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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2794
Erfahrung:  Psychotherapeut
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Hallo, ich bin seit ein paar Tagen nicht mehr mit meinem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich bin seit ein paar Tagen nicht mehr mit meinem Freund zusammen. Er hat es beendet und ich weiß aktuell nicht mehr wo mir der Kopf steht. Alles fällt mir so unfassbar schwer und ich könnte jede Minute des Tages nur weinen. Ich kann das Gefühl gar nicht richtig beschreiben. Nichts kann mir wirklich helfen. Nicht meine Familie und nicht meine Freunde. Hinzu kommt, dass ich gerade erst in eine eigene Wohnung gezogen bin und das absolut nicht schaffe dort zu sein. Vor allem alleine dort zu sein. Jetzt schlafe ich seit zwei Nächten wieder bei meinen Eltern. Allerdings wird das Gefühl, von Schmerzen und Vermissung nicht besser. Ich weiß nicht wie man so etwas im Moment schaffen soll. Es fühlt sich so aussichtslos an.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Morgen,

ja, das tut sehr weh.

Bitte erzählen Sie noch, was der Grund für die Trennung war?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Seine Prioritäten waren andere. Er arbeitet sehr viel, macht jeden Tag Sport. Will Freunde treffen. Er meinte er schafft es nicht. Für ihn sei der Tag zu kurz um Zeit für mich zu finden. So haben wir uns höchstens einmal in der Woche gesehen. Und ich war nicht glücklich damit, das weiß ich auch. Wir haben es zweimal probiert, aber es hat nichts geändert. Und doch fühlt es sich noch schlimmer an zu wissen, dass er jetzt gar nicht mehr da ist.

Wie sind sie am Anfang zusammen gekommen?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Wir haben uns über ein soziales Netzwerk kennengelernt. Anfangs haben wir nur viel geschrieben. Irgendwann hab ich ihn gefragt ob er sich treffen möchte, aber er hat es zunächst abgelehnt. Dann war der Kontakt für ein paar Monate abgebrochen. Bis er sich wieder gemeldet hatte und fragte, ob wir uns doch einmal treffen möchten. Wir waren die ersten Male immer viel spazieren, bis dann irgendwann mehr daraus wurde.

Das war offenbar ein schrittweises Kennenlernen und sich Näherkommen. Eigentlich eine schöne Beziehung.

Ich kann deshalb gut nachvollziehen, dass Sie die Trennung so sehr schmerzt.

Es gibt einige Dinge, die sie tun können, um den Schmerz zu verarbeiten und langsam zu lindern.

  1. Ich empfehle Ihnen, eine Tagebuch anzulegen. Schreiben jeden Tag Ihre Erinnerungen, Gedanken und Gefühle da hinein. Das Tagebuch ist nur für Sie, niemand anderes sollte das lesen, also schließen Sie es immer wieder gut weg.
  2. Es hilft auch, wenn Sie Sport machen, vor allem Joggen im Freien, mindestens 3-4 mal pro Woche. Beim Laufen wird der Körper gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt, das trägt dazu bei, dass der Schmerz nachlässt.
  3. Sie sollten aber nicht gegen den Schmerz direkt ankämpfen. Er wird noch eine Weile anhalten. Wenn Sie gegen ihn kämpfen, besteht die Gefahr, dass er sich festsetzt. Versuchen Sie ihn zu ertragen und bauen Sie ihn mit den Empfehlungen von 1 und 2 schrittweise ab. Es wird sicher nicht von heute auf morgen wieder gut. Aber so können Sie schrittweise Ihre Leben wieder in normale Bahnen bringen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei und alles Gute für Ihre Zukunft.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.