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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 6989
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Hallo, ich bin am 01.02.2018 zu meiner Lebensgefährtin

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin am 01.02.2018 zu meiner Lebensgefährtin gezogen. Wir lebten über 100 km auseinander, der Fahrtweg zur Arbeit wäre über 2,5 Stunden einfach. Außerdem habe ich ein Tochter von 13 Jahren und könnte so meiner Fürsorgepflicht nicht nachkommen. Beworben habe ich mich bereits, seit ich weiss, dass ich umziehen will.
Vom Arbeitsamt habe ich eine Sperrzeit von 3 Monaten bekommen, da ich angeblich die Möglichkeit gehabt hätte, wenigstens bis zur neuen Arbeitsaufnahme meine bisherige Tätigkeit weiter auszuüben. Die Möglichkeit habe ich aber nicht, da der Fahrtweg insgesamt über 5 Stunden wäre.
Weiterer Grund für die Sperrzeit ist, dass ich nicht nachweisen könne, mich rechtzeitig beworben zu haben. Ich habe die, nur teilweise schriftlichen, Absagen der Firmen leider nicht aufgehoben, weil ich nicht damit rechnete, diese noch zu benötigen. Allerdings liegt dem Amt eine Liste von mir vor, mit den Adressen inkl. Bewerbungsdatum und Absage erhalten. Die Absage erhalten teilten mir dies schriftlich mit, d.h. man könnte rein theoretisch dort nochmals anfragen um sich meine Aussage bestätigen zu lassen.
Man wirft mir vor, mich nicht rechtzeitig um einen neuen Arbeitsplatz gekümmert zu haben, was spätestens zum Zeitpunkt der Kündigung hätte erfolgen müssen. Dies habe ich aber getan! Ich habe mich 3 Monate vor Ablauf, also zum Entschluss der Kündigung bereits um neue Arbeit bemüht.
Mein Widerspruch wurde abgelehnt. Lohnt sich ein Klage?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Das Beschreiten des Klagewegs in Ihrem Fall ist durchaus nicht aussichtslos.

Insbesondere wenn die besagten Unternehmen zu Ihren Gunsten aussagen und Ihre Angaben bestätigen (dass eben Bewerbungen erfolgt sind).

Weiter sind die Kosten beim Sozialgericht überschaubar. Dies zumal Sie sich selbst vertreten können.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.