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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2907
Erfahrung:  Psychotherapeut
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Meine Frau zeigt starke Anzeichen einer psychischen Störung.

Kundenfrage

Meine Frau zeigt starke Anzeichen einer psychischen Störung. Was kann ich tun, damit Sie sich in Behandlung begibt? Sie lehnt jegliche Hilfe ab und ich mache mir um meine Frau und unsere 4 Kinder große Sorgen..
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Alter meiner Frau: 39, weiblich :-), keine Medikamente+
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: In Ihrer Kindheit hat Missbrauch stattgefunden. Dies hat sie mir im Vertrauen mitgeteilt. Leider will sie, seit ich ihr klare Grenzen setze, die Scheidung.
Gepostet: vor 10 Tagen.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 10 Tagen.

Guten Tag,

bitte beschreiben Sie noch die Anzeichen einer psychischen Störung, die Sie bei Ihrer Frau wahrnehmen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Wutanfälle aus dem Nichts. Beispielsweise hat Sie morgens im Schlafanzug Sand in einer Schubkarre im Wohnzimmer ausgekippt und mich mit Spinat beworfen und diesen an der Wand in der Küche verteilt. Der Grund: Unser Kindermädchen und ich hätten den Kindern den Umgang mit dem neuen Spielesand nicht richtig erklärt. Sie beschimpft mich grundlos in Gossensprache, sagt in depressiven Phasen aber auch, dass sie zerstört worden wäre. Ihr Vater war Alkoholiker, hat offensichtlich die Kinder inkl. meiner Frau misshandelt.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sie sind verheiratet und haben 4 gemeinsame (?) Kinder?

Wie und seit wann hat sich dieses Verhalten bei Ihrer Frau entwickelt?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Wir haben 4 gemeinsame Kinder. Das veränderte Verhalten ist mir mit Bekanntwerden der letzten Schwangerschaft aufgefallen. Zudem war Kind Nr. 4 ein Mädchen, vorher hatten wir „nur“ Jungen. Die Misshandlung durch den bereits verstorbenen Vater meiner Frau, den ich nie kennen gelernt habe, muss so im Alter zwischen 3-5 Jahren stattgefunden haben. Die Schwestern meiner Frau wurden nach deren Auskunft geschlagen.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 6 Tagen.

Oh, verzeihen Sie. Ihre Frage ist hier aus unerfindlichen Gründen untergegangen, es tut mir sehr leid.

Vielen Dank für Ihre aufschlussreichen Ergänzungen.

Und ich muss leider sagen: Ihre Sorge um Ihre Frau und Ihre Kinder ist vollkommen berechtigt. Sie leidet offenbar unter einer schweren psychischen Störung. Es ist gut möglich, dass die Misshandlungen durch ihren Vater der Ursprung der Störung ist. Und die Schwangerschaft mit einem Mädchen hat dann letztlich zum Ausbruch geführt. Bei dieser Art der Störung ist es leider nicht zu erwarten, dass sie ohne Weiteres zu der Einsicht kommt, dass sie eine Therapie machen muss.

Aber Sie haben recht, Ihre Frau braucht eine Therapie. Und Ihre Kinder müssen vor ihr geschützt werden - vor allem das jüngste, Ihre Tochter.

Da sie eine Gefahr für ihre Kinder und evtl. auch für sich selbst darstellt, müssen Sie handeln. Wenden Sie sich bitte an das örtlich zuständige Gesundheitsamt und dort an den Sozialpsychiatrischen Dienst. Dort wird man sich der Sache amtlich annehmen. Es wird dann sicher wenigstens einen Hausbesuch bei Ihnen geben. Vielleicht wird Ihre Frau dadurch so weit beeindruckt, dass sie sich für eine Therapie bereit erklärt. Vielleicht muss sie sogar in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Im Schlimmsten Falle kann das Gesundheitsamt eine Zwangseinweisung veranlassen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine "weicheren" Maßnahmen vorschlagen kann. Aber ich habe den Eindruck, dass Ihre Frau in diesem Zustand sich selbst und andere - die Kinder - gefährdet.

Umso mehr tut mir die große Verzögerung meiner Antwort leid.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.