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hhvgoetz
hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 3303
Erfahrung:  Fachanwalt für SozialR
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hhvgoetz ist jetzt online.

Ich bin seit Jan. 2017 an einer Depression erkrankt. Sorry,

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit Jan. 2017 an einer Depression erkrankt.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Sorry, es kommen noch weitere Mitteilungen. Im Herbst diesen Jahres sollte ich an einer Forbildungsmassnahme des AA teilnehmen. Als ich dort ankam wurde ich von der Leiterin des Kurses sofort wieder nach Hause geschickt. Ich war schweißgebadet, nervös, zittrig - nicht in der Lage daran teil zunehmen. Zu diesem Zeitpunkt war ich krank geschrieben. Die Leiterin informierte sofort das AA. Das AA forderte von mir eine Erstbescheinigung von der behandelten Ärztin an. Nach einigem hin und her, weil niemand verstand, warum ich eine Erstbescheinigung brauche, kam die Erklärung vom AA, dass diese halbe Stunde Anwesenheit im Vorraum des Fortbildungszentrum als Arbeitsversuch gewertet wird. Da eine Erstbescheinung vorlag müsse nun die KK (BEK) wieder Krankengeld bezahlen. Vom AA wurde bekam ich den Aufhebungsbescheid zum 15.10.2019.Von der BEK bekam den Bescheid, dass Krankengeldanspruch zum 11.07.2018 endete. Krankengeld für die selbe Krankheit bekommt man für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren. Mein Zeitraum 11.01.2017 - 10.01.2020. Also bekomme weder vom AA noch von KK Geld. Ich muss fast 3 Monate überbrücken, doch womit?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ich glaube nein

Habe ich richtig verstanden: Sie sind trotz laufender Arbeitsunfähigkeit zu einer Maßnehme des AA? Warum?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Mir wurde gesagt, es müsse sein, ansonsten wird mir das Arbeitslosengeld gestrichen.

Bei durchgehendem ALG I wird auch nach einem "mißglückten Arbeitsversuche" ALG I weitergezahlt nach § 146 SGB III. Das mit der Erstbescheinigung scheint nur ein Taschenspielertrick zu sein. Wenn Sie während der Maßnahme vollen Anspruch auf ALG I hatten, dürfte das so nicht funktionieren.

 

Bitte umgehend sofort Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einlegen, Begründung ist erst einmal optional. Sie bzw. die Ärzte wurden vom AA getäuscht um fälschlich eine Erstbescheinigung auszustellen.

 

Damit Sie nicht ohne Geld dastehen, gehe ich davon aus, dass Sie ohnehin im Eilverfahren vor dem Sozialgericht werden vorgehen müssen.

Suchen Sie bitte zeitnah einen im SozialR tätigen Kollegen auf. Das Gerichtverfahren ist kostenfrei, der Anwalt leider nicht, wenn auch überschaubar in den Kosten. Bzgl. der Kosten besteht ein gewisses Risiko je nach Entscheidung des Gerichtes.

 

Vorgehen gegen die Ablehnung des Krankengeldes würde nur Sinn machen, wenn es wirklich eine neue Krankheit wäre, was ja nicht der Fall zu sein scheint, wenn ich Sie richtig verstanden habe.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

 

 

hhvgoetz und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen herzlichen Dank, Sie haben uns sehr geholfen