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experteer
experteer, Kraftfahrzeugtechnikermeister
Kategorie: Renault
Zufriedene Kunden: 4279
Erfahrung:  Kfz-Sachverständiger, Fachkundenachweis Airbag, Fachkundenachweis Klimaanlagen, Fachkundiger HV eigensichere Fahrzeuge (Elektro und Hybrid)
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Unser Megane 1,8 Turbodiesel riecht seit einem Vierteljahr

Diese Antwort wurde bewertet:

Unser Megane 1,8 Turbodiesel riecht seit einem Vierteljahr immer mehr nach Abgas im Innenraum. Und zwar nicht während der Fahrt oder im Stand sondern beim Anfahren und Rückwärtsfahren. Man kann sich retten durch vorheriges Einschalten der Rundumlüftung, aber wer denkt da schon imm er dran.
Erste Untersuchungen erfolglos. Im Motorraum riecht es nicht, nichts zu sehen. Wenn der Wagen auf der Bühne ist und einer mit dem Lappen den Auspuff zuhält geht der Motor zum Verrecken über, aber keine Rauchwölkchen zu sehen.
Die Renault-Werkstatt hat so etwas noch nie gehabt und sagt, es müßte langsam alles abgebaut werden. Ich müßte sagen, ab wieviel 100€ die Grenze liege....
Nicht sehr ermutigend

Sehr geehrter Fragesteller vielen Dank für Ihre Anfrage auf Justanswer.

Manchmal bleibt den Werkstätten leider nichts anderes übrig als zu zerlegen und zu schauen, allerdings gibt es ein paar Schwachpznkte welche die Werkstatt als allererstes prüfen sollte.

Das große Problem ist, dass Diesel Abgas stark riecht und deshalb schon sehr wenig ausreicht um Unwohlsein zu erzeugen.

Zu allererst sollte geschaut werden ob die Einspritzdüsen ( Injektoren) richtig dicht sind. Die Injektoren sind mit einem Kupferring zum Brennraum hin abgedichtet recht häufig kommt es nach Jahren dazu, dass diese undicht werden und Abgase aus der Verbrennung in den Motorraum und dann in den Innenraum gelangen. Man erkennt eine Undichtigkeit daran, dass an der Stelle wo die Einspritzdüsen in den Motor gesteckt sind Ölkohle austritt, diese sieht aus wie geschmolzener schwarzer Kunststoff.

Also in etwa so: http://injektor-reinigung.de/index.php?tinymceimg=festsitzender_injektor.jpg

Je nachdem wie weit fortgeschritten das ganze ist, kann der Ölkohleblock kleiner sein, oder auch schon den ganzen Injektor umschlossen haben. Das ist die erste Prüfung welche Sie auch selbst vornehmen können ohne eine Werkstatt zu benötigen.

Die zweite Möglichkeit sollte die Werkstatt prüfen, ist eine undichtigkeit der Leitung der Abgasrückführung. Die Abgasrückführung nimmt Abgas vom Krümmer ab und leitet diese über den Ansaugkrümmer wieder in den Motor um die Abgaswerte zu verbessern. Wenn diese Leitung undicht ist ( was durch die Vibrationen des Dieselmotors schon öfters passiert) dann tritt hier immer ein wenig Abgas aus.

Die dritte Möglichkeit ist eine Undichtigkeit des Abgaskrümmers oder einer Dichtung am Auspuff, Hier muss die Werkstatt mal die Hitzebleche abnehmen, Undchtigkleiten erkennt man heir sehr gut an Rußaustritt.

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Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Beim Untersuchen sind tatsächlich die Einspritzdüsen die Schuldigen. Eine ist durchgeblasen, Dichtung hin. Die anderen sind nicht viel besser. Bei 120 000km eigentlich nicht wirklich gut, aber, es ist so. Nochmals vielen Dank, ***** ***** den Wagen morgen Mittag mit neuem TÜV und geruchsverbessert wiederbekommen. Über Geld wurde noch nicht gesprochen...
Ein gutes Jahr 2018 Klaus Nortrup

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ich wünsche Ihnen auch ein gutes Jahr 2018