So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Schadensersatz
Zufriedene Kunden: 34632
Erfahrung:  Rechtsanwalt im Bereich des Schadensersatzrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Schadensersatz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin Eigentümerin eines Hauses. Dieses habe ich zum

Kundenfrage

Ich bin Eigentümerin eines Hauses. Dieses habe ich zum Verkauf angeboten. Ein Interessent (ein Bauträger) hat mir für dieses Haus 550.000€ angeboten, hat das Angebot aber einen Tag später wieder zurück gezogen. nach einer Woche bot er 505.000€ ( 470.000€ für das Haus und 35.000€ für Gartenarbeiten in einem anderen Haus, welches ich ebenfalls verkaufen wollte). Da sich durch Corona der Verkauf beider Häuser als schwierig herausstellte ( Mai 2020), stimmte ich dem Angebot mündlich zu. Eine Woche später erhielt ich für das Haus ein Angebot über 634.000€. Ich teilte dem 1. Kaufinteressenten mit, dass ich einen Käufer gefunden habe, der deutlich mehr bezahlten würde und ich deswegen von der Kaufzusage zurück treten möchte. Daraufhin drohte der 1. Kaufinteressent, umgehend die Gartenarbeiten an meinem anderen Haus zu stoppen und mich mit dem aufgerissenen Garten stehen zu lassen, (wohl wissend, dass ich niemanden in absehbarer Zeit bekomme, der die Arbeiten fertig stellen wird) wenn ich ihm nicht 50% des Mehrpreises gegen würde als Schadensersatz. Ich stimmte in meiner Not mündlich zu. Nun möchte ich wissen, ob ich hier Wort halten muss oder nicht.
Mit freundlichen Grüßen Karin Blesgen
Gepostet: vor 26 Tagen.
Kategorie: Schadensersatz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 26 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen haben Sie einen Vorvertrag über den Verkauf des Hauses geschlossen. Allerdings hätte diese Vereinbarung nach § 311b BGB notariell beurkunden müssen.

Eine bloß mündlich oder auch eine nur schriftliche Vereinbarung ist unwirksam. Einen Anspruch auf Abschluss eines Kaufvertrages und damit auch einen Schadensersatz bei Nichteinhaltung Ihrer Zusage hat der Bauträger hier grundsätzlich nicht.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 25 Tagen.

.