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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 4655
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Sozialrechts
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, wegen zwei Erkankungen bin ich durchgehend

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wegen zwei Erkankungen bin ich durchgehend arbeitsunfähig. Ich wurde ausgesteuert und beziehe bis 6. Dez. ALG. Die Rente wurde abgelehnt und vorm Sozialgericht momentan verhandelt. Die Gutachterin vom Medizinischen Dienst sagt, wenn ich mich nicht zur Verfügung stelle oder Erwerbsunfähig bin, zahlt das Arbeitsamt nicht mehr. Die Nahtlosigkeitsregelung gilt nur bis zur Entscheidung der Rentenversicherung und die Klage wäre Privat.
Gilt die Nahtlosigkeitsregelung nicht auch wenn man vorm Sozialgericht klagt? Was soll ich tun. Arbeit ist unmöglich.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich kann ja nicht mich zur Verfügung stellen, weiß aber, dass jegliche Arbeit eh unmöglich ist.Das ist doch ein Irrsinn. Die Gutachterin tat dann noch so, dass sie es gut mit mir meint, weil wenn sie mich als erwerbsunfähig einstuft, falle ich in ein soziales Loch, weil ich kein Geld kriege. Ich kauf ihr das aber nicht wirklich ab. Hätte sie mich doch besser erwerbsunfähig einschätzen sollen oder tut sie mir damit einen Gefallen wenn sie mich als Arbetsfähig einstuft?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die rechtliche Beurteilung der Guachterin ist zutreffend. Wenn die Nahtlosigkeitsregelung zum 6.12. nicht mehr greift und Sie als erwerbsunfähig eingestuft sind, erfüllen Sie nicht mehr die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für ALG1-Leistungen. Sie stehen dem Arbeitsmarkt weder duch die Fiktion der Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) noch tatsächlich aufgrund der Erwerbsminderung zur Verfügung. Die anhängige Klage verlängert die Nahtlosigkeits leider nicht.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Kann ich mich dann fiktiv zur Verfügung stellen ohne Später Nachteile zu erhalten? Natürlich mit dem Hintergedanken, dass eine Tätigkeit unmöglich ist?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Oder wie soll ich sonst Überleben bzw. wie kann ich finanziell abgesichert werden?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn Sie keine anderen Einnahmen haben, würden Sie durch Sozialhilfe überleben.

Sie können sich fiktiv zur Verfügung stellen. Ich sehe da keine Nachteile.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.