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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 31181
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht
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Die Eltern sind geschieden. Die Mutter hat das

Diese Antwort wurde bewertet:

Die Eltern sind geschieden. Die Mutter hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Es handelt sich um einen Jungen (8 Jahre) und eine Tochter (6 Jahre). Der Vater hat die Kinder nur alle 14 Tage (Freitag Abend bis Sonntag Abend).Die Mutter macht mit den Kindern so gut wie keine Hausaufgaben. Wenn die Kinder zum Vater kommen, sieht er im Hausaufgabenheft, dass häufig die Hauszugaben nicht gemacht wurden.Die Mutter meint, das sollt der Vater machen. Sie ist zu beschäftigt. Es ist aber kaum möglich, alle versäumten Hausaufgaben nachzuholen. Besonders schlimm ist dabei aber, dass die Kinder nicht am Fortschritt des Unterrichts teilnehmen können. Das führ dazu, dass sie wegen des sich einstellenden Rückstandes immer mehr die Lust verlieren, in die Schule zu gehen. Dann werden sie von der Mutter einfach zu Hause gelassen.Die Mutter ist überfordert mit der schulischen Kindererziehung. Wo das hinführt, ist leicht vorherzusagen. Sie wollen nicht mehr in die Schule gehen. Die Kinder erleiden dadurch einen Schaden.Kann der Vater etwas unternehmen, um der absehbaren negativen Entwicklung der Kinder rechtzeitig vorzubeugen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es ist nicht die Aufgabe des Vaters während der Umgangszeit schulische Defizite der Kinder nachzuarbeiten.

Dies wäre Aufgabe der Mutter. Wenn die Kinder in der Schule abfallen, die Hausaufgaben nicht kontrolliert werden und die Kinder zuhause bleiben, dann sollte der Vater in einem ersten Schritt Kontakt mit dem Jugendamt aufnehmen. Das Jugendamt wird einmal zwischen den Eltern vermitteln, die Mutter dazu anhalten die schulischen Belange der Kinder nicht zu vernachlässigen und zum Dritten der Mutter auch Hilfe anbieten.

Sollte dies ohne Erfolg bleiben, dann bleibt dem Vater der Weg die Übertragung der elterlichen Sorge bei Gericht zu beantragen. In diesem Falle wird das Gericht prüfen, was dem Wohl der Kinder am Besten entspricht und die elterliche Sorge insoweit dann auf den Vater übertragen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Das klingt logisch. Aber soweit war ich auch schon. Mit den Klasslehrerinnen wurde deshalb auch schon gesprochen. Das Problem ist aber, dass sie abwiegeln. Das wird schon, sagen sie. Das geht also nich darum, so lange zu warten, bis die befürchtete Entwicklung für alle offenkundig ist. Auch das Jugendamt wird erst dann einschreiten, wenn nachweislich der "Schaden" eingetreten ist. So kennt man das ja auch von früheren Fällen. Die aktuelle Frage lautet also: Welche Beweise/Fakten kann man zusammentragen, dass der Fall eines Offenkundigwerdens des Leistungsabfalles (wie lässt sich das aber bei einer Erstklässlerin überhaupt beurteilen? die hat doch noch gar keine schulische Vorgeschichte) für jedermann offenkundig zu Tage tritt? Muss dazu erst mal das schulische Weiterkommen versagt werden? In einer kindlichen Entwicklung ist das in der Regel zu spät. Und eine Antrag bei Gericht wird ja überhaupt erst dann möglich, wenn man Beweise vorlegt.