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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 24190
Erfahrung:  Mit sozialrechtlichen Fällen habe ich mich beschäftigt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Ehefrau hat nach einem massiven Streit mit einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Ehefrau hat nach einem massiven Streit mit einem Arbeitskollegen eine Subarachnoidalblutung bekommen und musste auf der Intensivstation behandelt werden.
Wir haben den Vorfall unserer Freizeitunfallversicherung gemeldet (REHA ist dort mitversichert) und wollten eine Kostenzusage erhalten. Wurde abgelehnt mit der Begründung
"Ein Unfall ist ein plötzlich von aussen her auf den Körper einwirkendes Ereignis". Nun ja, der Arbeitskollege hat nicht zugeschlagen, sondern verbal angegriffen. Für uns ist der Tatbestand des Unfalles erfüllt. Den Vorgang haben wir auch der Berufsgenossenschaft gemeldet, da wir davon ausgehen, dass es sich um einen Arbeitsunfall handelt. Vorgang war auf der Arbeitsstelle im Büro meiner Ehefrau. Bevor wir auch von dort eine Absage erhalten, wenden wir uns heute an Sie (den entsprechend zuständigen Anwalt von Just Answer) und erbitten Ihre Stellungnahme. Rechtsschutzversicherung ist vorhanden. Wir könnten also im Ernstfall klagen. Diese Blutung kann noch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. So ist im Moment eine Schwerhörigkeit bei meiner Ehefrau eingetreten, dass Sie evtl. Hörgeräte benötigt. Weitere evtl. Folgen können Sehschwierigkeiten oder Epilepsie sein.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Was war denn der konkrete Anlass und Auslöser des Streites?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Der IT-Administrator des Unternehmens verschiebt sehr oft dringend notwendige Arbeiten und behindert so die Arbeit meiner Ehefrau in der Buchhaltung. Nach einem zunächst sachlich verlaufenden Gespräch hat meine Ehefrau den IT-Administrator auf dieses Problem des ständigen vor sich herschiebens hingewiesen. Daraufhin ist der Kollege vollkommen ausgerastet und hat so im Büro herum geschrien, dass man es auf der ganzen Etage gehört hat. Meine Frau blieb äußerlich ruhig, hat aber durch diesen Umstand einen so hohen Blutdruck bekommen, dass dieser zum Platzen eines Blutgefäßes im Hirn führte.
Meine Frau hat die Arbeitsstelle danach verlassen und ist auch noch nach Hause gefahren. Hier musste Sie sich sofort übergeben und hatte einen sogenannten Vernichtungskopfschmerz. Sie ging von einem Migräneanfall aus. Als der Zustand einen ganzen Tag anhielt, habe ich am Folgetag unsere Hausärztin angerufen. Diese hat die sofortige Einweisung in die Neurochirurgie veranlaßt. Meine Frau kam zunächst in Neunkirchen ins Krankenhaus. Aufgrund fehlender Diagnostik wurde Sie dann mit dem Rettungswagen nach Saarbrücken ins Klinikum gebracht. Dort wurde sie sofort auf der Intensivstation weiter behandelt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hat meine Ehefrau nun massive Hörbeschwerden. All dies kann Folgekosten ohne Ende nach sich ziehen. Deshalb haben wir den Vorgang der Berufsgenossenschaft und der LVM gemeldet.
Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben, kontaktieren Sie mich bitte erneut.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Unter diesen Umständen ist die BG in der Tat eintrittspflichtig, denn es liegt ein Arbeitsunfall vor, der unter dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz steht!

Meine Nachfrage hat folgenden Hintergrund: Die Rechtsprechung differenziert danach, ob eine solche zu einem Schaden führende Auseinandersetzung einen betrieblichen/dienstlichen Hintergrund hat, oder ob diese rein privater Natur ist.

Im Fall Ihrer Frau war der Anlass für die Steitigkeit zweifelsfrei ein betrieblicher Auslöser (=Auseinandersetzung mit dem IT-Administrator aus Anlass der beruflichen Erledigung).

Unter diesen Umständen greift der gesetzliche Unfallversicherungsschutz.

