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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 25243
Erfahrung:  Mit sozialrechtlichen Fällen habe ich mich beschäftigt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine mutter war über 40 jahre 2017 ist sie gestorben sie

Diese Antwort wurde bewertet:

meine mutter war über 40 jahre im Pflegeheim 2017 ist sie gestorben sie bekam vom Sozialamt jeden Monat ein Taschengeld nun verlangt das amt von meinem vater ein Erbschein und das haus wird von einem Gutachter abgeschätzt es ist ein 2 Familien haus eine Wohnung ist vermietet muß mein vater jetzt angst haben das das haus verkauft werden muß.oder muß er bezahlen er hat nur 1200 euro rente und vermögen ist auch nichts da vielen dank.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Welche Leistungen hat Ihre Mutter denn bezogen - Grundsicherung im Alter?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
meine ,mutter hat Garnichts bekommen weder grundsicherung noch rente

Aber die Kosten für das Pflegeheim hat das Sozialamt übernommen?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
nur ein kleiner teil das war hilfe zur pflege 107 euro im Monat der rest wurde von der pflegekasse übernommen

Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Dann müssen Sie sich nicht sorgen: Gemäß §§ 102 SGB XII, 35 SGB II sind die Erben eines Sozialleistungsempfängers zwar zum Ersatz der innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren vor dem Erbfall aufgewendeten Sozialleistungen verpflichtet.

Allerdings kann angesichts eines nur geringen Betrages in Höhe von 107 Euro monatlich mit der Behörde ohne weiteres eine Ratenzahlungsvereinbarung geschlossen werden - es droht also kein Zugriff (Verwertung) auf das Haus.

Zudem gilt, dass Ihr Vater NICHT mit seinem persönlichen Vermögen haften würde, sondern die Erbenhaftung beschränkt sich in solchen Fällen auf den Wert des Nachlasses!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
was bedeutet erbenhaftung das haus gehörte zur hälfte meiner mutter und die andere meinem vater und wir sind 2 kinder

Das bedeutet, dass die Erben nach Ihrer verstorbenen Mutter für die Auslagen des Sozialamtes einstehen müssen.

Da dies aber nur 10 Jahre rückwirkend seit Eintritt des Erbfalls möglich ist, und da die monatliche Zahlung des Amtes nur 107 Euro betrug, kann das Amt maximal 12.840 Euro (107 Euro monatlich für 10 Jahre) erstattet verlangen!

Hinsichtlich dieses nicht erheblichen Betrages kann problemlos eine Ratenzahlungsvereinbarung mit der Behörde geschlossen werden. Es droht also nicht der Verkauf des Hauses.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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