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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 3900
Erfahrung:  Psychotherapeut
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Mein Arbeitskollege ist zu vielen Dingen extrem negativ

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Arbeitskollege ist zu vielen Dingen extrem negativ eingestellt und zieht mich in längeren Gesprächen stark runter. Er spricht davon, dass alles nur ein Abf**k ist und er keine Lust auf nichts hat. Auf mich wirkt er stark depressiv. Ich mag ihn aber trotzdem, da er auch eine sehr lustige und coole Art hat, wenn er nicht diese Down-Phasen hat. Ist es richtig, dass ich versuchen sollte den Kontakt auf ein Minimum zu beschränken? Denn ich habe das Gefühl seine Depression ist „ansteckend“ wenn ich das so nennen kann. Wie sollte ich mit ihm am besten in der Arbeit umgehen?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

Sie haben recht, ist gewissermaßen "ansteckend" und belastend für die Menschen seiner Umgebung.

Ich möchte Sie auch darin bestärken, Ihre Idee umzusetzen:

Versuchen Sie, den Kontakt mit ihm auf ein Minimum zu reduzieren.

Und wenn er Sie mit seinen negativen Gedanken anspricht, gehen Sie überhaupt nicht darauf ein. Schauen Sie ihn dann nicht an, versuchen Sie Ihre Sachen einfach weiter zu machen, ignorieren Sie in in diesen Phasen.

Das ist nicht leicht für Sie. Sie haben leider eine sehr unglückliche Konstellation am Arbeitsplatz.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Gibt es irgendeine Möglichkeit ihm in der Arbeit zu helfen, dass er vielleicht merkt, dass es auch Dinge gibt die Spaß machen können oder wäre das kontraproduktiv? Ich möchte ihm irgendwie helfen, dass es ihm besser geht…

Da haben Sie keine Möglichkeit. Jeder Versuche, seine Eistellung zu ändern, macht es nur noch schlimmer.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Er war Beispielsweise auch lange Alkoholiker, hat das vor ein paar Monaten selbst erkannt, dass ihm das nicht gut tut und trinkt seitdem radikal nichts mehr. Ich denke er möchte sich helfen lassen, hat mir auch gesagt, dass es extrem schwer ist einen Therapieplatz zu kriegen. Er ist also in gewisser Weise auch auf einem guten Weg. Wissen sie ob Musik einen starken Einfluss haben kann? Es gab Zeiten in denen es ihm besser ging in denen hat er ähnliche Musik gehört wie ich. Aktuell hört er sehr depressives Zeug, was seine Psyche vielleicht weiter runterzieht, da er dass mind. 2 Stunden am Tag hört. Gibt es da einen Zusammenhang, dass ich ihm vielleicht einfach über Musik helfen kann, indem ich ihm immer wieder mal was empfehle, von dem ich weiß dass er es früher gut fand? Das waren z.B. Sachen von Jimmy Cliff, die sehr lebensbejahend waren. Z.B. dass ich das einfach mal in einer Pause oder so im Hintergrund anmache…
(Habe gemerkt dass sowas immer sehr stark die Stimmung aufbessern kann, auch wenn es vielleicht nur für 15 Minuten ist)

Musik wirkt nicht bei allen Menschen in der gleichen Weise.

Also 1-2 Versuche können Sie zunächst machen und dann schauen, wie es bei ihm angekommen ist.

Aber Vorsicht: Sie haben offenkundig eine Helfersyndrom. Damit rücken Sie ihm ständig näher. Irgendwann werden Sie ihn dann nicht mehr los.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen Dank für die Hilfe,
Das mit dem Helfersyndrom ist gut zu wissen, dass es nicht meine Aufgabe ist andere zu „retten“.