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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 19418
Erfahrung:  25 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich wurde in einem Unternehmen das als GmbH eröffnet wurde

Kundenfrage

Ich wurde in einem Unternehmen das als GmbH eröffnet wurde im Jahr 2012 als Vertretende Geschäftsführerin eingestellt. Hatte mit dem Unternehmen aber nichts zu tun, denn dieses Unternehmen gehörte zu 100% anteilsmäßig meinem Mann. Ich wurde als Geschäftsführer eingetragen, da mein Mann krank war um das Geschäftsjahr zu ändern. Im Folgejahr verstarb mein Mann. Das Unternehmen wurde weitergeführt von mir. Da es zwischenzeitlich einen Indolvenzanwalt gab bezüglich eines anderen Unternehmen das ebenfalls meinem Mann gehörte. Dieser Insolvenzanwalt hat dich aber um die GmbH nicht gekümmert. Ich musste einen Arbeitsvertrag mit mir selbst machen, denn ich benötigte ja auch Gehalt. Hier wird mir selbständige Arbeit vorgeworfen vom Arbeitsamt was aber nicht der Fall ist.
JA: Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Customer: Arbeitsvertrag als Angestellter in der gmbh als Geschäftsführer
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich habe bereits den ersten Prozess gegen die Argentur für Arbeit verloren. Aber zu dem Zeitpunkt wo das ganze los ging 2015 hatte ich prozesskostenhilfe beantragt. Da ich keine Rechtsschutz zu dem Zeitpunkt hatte.
Gepostet: vor 28 Tagen.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 28 Tagen.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Vielen Dank für die freundliche Anfrage

Ich befürchte, dass Sie auch die zweite Instanz verlieren werden.
Denn Sie haben einen Arbeitsvertrag mit sich selbst geschlossen und haben einen Anteil an der GMBH von 100% und damit in der GmbH das Sagen.

Damit sind Sie nicht weisungsgebunden , was aber für eine Tätigkeit als Arbeitnehmer erforderlich wäre.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 28 Tagen.
er Geschäftsführer ist Arbeitnehmer, wenn er die dafür aufgestellten Kriterien der Rechtsprechung erfüllt: Er muss von der GmbH „persönlich abhängig” sein. Dies trifft dann zu, wenn der Geschäftsführer in die Betriebsabläufe der GmbH eingegliedert und insbesondere weisungsabhängig ist.
Die persönliche Abhängigkeit des GmbH-Geschäftsführers ist ausgeschlossen, wenn der Geschäftsführer auch Gesellschafter der GmbH ist und dabei über einen so großen Geschäftsanteil verfügt, dass er maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidungen der Gesellschafterversammlung hat. Dies dürfte sicherlich immer dann zutreffen, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer über die Mehrheit der Anteile verfügt.