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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Reiserecht
Zufriedene Kunden: 32350
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung reiserechtlicher Mandate.
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe einen Flug mit Opodo nach Japan gebucht,

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
ich habe einen Flug mit Opodo nach Japan gebucht, der morgen 26.3. von Berlin nach Osaka fliegen würde. Ein Teilsegment des Rückfluges von Tokio über Madrid nach Berlin am 10.4. (nämlich der Flug Madrid - Berlin) wurde von der Spansichen Fluggesellschaft Iberia bereits annuliert. Auch der Hinflug nach Japan morgen und der Rückflug von Tokio nach Madrid findet m.E. nicht statt bzw. kann aus den bekannten Corona-Gründen nicht angetreten werden. Japan Airlines sagt, ich müsse mich an Opodo wenden, da sie mir nur Geld dann erstatten würden, wenn ich direkt bei Ihnen (Japan Airlines) gebucht hätte. Bei Opodo ist keinerlei Durchkommen mehr: Man wird gleich zu Beginn im Kundencenter abgeblockt, indem die elektronsiche Stimme sagt, dass Opodo die Buchungsnummer nicht erkennt. Das macht man 20 Mal und gibt dann auf. Das Internet ist voller Beschwerden von Leuten, die seit Tagen versuchen bei Opodo durchzukommen. Opodo selbst hat den Flug bislang aber auch nicht storniert, noch kann man den Flug online stornieren. Dazu muss man in ihrem Kundencenter anrufen, was ja nicht geht.Meine Fragen: Ist ein Flug insgesamt storniert, wenn ein Teilsegment storniert ist?
Was muss ich jetzt machen, um irgendwelche Ansprüche bei Opodo geltend zu machen?Ich habe eine Reiserücktrittversicherung, die ich aufgrund einer Erkrankung jetzt geltend machen könnte. Diese Versicherung wiederum sagt, dass sie nicht zahlen, wenn der Flug von der Fluggesellschaft storniert wurde. Das ist ja so, da ein Teil!!! des Fluges (aber eben nicht der ganze Flug) storniert wurde. Was sollte ich jetzt tun, um den 1000 Euro-Flug irgendwie zurückzubekommen? Viele Grüße, Kornelia Hahn

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Sie können von dem geschlossenen Beförderungsvertrag kostenfrei zurücktreten, und Sie haben einen Anspruch auf vollständige Erstattung des bereits geleisteten Flugticketpreises.

 

Es liegt unter den derzeit vorliegenden Umständen ein Fall höherer Gewalt vor, der die Vertragsdurchführung objektiv unmöglich macht.

 

Aufgrund der staatlichen und internationalen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus - Streichung sämtlicher Flüge, Schließung der Grenzen, Anordnung von Einreiseverboten, Ausgangssperren und Zwangsschließungen von Hotels und gastronomischen Betrieben - ist die Beförderungsvertragsdurchführung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich.

 

Dies gilt auch für Japan, für das folgende Regelungen gelten:

 

Reisende, die aus dem Schengen-Raum (einschließlich Deutschland), Großbritannien, Irland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Monaco, Andorra, San Marino, Vatikan, Iran oder Ägypten nach Japan einreisen, sollen sich 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Dies erfolgt an einem Ort, der von dem Leiter der Quarantänestation bestimmt wird. In dieser Zeit sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Japan nicht zu benutzen.
2) Ab 21. März (OZ) verlieren Einreisevisa nach Japan ihre Gültigkeit (sowohl für die einfache als auch für die mehrfache Einreise), die bis zum 20. März von einer japanischen Botschaft oder einem Generalkonsulat in den oben genannten Ländern (z.B. in Deutschland) erteilt wurden. Neuanträge sind möglich, es ist aber mit langen Bearbeitungszeiten zu rechnen. Die Visafreiheit mit Deutschland soll schrittweise ebenfalls zeitweise ausgesetzt werden.

 

Sie können daher von dem Vertrag zurücktreten, und Rückzahlung des Ticketpreises einfordern.

 

Hierzu müssen Sie sich an den Anbieter Opodo wenden:

 

Opodo Deutschland
C/ Bailèn, 67-69
08009 Barcelona
Spanien

 

Fordern Sie diesen vorab per E-Mail und anschließend schriftlich zur Erstattung des Geldes auf, und kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie bei nicht freiwillig erfolgender Erstattung den Rechtsweg beschreiten werden.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,
danke, aber da ich den Flug nicht online stornieren kann und er morgen geht, reicht es, sich schriftlich an Opodo zu wenden und von Reisevertrag zurückzukehren? Opodo sagt nämlich auf ganz allgemein unter Corona-Information seiner Seite, dies sei ein Fall "höherer Gewalt" und damit habe man keinen Anpruch auf Erstattung.
Leider hat Opodo nicht mal eine Email-Adresse angegeben, wobei ich die vielleicht ergooglen kann.

Ja, sicher, so sollten Sie vorgehen: Die E-Mail-Adresse finden Sie hier:

 

https://www.opodo.de/impressum/

 

Es ist natürlich völliger Unfug, dass Opodo nicht zur Erstattung verpflichtet sei. Es verhält sich gerade umgekehrt: Weil die Beförderung wegen höherer Gewalt nicht durchgeführt werden kann, hat Ihnen die Firma das Geld unverzüglich zurückzuerstatten!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Reiserecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank, so mache ich das! Mit freundlichen Grüßen, Kornelia Hahn

Sehr gern geschehen!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt