So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Johann Schweißgut.
Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2983
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
Johann Schweißgut ist jetzt online.

Mir geht es in den letzten Monaten mehr schlecht als gut.

Diese Antwort wurde bewertet:

Mir geht es in den letzten Monaten mehr schlecht als gut. Ich habe bereits einmal eine Therapie in meiner Jugend gemacht, die nicht viel geholfen hat glaube ich. Jedoch weis ich nicht ob ich jetzt eine brauche oder ob es sinnvoll wäre nochmals alles aufzuarbeiten. Wie finde ich das heraus? Vor allem weis ich nicht mal was wirklich los ist.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 21, weiblich. Keine Medikamente
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich habe eine Therapie wegen einer Essstörung, Selbstverletzendem verhalten gemacht. Etwa 3-4 Monate lang. Ich habe damals leider abgebrochen, ohne Diagnose.. kann mich an die Zeit kaum erinnern.Fragesteller(in): Chat is completed

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Abend,

Sie sind offenbar sehr unsicher, ob Sie therapeutische Hilfe brauchen.

Bitte beschreiben Sie noch, was damit meinen, dass es Ihnen in letzter Zeit mehr schlecht als gut geht.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich habe das Gefühl dass ich meistens schlecht gelaunt bin, ich bin sehr gereizt und gleichzeitig Antriebslos. Andererseits würde ich sehr gerne viel Unternehmen und erledigen. Irgendwie komme ich aber zu nichts, was meine Laune verschlimmert. Mit 16/17 habe ich das selbe Gefühl gehabt, damals habe ich eine Therapie gemacht die ich leider abgebrochen habe, weil ich nicht das Gefühl hatte dass es hilft. Ich dachte das sei nur eine Phase.

Wie sah Ihr Leben mit 16/17 aus und wie sieht es in den letzten Monaten aus?

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
ich würde ungern nochmals 39€ für ein Telefongespräch zahlen. Ich habe bereits 35€ für ein Online Gespräch/Beratung bezahlt.

Wir können hier selbstverständlich weiter schreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Mit 16/17 war ich viel Feiern mit Leuten die häufig Drogen genommen haben. Ich habe viel Getrunken und geraucht und bin mit älteren Menschen zusammen gewesen die mehr von mir verlangten als ich geben konnte. Selber habe ich nicht Drogen genommen. Irgendwann habe ich dann mal eine Diät angefangen und fand es toll dass ich selbst entscheiden kann wie wenig ich esse. also habe ich immer weniger gegessen. so hat eins zum anderen geführt denke ich.. meine Lehrer haben das damals mitbekommen und meine Eltern angerufen die mich zu einer Therapeutin geschickt haben. Mein Leben heute sieht eigentlich gut aus. Ich stehe vor meinem Staatsexamen der Ausbildung und beginne bald mit meiner Bachelorarbeit an der Uni. Ich habe ein Duales Studium belegt. Ich arbeite wirklich sehr gerne in diesem Beruf. Ich arbeite in der Pflege. ich habe kein Alkoholproblem. ich rauche nicht. Ich hab nur immer noch ein Problem mit dem Essen. Es gibt viele Tage da esse ich nichts, weil mir nicht danach ist. Aber ich finde keinen Grund dafür. Auch für meine schlechte Laune finde ich keinen Grund mehr.. sie ist einfach da und ich habe das Gefühl sie bremst mich aus.

Bitte erzählen Sie noch ein wenig von Ihrer Kindheit von 0-16.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Meine Eltern waren sehr jung als ich geboren wurde. Die ersten Jahre von 0-5 habe ich bei meiner Oma in Rumänien verbracht. Zur Einschulung bin ich nach Deutschland zu meinen Eltern gekommen. Ich war nicht immer die beste in der Schule, hab gerne Blödsinn gemacht und sehr viel geredet. Meine Mutter war sehr streng. Rückblickend hat Mein Vater hat sich nicht sehr viel für die Erziehung interessiert. Mit ihm hatte ich eher Spaß, wofür ich dann ärger von meiner Mutter bekam. Ich hatte sehr lange keinen guten Draht zu ihr, ich glaube das war der Grund wieso ich damals genau mit solchen Leuten zu tun hatte von denen sie mich immer gewarnt hat. mit 13 hatte ich meinen ersten Freund, er war 17. Dementsprechend viel verlangte er in der Beziehung von mir. Durch ihn habe ich die anderen Leute auch kennen gelernt. Heute habe ich zu niemanden von den Leuten mehr Kontakt. Das tut mir auch garnicht leid. Dafür habe ich heute eigentlich einen sehr guten Draht zu beiden meiner Eltern. Und ich habe Freunde kennen gelernt mit denen ich auf einer Wellenlänge bin und mich sehr gut verstehen. Weshalb ich wieder nicht erklären kann woher diese ständigen Tiefs kommen.

Lebt Ihre Oma in Rumänien noch?

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
ja sie lebt noch. Sie ist selber noch sehr jung. Zu ihr habe ich den besten Draht in meinem Leben, wir telefonieren fast täglich, Jedoch habe ich sie seit 2 Jahren nicht mehr gesehen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Meine Oma hat mir letztens Erzählt dass sie selber wegen Depressionen lange Zeit in einer Tagesklinik war. Sie hatte ein sehr schweres Leben. Das hat sie mir erzählt ohne dass ich erwähnt hätte dass es mir schlecht geht. Nachdem ich in der Psychiatrie gearbeitet habe hat sie das mal erwähnt.

Sie ist die für Sie entscheidende Bezugsperson. Die Menschen, mit denen ein Kind in den ersten 5-6 Lebensjahren verbringt, sind und bleiben für sie in ihrem ganzen Leben die wichtigsten Menschen.

Ihre Oma hat in letzter Zeit an Depression leidet. Sie haben das offenbar gespürt. Zu dem wichtigsten Menschen gibt es immer einen unsichtbaren Draht. Es ist daher wohl auch keine Zufall, dass Sie in der Psychiatrie gearbeitet haben.

Ihr jetziges Unwohlsein hat wahrscheinlich mit Ihrer Oma zu tun. Sie leiden gewissermaßen mit ihr.

Ich möchte Ihnen empfehlen:

Besuchen Sie so bald wie möglich Ihre Oma. Verbringen Sie einige Tage mit ihr. Das wird Ihnen beiden gut tun. Vermutlich werden danach ihre Gefühle wieder stabil sein.

Falls das nicht ausreicht, sollten Sie noch einmal eine Psychotherapie machen. Und jetzt haben Sie ein wichtiges Thema: Den Verlust Ihrer Oma in jungen Jahren.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sie ist die für Sie entscheidende Bezugsperson. Die Menschen, mit denen ein Kind in den ersten 5-6 Lebensjahren verbringt, sind und bleiben für sie in ihrem ganzen Leben die wichtigsten Menschen.

Ihre Oma leidet in letzter Zeit an Depression. Sie haben das offenbar gespürt. Zu dem wichtigsten Menschen gibt es immer einen unsichtbaren Draht. Es ist daher wohl auch kein Zufall, dass Sie in der Psychiatrie gearbeitet haben.

Ihr jetziges Unwohlsein hat wahrscheinlich mit Ihrer Oma zu tun. Sie leiden gewissermaßen mit ihr.

Ich möchte Ihnen empfehlen:

Besuchen Sie so bald wie möglich Ihre Oma. Verbringen Sie einige Tage mit ihr. Das wird Ihnen beiden gut tun. Vermutlich werden danach ihre Gefühle wieder stabil sein.

Falls das nicht ausreicht, sollten Sie noch einmal eine Psychotherapie vor Ort machen. Und jetzt haben Sie ein wichtiges Thema: Den Verlust Ihrer Oma in jungen Jahren.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.