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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 18903
Erfahrung:  Rechtsanwältin, seit dem Jahr 2000 auch Fachanwältin für Familienrecht,Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, 20 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich w nsche einen sch nen Tag, nach 13 Jahren Ehe trennen

Beantwortete Frage:

Ich wünsche einen schönen Tag,
nach 13 Jahren Ehe trennen sich meine Frau und ich. Unsere 6 jährige Tochter (hat jetzt mit der Schule begonnen) bleibt bei meiner Frau. Ich werde aus meinem eingenen Haus ausziehen.
Wir wollen uns respektvoll und fair trennen.
Den Zugewinn haben wir ausgerechnet. Da meine Frau kein Vermögen in die Ehe mitgebracht hat, wird sie von mir 50% des Zugewinns erhalten.
Bei der Frage nach einen fairen Lösung für das Haus brauchen wir bitte Ihre Hilfe. Das Haus hat bei der Hochzeit mir gehört. Die reduzierten Schulden haben wir natürlich in den Zugewinn eingerechnet. Ebenso eine 10%ige Wertsteigerung. (Schätzung laut Recherche.)
Nun stellt sich die Frage für die Zukunft bei der Verwendung meines Hauses. Laut Recherche könnte die Vermietung eine Kaltmiete von 1.000 EUR einbringen. Das Haus ist noch mit 50% Bankschulden belastet. Hierfür zahlen ich 1.400 EUR pro Monat. Darin sind 800 EUR Zinsen. Ich brauche hier eine Entlastung bzw. muss meine Frau in Zukunft Miete zahlen, da ich ansonsten ja kein Geld für mich habe und mir auch keine eigene Wohnung leisten könnte. Grundsätzlich sieht dies meine Frau ein. Nur eine faire Höhe ist uns unklar.
Für mich sieht die sachliche Lage so aus:
Das Haus gehört nachwievor mir (Zugewinn wird ausgelichen).
Meine Frau muss theoretisch 1.000 EUR Miete bezahlen. Kann Sie aber nicht, da sie nur geringfügig arbeitet. Ich könnten aus "goodwill" die Miete reduzieren. Etwa auf 600EUR.
Ich muss nach der Scheidung ca.600 EUR Unterhalt für meine Tochter zahlen. Laut Recherche im Internet.)
Somit könnte ich meiner Frau anbieten, dass sie in meinem Haus kostenfrei wohnen darf und sie dafür keinen Unterhalt für unsere Tochter bekommt.
Die Zahlen sind fiktiv, ich weiss nicht ob ich wirklich auf 40% der Miete verzichten könnte.
Ist meine beschriebenes Vorgehen/meine Gedanken grundsätzlich richtig?
Wie sieht es in meinem Fall mit dem Haus und dem Unterhalt rechtlich aus?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Erklärung!!

Liebe Grüsse,
Herbert Dorrer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst einmal würde ich Ihnen empfehlen aufgrund der Summen um die es hier geht, die Hilfe eines Fachanwalts für Familienrecht bei sich vor Ort in Anspruch zu nehmen.


Was die von Ihnen avisierte Lösung Hausmiete gegen Kindesunterhalt anbelangt, so ist der Kindesunterhalt ein Recht des Kindes, auf das Sie beide nicht wirksam verzichten können.

Die Lösung Miete gegen Kindesunterhalt stößt daher auf rechtliche Bedenken.


Was machbar ist ist eine Reduzierung des Kindesunterhalts, denn in den Beträgen der Düsseldorfer Tabelle für Kindesunterhalt ist ein bestimmter Betrag für Miete eingearbeitet, der ja in Wegfall gelangt, wenn das Kind kostenlos wohnt.





Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX

 

 

Wie sieht der Sachverhalt aus, wenn ich, wie vorgesehen Unterhalt bezahle, z.B: 600 EUR und mein Haus für z.B. 600 EUR an meine Ex Frau vermiete?

(Alle anderen Rahmenbedingen wie oben beschrieben.)

Sind meine o.g. ausgeführten Gedanken richtig und empfehlenswert? (Frau und kleine Tochter bleiben nach Zugewinnausgleich in meinem Haus.)

 

Danke nochmals?

Liebe Grüsse,

Herbert Dorrer

 

Kennen Sie einen Fachanwalt in der Gegend Erlangen-Fürth-Nünberg, der den Gedanken der friedlichen und fairen Trennung voll vertritt? Meine Frau wollen aus Kostengründen nur einen gemeinsamen Anwalt.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX

 

 

Wie sieht der Sachverhalt aus, wenn ich, wie vorgesehen Unterhalt bezahle, z.B: 600 EUR und mein Haus für z.B. 600 EUR an meine Ex Frau vermiete?

(Alle anderen Rahmenbedingen wie oben beschrieben.)

Sind meine o.g. ausgeführten Gedanken richtig und empfehlenswert? (Frau und kleine Tochter bleiben nach Zugewinnausgleich in meinem Haus.)

 

Danke nochmals

Liebe Grüsse,

Herbert Dorrer

 

Kennen Sie einen Fachanwalt in der Gegend Erlangen-Fürth-Nünberg, der den Gedanken der friedlichen und fairen Trennung voll vertritt? Meine Frau wollen aus Kostengründen nur einen gemeinsamen Anwalt.

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ein gemeinsamer Anwalt ist rein berufsrechtlich nicht möglich, da ein Anwalt stets nur eine Partei vertreten darf.


In einer Scheidung ist es nämlich so, dass die Interessen grundsätzlich konträr sind, weshalb er das nicht darf.


Ich kann Ihnen aus Fürth Frau Christine Schenk, Fachanwältin für Familienrecht, sehr empfehlen.

Die Adresse ist Gustav Schickedanz Strasse 15, 90762 Fürth


Tel. 0911 / 97792801

Es wird aber kein Anwalt wenn sich die Parteien friedlich trennen den Konflikt absichtlich schüren, da uns Anwälten eine friedliche Lösung ohnehin am liebsten ist.


So wie Sie es jetzt geregelt haben möchten, ist der Unterhalt o.k. wobei er mir für ein sechs Jahre altes Kind schon etwas hoch erscheint.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank