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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2921
Erfahrung:  Psychotherapeut
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Meine Enkelin (17 Jahre, 11. Klasse) hat vermutlich eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Enkelin (17 Jahre, 11. Klasse) hat vermutlich eine Angststörung. Spürbare Zeichen: Wiederholt Pulsanstieg, Atemnot, Angst vor dem Alleinsein mit verbundener Hilflosigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit - wechselnd mit Phasen von Energie, Tatendrang.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Meine Enkelin ist 17 Jahre weiblich. Sie bekommt bisher keine Medikamente.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: Sie heißt Alma, ist mit ihrem jüngeren Bruder und der Mutter (meiner Tochter) vor 10 Jahren aus Indien gekommen. Der Vater lebt noch in Indien, es besteht eine (lockere?!) Verbindung.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

ja, es könnte eine Angststörung sein, und daraus könnte sich eine Depression entwickeln.

Bitte beschreiben Sie noch die "lockere?!" Verbindung zu ihrem Vater.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ich möchte einen Rat. Bisher sind wir beim Kinderarzt gewesen. Wir haben eine Überweisung in die Kinderkardiologie für eine Langzeit-Blutdruckmessung. Ich denke, dass wir außerdem einen Psychologen konsultieten sollten, aber wir haben noch keinen.
Alma war jetzt ein Stück mit dem Rad mit mir unterwegs, es hat sie sehr angestrengt.
Was können wir tun, um sie wieder schulfähig zu machen? Sie ist jetzt seit einundeinehalbe Woche bei mir in “Pflege“.
Gibt es ein geeignetes Medikament oser Mittel, um den Zustand zu verbessern?

Es gibt Medikamente, aber die helfen nur vorübergehend und heilen nicht, sie dämpfen nur. Für ein geeignetes Medikament sollten Sie Ihre Enkelin bei einem Kinder-und Jugendpsychiater vor Ort vorstellen. Denn vor einer Medikation muss eine persönliche Untersuchung stehen.

Wie gesagt, das kann kurzfristig und vorübergehend helfen. Langfristig braucht sie eine Psychotherapie vor Ort bei einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder einem Erwachsenen-Psychotherapeuten.

Über die folgende Internet-Adresse finden Sie alle Kassen-Therapeuten auch in Ihrer Region:

https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/patienten/psychotherapeutensuche/

Ich wünsche Ihrer Enkelin alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Die Mutter telefoniert gelegentlich mit dem Vater. Vor mehr als einem Jahr waren alle Drei das letzte mal in Indien zu Besuch. Seitdem telefoniert Alma mit Ihren Cousins. Es besteht also eine sehr entfernte und lockere Beziehung. Die Mutter ist Prinzip alleinerziehend und schon gelegentlich an ihren Grenzen.

Okay, vielen Dank.

Diese Ergänzungen bestätigen aus meiner Sicht die Notwendigkeit einer Psychotherapie für Ihre Enkelin.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Noch eine Frage: Welce Psychologen sind geeignet? Alle?Verhaltenstherapie oder andere spezielle psychologische Kompetenzen?

Psychotherapeuten, die mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie arbeiten. Die können am wirdsamsten helfen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schweißgut,
Ihre Antworten gefallen mir gut, sie sind kurz und verständlich. Ich wage noch eine - vielleicht letzte - Frage: Wodurch entsteht z. B. bei Angst oder Panikatacken die Atemnot? Warum bekommt der Betroffene plötzlich keine Luft? Das scheint ja auch nicht trainierbar zu sein durch Sportliche Aktivitäten. Bei ausreichend guter Lungenfunktion entsteht Atemnot, was ist das?

Angst kann sich an vielen Körperreaktionen zeigen. Der Blutdruck kann hochschießen, man schwitzt oder zittert, und man atmet schneller als normal. Außerdem wird die gesamte Muskulatur in Spannung versetzt. Das sind alles instinktive, hormongesteuerte Vorbereitungen des Körpers für eine schnelle Flucht (vor der echten oder vermeindlichen Gefahr).

Manchmal sind dann bestimmte Körperregionen besonders in "Aktion". Wenn schnelles Atmen und Überspannung der Brustmuskulatur zusammen kommt, kommt ein Atemnotgefühl auf - und das verstärkt noch einmal die Angst.

Das ist sehr unangenehm, denn dann kann auch Erstickungsangst aufkommen.

Aber es ist noch niemand daran erstickt. Der Körper reguliert sich dann schon passend. Aber wenn man für solche akuten Momente ein leichtes Medikament bereit hat, erleichtert das sehr.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Also doch noch eine Bitte von mir: Können Sie mir ein Medikament oder ein Mittel nennen? Dann hätte ich eine Vorstellung davon, in welcher Richtung ich weitersuchen kann.

Es tut mir leid, das kann ich nicht.

Es gibt mehrere Medikamente, die infrage kommen. Welches man verschreibt, kann erst nach einer persönlichen Untersuchungm von dem Arzt entschieden werden.

Es macht daher keinen Sinn, dass Sie ein Medikament suchen, das sollte der Psychiater nach der Untersuchung entscheiden. Im Notfall kann auch der Hausarzt das machen.

Und bitte keine "Selbstmedikation", das könnte eher Schaden anrichten.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.