Sie können sich daher gegenüber der BG ausdrücklich auf diese klare Rechtslage berufen, und Sie finden auf der folgenden Seite Nachweise zu der zitierten Rechtsprechung:

https://www.rechtsanwaltskanzlei-warai.de/medizinrecht/schlaegerei-auf-der-arbeit-berufsgenossenschaft-zahlt-nicht/

Geben Sie für die erbrachte Rechtsberatung bitte abschließend Ihre Bewertung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Der IT-Administrator des Unternehmens verschiebt sehr oft dringend notwendige Arbeiten und behindert so die Arbeit meiner Ehefrau in der Buchhaltung. Nach einem zunächst sachlich verlaufenden Gespräch hat meine Ehefrau den IT-Administrator auf dieses Problem des ständigen vor sich herschiebens hingewiesen. Daraufhin ist der Kollege vollkommen ausgerastet und hat so im Büro herum geschrien, dass man es auf der ganzen Etage gehört hat. Meine Frau blieb äußerlich ruhig, hat aber durch diesen Umstand einen so hohen Blutdruck bekommen, dass dieser zum Platzen eines Blutgefäßes im Hirn führte.
Meine Frau hat die Arbeitsstelle danach verlassen und ist auch noch nach Hause gefahren. Hier musste Sie sich sofort übergeben und hatte einen sogenannten Vernichtungskopfschmerz. Sie ging von einem Migräneanfall aus. Als der Zustand einen ganzen Tag anhielt, habe ich am Folgetag unsere Hausärztin angerufen. Diese hat die sofortige Einweisung in die Neurochirurgie veranlaßt. Meine Frau kam zunächst in Neunkirchen ins Krankenhaus. Aufgrund fehlender Diagnostik wurde Sie dann mit dem Rettungswagen nach Saarbrücken ins Klinikum gebracht. Dort wurde sie sofort auf der Intensivstation weiter behandelt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hat meine Ehefrau nun massive Hörbeschwerden. All dies kann Folgekosten ohne Ende nach sich ziehen. Deshalb haben wir den Vorgang der Berufsgenossenschaft und der LVM gemeldet.
Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben, kontaktieren Sie mich bitte erneut.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.Und wie verhält sich die Sache mit LVM-Freizeitunfallversicherung??? Gelten hier tatsächlich andere Voraussetzungen.
Erbitte nochmals Ihre Rückantwort.
Vielen Dank.

Die Freizeitunfallversicherung ist hier nicht in der Regulierungspflicht, sondern - wie vorstehend dargestellt - die gesetzliche Unfallversicherung (=BG)!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo und guten Tag Herr Hüttemann,könnten Sie im Falle eines Rechtsstreites meine Frau anwaltlich vertreten? Unser Wohnsitz befindet sich im Saarland, in Neunkirchen-Saar, Ortsteil Furpach?Über den Verband besteht auch eine Gruppen-Unfallversicherung. Kann diese evtl. auch in Anspruch genommen werden.Die Freizeitunfallversicherung bei der LVM deckt nur die Zusatzkosten nach Leistung der Berufsgenossenschaft ab. Hier ist insbesondere das Thema REHA wichtig.Erbitte nochmals eine kurze Rückantwort.Vielen DankMfG Walter Frenz

Guten Tag!

Leider kann ich derzeit keine neuen Mandate übernehmen.

Die Beauftragung eines Anwalts halte ich auch nicht für geboten, da die BG in Anbetracht der klaren Rechtslage eintrittspflichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo und guten Tag Herr Hüttemann,
mittlerweile hat meine Frau einen entsprechenden Antrag an die Berufsgenossenschaft gestellt. Vorab erhielt sie telefonisch die Information dass es sich hierbei nicht um einen Arbeitsunfall handeln würde und der Antrag abgelehnt würde.
Den Link, den Sie uns übermittelt hatten bezieht sich auf eine Schlägerei im Betrieb. Bei meiner Ehefrau ist der Schaden ja durch ein anderes Ereignis eingetreten. Haben Sie für einen gleichgelagerten Fall ein entsprechendes AZ für mich?
Dies würde uns in diesem Fall wesentlich weiter helfen.
Wir warten noch den schriftlichen Bescheid der Berufsgenossenschaft ab und werden dann entsprechende Schritte in die Wege leiten.
Für Ihre erneute Rückantwort sagen wir schon einmal im Voraus vielen Dank.

Eine ablehnende Entscheidung der BG wäre rechtlich nicht haltbar, und Sie sollten gegen diese umgehend in Widerspruch gehen. Die Entscheidung würde sodann korrigiert werden müssen. In Ihrem Fall liegt eindeutig ein betrieblicher Anlass vor.

Hier ein weiterer Fall aus der Rechtsprechung:

https://www.daimler-bkk.com/service-kontakt/arbeitgeberservice/presse-und-news/arbeitsunfall/