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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 7763
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich bin seit dem 01.09.2017 Rentner mit einer Rentenhöhe von

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit dem 01.09.2017 Rentner mit einer Rentenhöhe von 702, €. Am 11.09.2017
habe ich von der Rentenversicherung ein Schreiben erhalten, indem man mir mitteilt,dass
eine Forderung der KKH Krankenkasse aus dem Jahre 1997 gegen mich vorliegt.
Beiträge 1.244,07 €
Zinsen 2.520,16 €
Geasamt 3.764,23 €
Ich habe einen 450,-€ Job. Mit meiner Rente verfüge ich insgesamt über 1.150,-€.
Jetzt will man mir die Rente um 50 % auf 352,33 € pfänden. Mir würde dann nur noch ca.
800,- € zum Leben bleiben. Es sei denn, ich bringe eine Bedarfsbescheinigung vom Sozialamt. Kann das wahr sein ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Hat Ihnen die KKH dies in einem Schreiben mitgeteilt? Besteht die Möglichkeit, dass Sie mir dieses Schreiben als jpg-Datei oder pdf-Datei über die Fragebox hochladen?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,
Die deutsche Rentenversicherung will im auftrag der kkh pfänden.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Prinzipiell wäre dies möglich. Es gibt Forderungen, die sind vom Gesetzgeber privilegiert. Hierzu können neben Forderungen aus Unterhalt und unerlaubter Handlung (rechtswidrigem Verhalten) auch Forderungen der Krankenkassen zählen.

In diesem Fall wird die Krankenkasse eine Senkung der Pfändungsfreigrenze beantragen. Die Senkung kann auf deren Rechtmäßigkeit hin überprüft werden.

Als maximale "Untergrenze" für eine Pfändung gelten dann die Bedarfsgrenzen zur Sicherung der Existenzgrundlage (Hartz 4).

Ich bedaure Ihnen keine positivere rechtliche Einschätzung übermitteln zu können, würde mich jedoch gleichwohl über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Bemühungen und die Vornahme meiner rechtlichen Ausführungen freuen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-