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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 19270
Erfahrung:  Rechtsanwältin, seit dem Jahr 2000 auch Fachanwältin für Familienrecht,Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, 20 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Guten Tag ich m,54 j berufstätig bin seit 8 Wochen verheiratet.Wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag
ich m,54 j berufstätig bin seit 8 Wochen verheiratet.Wir kennen uns seit 5j und haben den Schritt gewagt.Ich war schonmal 29j verheiratet,habe 2 erwachsene Kinder. In der neuen Ehe haben wir gemeinsam einen notariell beglaubigten Ehevertrag mit Gütertrennung, Pflicherbteilsverzicht,Unterhaltsverzicht etc. beidseitig.Heftige Streitereien
haben meine Frau veranlasst, mich auf zufordern zu gehen.
Anlass war, das ich im Juli von einer Brustkrebserkrankung meiner Frau
informiert wurde,ebenfalls das gesamte Freundes-Familienumfeld.
Bei Abholung meiner Frau nach erfolgter OP vor 3 wochen stellte ich fest,das es sich um einen Privaten OP Termin mit Leistung Transplantatwechsel+ Bauchstraffung privat zu rein ästethischen Zweck handelte.
Kopie des Vetrages liegt mir vor.Meine Frau räumte die Unwahrheit ein,und will die Scheidung.
Meine Frage: kann eine solche Ehe aufgrund eines solchen massiven Vertrauensbruch vorzeitig geschieden werden?
Vielen Dank ***** ***** Antwort AR
ehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:
Härtescheidungen sind sehr problematisch und werden von den Gerichten nur sehr zurück haltend durchgeführt.
Die Gerichte haben hierbei ein Ermessen und entscheiden stark einzelfallbezogen.
Man kann es versuchen, die Scheidung einzureichen, muss aber damit rechnen, dass sie abgewiesen wird.
Meistens ist es so, dass man einreicht, d***** *****egt der Antrag erst einmal bei Gericht, dann nimmt die Gegenseite Stellung, dann nimmt man selbst dazu wieder Stellung und dann kann passieren, dass abgewiesen wird, weil das Gericht den Vorfall selbst nicht für schlimm erachtet.
Dann kann man in Beschwerde gehen und ann ist das TrennungSJhr ohnehin fast vorbei.
Da ist es vernünftiger man wartet.
In den meisten Gerichtsbezirken kann man die Scheidung schin 2-3 Monate vor Ablauf des Trennungsjahres einreichen.
Das ist auf jeden Fall die kostenrisikoärmere Lösung.
Wenn Sie es dennoch versuchen tragen Sie halt das Risiko, die Kosten der Gegenseite ebenso wie Ihren eigenen Anwalt zahlen zu müssen.
Daran ändert nichts wenn beide einverstanden sind, denn der Gesetzgeber will, dass das Trennungsjahr eingehalten wird
Wenn beide die Scheidung wollen, kann man vortragenm, man habe innerhalb der Ehewohnung schon getrennt gelebt.
das verkürzt das Trennungsjahr weiter.
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.