und F45.8 G. Bei der neuen Diagnose lautet der Code F32.9 G.Für mich ist halt die Frage ob die neue diagnose in einem kausalen Zusammenhang steht und als Folgeerkrankung gewertet wird und somit unschädlich für den weiteren Bezug des Krankengeldes ist. Da ich ansonsten in den Bezug von Arbeitslosengeld fallen würde, ist dies ein erheblicher finanzieller Unterschied. Und gesund, unabhängig von der Diagnose, bin ich auch nicht. Ich werde mich demnächst in die Hände eines Spezialisten (Psychotherapeut) begeben, Überweisung liegt vor, leider noch kein Termin.Vielen Dank!
Sehr geehrter Ratsuchender, Sie sind dann aber lange noch nicht ausgesteuert, denn Krankengeld bekommen Sie 78 Wochen lang.Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477)
§ 48 Dauer des Krankengeldes
(1) Versicherte erhalten Krankengeld ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens achtundsiebzig Wochen innerhalb von je drei Jahren, gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an. Tritt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Krankheit hinzu, wird die Leistungsdauer nicht verlängert.
(2) Für Versicherte, die im letzten Dreijahreszeitraum wegen derselben Krankheit für achtundsiebzig Wochen Krankengeld bezogen haben, besteht nach Beginn eines neuen Dreijahreszeitraums ein neuer Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Krankheit, wenn sie bei Eintritt der erneuten Arbeitsunfähigkeit mit Anspruch auf Krankengeld versichert sind und in der Zwischenzeit mindestens sechs Monate
1.
nicht wegen dieser Krankheit arbeitsunfähig waren und
2.
erwerbstätig waren oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung standen.
(3) Bei der Feststellung der Leistungsdauer des Krankengeldes werden Zeiten, in denen der Anspruch auf Krankengeld ruht oder für die das Krankengeld versagt wird, wie Zeiten des Bezugs von Krankengeld berücksichtigt. Zeiten, für die kein Anspruch auf Krankengeld besteht, bleiben unberücksichtigt. Satz 2 gilt nicht für Zeiten des Bezuges von Verletztengeld nach dem Siebten Buch.Wenn es nicht die selbe Krankheit ist haben Sie einen neuen Anspruch auf Krankengeld.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
ClaudiaMarieSchiessl und 2 weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.