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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 4037
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Hallo lieber Arzt oder liebe Ärztin, ich versuche mein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo lieber Arzt oder liebe Ärztin, ich versuche mein Anliegen so gut wie möglich zu schildern : vor circa 2 Jahren bin ich durch die Einnahme von citalopram und wahrscheinlich auch durch den lockdown und durch die damalige Krankheit selbst ins Übergewicht gerutscht. Ich muss dazu sagen dass ich vorher sehr schlank und sportlich war, dann aber müde und mollig geworden bin. Nun habe ich einen Teil des Gewichts wieder abgenommen und mir geht es auch viel besser, das Medikament wurde längst abgesetzt. Dies ist abwr gar nicht der eigentliche Grund wieso ich Ihnen schreibe, nur die Vorgeschichte. Das eigentliche Problem : nach einer Fettabsaugung und dem Wiedereinstieg in mein Hobby habe ich so dermaßen Angst nicht weiter anzunehmen bzw wieder zuzunehmen dass ich den ganzen Tag nur daran denken kann. Ich überlege Haargenau was und wieviel ich essen kann, stehe sehr ift vor dem Spiegel. Natürlich bin ich schon etwas älter und weiß genau in welche Richtung das gehen kann, trotzdem bekomme ich das Problem nicht aus meinem Kopf weg. An tagen an denen ich viel zu müde für Sport bin esse ich also fast nichts aus lauter Angst wieder dicker zu werden. Kann man mit 35 noch eine Esstöeung entwickeln oder sollte ich mir da. Keine Gedanken darüber machen? Eventuell bin ich einfach nur sehr vorsichtig nach allem was mit meinem Körper passiert ist, bin mir aber nicht ganz sicher ob es nicht doch ein Problematisches Verhalten ist. Natürlich weede ich nicht mehr so dünn und trainiert sein wiw früher aber anscheinend kann ich das nicht akzeptieren.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 34, weiblich, keine Medikamente
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Keine chronischen Erkrankungen bekannt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Natürlich esse ich an manchen Tagen dann wieder normal oder sogar viel, das schlechte Gewissen mit Unruhe und Nervosität kommt dann aber ganz schnell danach
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Bitte entschuldigen Sie, in meiner Nachricht klingt es so als würde ich äußerlichen Umständen die Schuld geben, natürlich war ich teilweise selbst dafür verantwortlich, zu müde für Sport, wenig Bewegung im Lockdown und dem nachgeben von ubersteigertem Appetit wahrend der Medikamenteneinnahme, so ist es besser beschrieben
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Achso, eins noch, ich trage Konfektion 40, bin also nicht zu dünn
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

bitte erzählen Sie noch, wann Sie zuletzt das Citalopram genommen haben und in welcher Dosierung zuletzt?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Dasvwar schon sehr lange her, etwas länger als 1 Jahr würde ich sagen, wenn ich mich recht erinnere im Februar 2021
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Aber natürlich geht es mir nun besser die Krankheit weswegen ich behandelt wurde kam nicht mehr zurück und ivh habe auch einiges wieder angenommen was ich mir während der Behandlung angefuttert hatte
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Es ging damals um eine Art Burnout, Erschöpfungdepression mit sozialer Phobie bzw Angst vor Menschen, zum Glück habe ich diese Probleme nicht mehr, dagegen hat das mjttel natürlich gut geholfen
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielleicht habe ich ja nur den normalen schlankheitswahn unter Frauen

Vielen Dank,

ich vermute, dass Sie damals durch Ihre Gewichtszunahme ziemlich geschockt waren. Ihre derzeitige Angst vor (Wieder-)Zunahme ist wohl eine Auswirkung davon.

Sie könnten eigentlich jetzt stolz auf sich sein, dass Sie nach der Krankheit wieder abgenommen haben. Und vermutlich gibt es auch den stillen Wunsch, wieder auf das frühere Gewicht zu kommen.

Und ja, da greift wohl auch bei Ihnen der verbreitete Wunsch nach einer schlanken Figur wie in Jugendzeiten. Deshalb denke ich - wie Sie auch schon vermuten - eher an das verbreitete Problem von Frauen im mittleren Alter.

Sie machen es im Grunde richtig: Sie achten auf Ihr Gewicht und versuchen mit angemessenem Essen und mit Sport auszubalancieren. Und Sie sind ja auch sehr erfolgreich damit, wie Ihre Konfektionsgröße zeigt. Ein mittleres Gewicht ist ja auch für Körper und Psyche gesund und zugleich gut für das Wohlbefinden.

Sie sollten sich also bei Ihrem guten Weg nicht durch die Erinnerungen aus der Zeit Ihrer Krankheit unnötig innerlich ins Schwanken kommen.

Wenn Sie noch Rückfragen haben, schreiben Sie sie mir bitte hier. Ich werde sie selbstverständlich und gern beantworten.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 4037
Erfahrung: Psychotherapeut
Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank für ihre aufmunternden Worte