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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 28428
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo,bin mitten in der Scheidung. Wir regeln eigentlich alles

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,bin mitten in der Scheidung. Wir regeln eigentlich alles friedlich. Nun gibts Probleme beim Versorgungsausgleich, bei dem ich ihm nicht ganz traue. Wir haben einen (seinen) Anwalt. Ich bin Beamtin und habe in der Ehezeit vier JAhre Kindererziehungszeit und 6Jahre Teizeitarbeit (im Schnitt ca.70%) gearbeitet. desweiteren Riester und Lebensversicherung abgestottert. er verdient ca. 4000netto. Nun soll ich ihm 8000euro vom Riester ersparten geben. Bzw. sein Anwalt hat noch nichts zu seinen Rentenansprüchen gesagt. Da ich vor meinem Beamtensein immer wieder gearbeitet, gejobbt habe, hätte ich da einen weiteren Anspruch, wenn ich noch eineinhalb Jahre in diese rentenkasse einzahlen würde. Mein Mann will sich nun doch ohne Ausgleich trennen...kann der Grund der sein, dass ich evtl. dann Anspruch auf einen (minimalen) Anteil an normaler Rente hätte und er etwas weniger? Er war lange selbständig ohne Versicherungen in der hinsicht und hat sein Geld für Autos und Urlaub ausgegeben. Ich finde es ungerecht, wenn ich mit meinem 1000Euro Autochen, ihm mit dem dicken Benz(Kredit) von meinem Riester ebgeben soll. Was meinen Sie? Soll ich verzichten auf den Ausgleich? Vielen dank XXXXX XXXXX Mühe.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie wissen ja, dass der Versorgungsausgleich sich ausschließlich auf die Anwartschaften bezieht die beide Ehepartner während der Ehe hinzugewonnen haben. Diese Anwartschaften sind jeweils hälftig auszugleichen. Zur ausgleichspflichtigen Altersvorsorge zählt auch Ihr Riester Vertrag. Wenn dieser ein Guthaben von 8000 EUR ausweist, so müssen Sie davon die Hälfte an Ihren Mann ausgleichen (wenn die 8.000 EUR während der Ehe zustandekamen).

Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung gehe ich davon aus, dass Sie über einen langen Zeitraum Anwartschaften aufgebaut haben, was bei Ihrem Mann als Selbstständigen typischerweise nicht der Fall war.

Aufgrund dieser Konstellation gehe ich davon aus, dass Sie mehr Ausgleich als Ihr Mann leisten müssen. In diesem Falle wäre eine Verzicht auf den Versorgungsausgleich für Sie natürlich von Vorteil.

Absolute Gewissheit über die Höhe der jeweiligen Anwartschaften werden Sie erst dann erlangen wenn im Wege der Scheidung die Versorgungsträger Auskunft über den Ehezeitanteil der Anwartschaften erteilen. Erst dann können Sie genau sagen, ob Sie oder Ihr Mann mehr Ausgleich erhalten werden. Auch im Scheidungsverfahren können Sie natürlich noch auf den Versorgungsausgleich verzichten.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das wusste ich alles schon. Meine Frage ist, da mein Mann seit 8JAhren angestellt ist, dass er doch auch in die rentenkasse eingezahlt haben muss. Ich habe nichts davon gehört, dass das ur einseitig betrachtet wird.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn Ihr Mann angestellt war, dann hat er in die Rentenkasse einbezahlt.

Der Versorgungsausgleich wird natürlich beiderseitig durchgeführt. Ihr Mann muss die Hälfte seiner Anwartschaften genau so ausgleichen wie Sie.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.