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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Wir leben getrennt, wollen uns demnächst aber noch nicht scheiden

Beantwortete Frage:

Wir leben getrennt, wollen uns demnächst aber noch nicht scheiden lassen.
Unseren Hausrat und das Barvermögen wurde geteilt.
Es steht nur noch unser gemeinsames Haus zur Teilung an, welches meine Frau weiter bewohnen möchte.
Sie hat einen Notar beauftragt, einen langfristigen Auszahlungsvertrag auszuarbeiten, mit dem Ziel, alleiniger Besitzer zu werden, d.h. -mit Vertragsunterzeichnung allein im Grundbuch zu stehen, wobei mir nur noch die im Vertrag zugesicherte Summe zusteht.
Ich hatte ihr angeboten, das familienintern mit mir zu regeln- sie besteht aber auf einem solchen offiziellen, vertraglichen Weg.
Könnten Sie mir zuraten, einen solchen Vertrag zu unterschreiben oder bestehen dabei Gefahren, dass ich alles verliere?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 6 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Es ist durchaus empfehlenswert, da es sich hier um eine Immobilie handelt, einen notariellen Vertrag zu fertigen. Immer dann wenn Immobilien betroffen sind, muss ein notarieller Vertrag zur Wirksamkeit geschlossen werden.

Wenn Ihre Ehefrau, die Ihnen zustehende Ausgleichssumme in Raten abtragen möchte, müssten hier aber Sicherungsmaßnahmen für Sie getroffen werden. Dies bedeutet, dass entweder eine Grundschuld zu Ihren Gunsten in Höhe der Ausgleichssumme ins Grundbuch eingetragen wird oder die grundbuchliche Umschreibung erst dann erfolgt, wenn die Ausgleichssumme vollständig an Sie bezahlt worden ist.

Ferner sollten Sie sich ein Rückübertragungsanspruch für den Fall der Insolvenz Ihrer Ehefrau bzw. für den Fall der Zwangsversteigerung der Immobilie vorbehalten, so dass dann Ihre Ansprüche in jedem Fall gesichert sind.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke XXXXX XXXXXür die prompte Antwort!
Eine weitere Nachfrage wäre, ob dieser Rückübertragungsanspruch im Falle der Insolvenz oder Zwangsversteigerung gleich in diesem notariellen Vertrag festgelegt werden könnte, oder ob dazu noch ein anderer Vertrag von einem Rechtsanwalt nötig ist.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 6 Jahren.
Werter Fragesteller,

der Rückübertragungsanspruch ist in dem zu schließenden Vertrag gleich mit aufzunehmen. Der Notar hält hier entsprechende Formulieren bereit. Sie müssen dem Notar nur erklären, dass Sie für diese Fälle einen Rückübetragungsanspruch inne haben wollen.
RA_UJSCHWERIN und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.