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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 4444
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich habe große Fehler gemacht, stehe vor einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe große Fehler gemacht, stehe vor einem Scherbenhaufen, habe seit Wochen Panikattacken. Ich ch habe leider mehrfach gelogen und betrogen. Ich kann nicht mehr, habe ich das Gefühl
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 47,weiblich, keine Medikamente außer momentan pflanzliche Mittel, Baldrian und Melatonin
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Fragesteller(in): Ja, es droht auch noch eine tödliche Diagnose
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

bitte erzählen Sie noch etwas mehr dazu.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ja, ich habe größte und leider berechtigte Befürchtungen, mich mit HIV-2 angesteckt zu haben. Einer seltenen Variante, aber ich war leider in einem entsprechenden Setting, und habe auch Symptome. Das große Stigma und Verschwiegenheit darüber ist die eine Sache, es gibt nur wenige Behandlungsmethoden, im Gegensatz zu Typ 1, der ja gut behandelbar ist. Ich muss leider noch mehrere Wochen und Monate testen und habe kaum noch Hoffnung, dass es bei "negativ" bleiben wird. Ich habe Todesangst und bereue meine Vergangenheit, ich hatte mich von meinem Mann getrennt, obwohl er der wichtigste Mensch in meinem Leben war. Ich bereue die letzten Jahre so sehr, ich habe mich egoistisch verhalten. Er hat mich dennoch in dieser Situation wieder aufgenommen, und ich wollte ihm gern zurück geben, was ich zerstört hatte, aber wenn es zu der Diagnose käme, bleibt mir nicht mehr viel Zeit. Wir haben zwei wunderbare erwachsene Kinder, um die wir uns gemeinsam gekümmert haben. Sie wissen nichts von der jetzigen Situation, auch nicht meine Eltern. Ein paar Freundinnen unterstützen mich. Aber ich fühle mich schmutzig und schlecht, die Selbstvorwürfe und die Erkenntnis über meine Fahrlässigkeit rauben mir jede Kraft. Ich trete nächste Woche eine neue Arbeit an und muss irgendwie stabil werden. Momentan bin ich ein Wrack, seit Wochen kein Schlaf und kaum gegessen. Ich habe über Suizid nachgelesen und versucht, mittels Telefonseelsorge etwas ruhiger zu werden, nichts, funktioniert, weil die Fatalität wie ein Damoklesschwert über mir schwebt. Ich bin komplett hilflos, kann mich kaum duschen und zurecht machen, zittere und bin völlig durcheinander. Möglicherweise muss ich in die Notaufnahme (Klinik hat mir das gesagt, es gibt grad keine Sprechstunde) , aber ich kann und will nicht stationär bleiben. Mein Exmann ist sehr beschützend, aber ich will ihn nicht überstrapazieren, er braucht auch Kraft und es ist für ihn auch nicht leicht. Können Sie mir etwas raten?

Vielen Dank,

das ist tatsächlich eine Situation, die wirklich psychisch sehr belastend ist.

Es ist vollkommen verständlich und natürlich, wenn Sie in dieser Lage überfordert und deprimiert sind. Sie sollten nicht gegen diese Gefühle ankämpfen. Je mehr Sie versuchen, sie zu unterdrücken, umso stärker werden sie. Sie können diesen psychischen Zustand vorerst nur hinnehmen.

Sie sollten sich aber an eine Psychiatrische Praxis vor Ort wenden, dort kann man Ihnen Medikamente verschreiben, die Sie etwas entlasten.

Sie können sich auch an die Notfall-Ambulanz des nächstgelegenen Krankenhauses wenden und sich dort ambulant mit Medikmanten versorgen lassen.

Auf längere Sicht, vor allem wenn die Diagnose sich bestätigt, sollten Sie sich an eine Psychotherapeutische Praxis wenden. Hier

https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/

finden Sie alle Kassen-Psychotherapeuten vor Ort.

Wenn Sie noch Rückfragen haben, schreiben Sie sie mir bitte hier. Ich werde sie selbstverständlich und gern beantworten.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ja, ich bin in einer ausweglosen Situation, weil die Hoffnung sehr gering ist, dass ich mich nicht angesteckt habe. Ich werde das versuchen mit ambulanter Hilfe und dann die Psychotherapeuten suchen. Danke

Darf ich Sie noch bitten, diesen Chat mit einer positiven Bewertung (3-5 Sterne) zu beenden, damit der Bezahlvorgang abgeschlossen werden kann?

Falls Sie dann doch noch Rückfragen haben, werde ich diese selbstverständlich beantworten.

Vielen Dank ***** ***** Grüße

Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 4444
Erfahrung: Psychotherapeut
Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.