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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 3151
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Schäden/Verhaltensveränderung durch Cannabis Symptomatik: -

Diese Antwort wurde bewertet:

Schäden/Verhaltensveränderung durch CannabisSymptomatik:
- Schwierigkeiten zu Denken (Keine klaren Gedanken)
- Schwierigkeiten Emotionen zu kontrollieren (Gefühl grundlos zu weinen, psychische Schmerzen, starke Angst)
- Schwierigkeiten zu Organisieren (z.B. Werkzeuge, ständig am suchen)
- Gedanken wandern (Sehr intensiv, selbst bei erkenntnis dessen wandern die Gedanken ständig umher)
- Persönlichkeitsverlust (Depersonalisiert, erkenne mich nicht wieder)
- Verlust der Spontansprache in der sozialen Kommunikation
- ungewöhnliches Verhalten (Ich weiß nicht mehr wie man sozial Interagiert, Humor verstehe ich nicht bzw. sehr schwer)-Ich habe Schwierigkeiten klare Gedanken zu fassen, sie sind ständig am Wandern und ich habe nicht mehr das Gefühl bei mir zu sein,
einen klaren Verstand, also, ruhend in sich zu sein, ruhig, gefasst und "orientiert" im Hier und Jetzt..-Meine Emotionen sind nicht zu kontrollieren, ich habe öfter das Gefühl grundlos zu weinen, habe psychische Schmerzen und
starke Angst in mir, ein sehr intensives Gefühlserleben..-Ich habe Schwierigkeiten Dinge wie Werkzeuge zu Organisieren, ich arbeite und bin ständig am suchen.-Das Gedankenwandern ist sehr intensiv, selbst bei Erkenntnis dessen wandern die Gedanken ständig umher, ich habe keine Kontrolle
darüber meinen Geist auf etwas anderes zu fokussieren, es passiert "automatisch".-Ebenfalls ist mir meine Persönlichkeit abhanden gekommen, ich erkenne mich selbst im Spiegel, im Verhalten, generell, nicht mehr
wieder, auch angehörige haben das geäußert, ich bin einfach jemand anderes seitdem, ich fühle mich fremd..-Sehr starke einschränkungen habe ich in der sozialen Kommunikation, ich habe nicht mehr die Fähigkeit small-talk zu halten.
die "Spontansprache" ist nicht mehr möglich.
"Wiki - Unter Spontansprache versteht man frei formuliertes, unvorbereitetes Sprechen im Alltag.
Gemeint ist der freie Redefluss, der entsteht, wenn Menschen miteinander mündlich in Verbindung treten,
ohne sich den Redeinhalt davor zurechtgelegt oder notiert zu haben bzw. ihn von einer schriftlichen Unterlage ab-/vorzulesen.
Gedankengänge werden laufend in Sprache umgesetzt."-Ich verhalte mich, im Gegensatz zum damaligen gesunden.. sehr ungewöhnlich (Ich weiß einfach nicht mehr wie man sozial interagiert
bzw miteinander normal sozial redet, ich verstehe Humor nichtmehr, bin einfach nicht mehr ich selbst.)Obige Symptomatik trat nach längerem Cannabis-Konsum erst schleichend und dann seit 2,5 Jahren intensiv persistierend auf..
Ich bin durch die Einschränkung, vor allem im Bereich der sozialen Interaktion, nicht mehr in der Lage aktuell zu arbeiten,
was ich allerdings wieder möchte..
Im Kern geht es darum dass ich nicht mehr in der Lage bin, Menschen bzw. die Interaktion mit Ihnen zu verstehen, welches vor der
Erkrankung "Selbstverständlich" war und einfach so ging, nun allerdings nicht mehr..
Ich habe nach langer Zeit und Diagnostik, die Vermutung dass der Frontallappen, welcher für all die obigen Dinge zuständig ist,
durch den Konsum in irgendeiner Art und Weise beschädigt wurde, weiß nun allerdings nicht an welchen Facharzt oder welche
Diagnostikmöglichkeiten möglich sind.
Was ist eure Meinung dazu?Mit freundlichen Grüßen aus Berlin :-)

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

darf ich noch nachfragen?

In welchem Alter haben Sie mit dem Cannabis-Konsum begonnen.

In welchen Mengen und wie häufig haben Sie konsumiert?

Wie lange liegt jetzt der letzte Konsum zurück?

Was hat Sie damals zu diesem Konsum bewogen?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ich habe mit 21 Jahren angefangen Cannabis zu konsumieren, anfangs zwischendurch, später dann täglich, ich habe angefangen um was neues auszuprobieren, bis es halt dann zum täglichen Konsum wurde, ich rauchte 1,5 Jahre lang und habe seitdem die Erkrankung "ausgebrochen" ist sofort aufgehört und seitdem nie wieder konsumiert, der letzte Konsum liegt also 2,5 Jahre zurück.

Hatten Sie im in der Kindheit und Jugend irgendwelche psychischen Probleme?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ja, etwas, ich hatte auch Probleme in der Kommunikation, allerdings Richtung sozialer Phobie welche sich mit der Zeit legte und ich habe gelernt sozial zu interagieren, seit dem Konsum allerdings habe ich kein Verständnis dafür wie man interagiert, ich 'verstehe' es regelrecht nichtmehr

Vielen Dank,

bei Cannabis-Konsum kommt es manchmal zur Verstärkung oder Auslösung von psychischen Problemen. Bei Ihnen ist dieser Fall wohl eingetreten.

Offenbar löst sich die psychische Auffälligkeit bei Ihnen auch nach 2,5 Jahren nicht spontan wieder auf.

Da ist also etwas verstärkt oder ausgelöst worden, das Ihr Leben stark verändern kann.

Sie sollten sich kurzfristig vor Ort an einen Facharzt für Psychiatrie wenden. Und außerdem sollten Sie sich zu einer Psychotherapie anmelden, am besten zu einer Kognitiven Verhaltenstherapie.

Mit einer Therapie-Kombination von Medikamenten und Psychotherapie kann die Störung behoben werden.

Und noch ein dringende Empfehlung: Sie sollten in Zukunft Cannabis und andere Drogen konsequent meiden.

Es tut mir leid, dass ich so eine schlechte Nachricht für Sie habe.

Aber die gute Nachricht ist: Man kann das heilen.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.