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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2509
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Hallo, ich leide immer mal wieder an atemproblemen bis hin

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich leide immer mal wieder an atemproblemen bis hin zur Panik, dass ich ersticken muss. Ich
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Weiblich, 45. Escitslopram, bisprolol und lthyroxin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: Habe vor zwei Stunden eine lorazepam genommen. Als not Medikament. Ich

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Gute Tag,

bitte beschreiben Sie Ihre Atemprobleme.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ich bekomme Druck im Hals und dann versuche ich ständig tief zu atmen. Bis man den Punkt erreicht hat, wo Es Erleichterung ist. Leider klappt das ja nicht jedes Mal. Dann gerate ich in Panik, weil es nicht geht, man versucht es immer und immer wieder. Dadurch kommt dann ab und zu der würgereiz, weil man dann über das gähnen versucht, tief einzuatmen. Ich bekomme mich dann nicht mehr unter Kontrolle.

Wenn ich mir Ihre Medikation ansehe, vermute ich, dass Sie an Ängsten und Depression leiden, außerdem unter Schilddrüsenunterfunktion und hohen Blutdruck.

Wie lange nehmen Sie schon das Escitalopram gegen Ängste und Depression?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Escitalopram nehme ich seit knapp 10 Jahren, aber nicht gegen Depression, sondern gegen die Angst. Hohen Blutdruck hab ich nicht. Hohen puls und mit bisoprolol wird der puls dann gesenkt. Habe immer mal wieder über den Tag 130 - 140 puls...
Schilddrüsenunterfunktion habe ich auch.

Und seit wann treten die beschriebenen Atemprobleme auf?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Die atemprobleme sind schon immer das Problem. Auch seit 10 cjahren. Lunge und Herz wurde gecheckt. Da ist alles ok. Wenn ich mich ablenke mit Sachen, wie Maniküre oder pickel entfernen., dann bekomme ich mich auch meistens wieder runter. Aber seit über einer Woche habe ich ständig die Probleme und kann an nichts anderes mehr denken

Ist das auch in anderer Hinsicht eine besondere Woche? Mehr Stress? Besondere Belastungen?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Eigentlich nicht. Ich hatte die letzten beiden Wochen Urlaub. War in bansin und auf der rücktour ging es wieder los. Auf Dauer 130 puls. Hatte dann eine lorazepam genommen und zu haise dann noch eine bisoprolol. Dann ging der puls runter. Ich, war aber zwischendurch noch beim Hausarzt. Wurde ein EKG gemacht. Es wurde zu dem Zeitpunkt eine synustachiksrdie festgestellt

Vermutlich sind die Atemprobleme Folge von Angstreaktionen. Zuerst ist (aus irgendeinem Grunde) Angst da, daraus ergeben sich die Atemprobleme und daraus wiederum kommt zusätzlich die Angst zu ersticken.

Nach dieser Vermutung wären es nicht körperliche Probleme, die die Angststörung auslösen, sondern psychische.

Sie nehmen ja schon lange Escitalopram gegen die Ängste. Zwischendurch scheint "die Decke" des Medikaments nicht zu reichen, und die Angst bricht durch.

Man könnten daran denken, die Dosis von Escitalopram leicht zu erhöhen.

Besser wäre es, wenn Sie zur medikamentösen Therapie parallel auch eine Psychotherapie machen würden. Gerade die psychotherapeutische Methode der Kognitiven Verhaltenstherapie gilt als die wirkungsvollste Methode gegen Angst.

Haben Sie daran schon einmal gedacht?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ja an eine neue psychotherapie habe ich schon gedacht. Ich hatte vor Jahren schon mal eine. Da ich zur Angst zu ersticken auch nicht mehr Auto gefahren bin, oder Fahrstuhl gefahren oder sbahn. Das konnte ich dann alles wieder.
Leider wartet man hier in der Gegend über ein Jahr auf einen Platz bei einem Psychotherapeuten. Mein Sohn hat jetzt nach zwei Jahren einen Platz bzw. Termin bekommen. Er hat Problem, da bei uns vor vier Jahren eingebrochen wurde.
Ich nehme derzeit 10mg escitalopram als erhaltungsdosis. Da könnte ich ja 5 mg hochgehen

Die Dosiserhöhung sollten Sie mit Ihrem Arzt absprechen. Die Erhöhung könnte zur Überbrückung bis zur Psychotherapie dienen.

Eine Wiederaufnahme der Psychotherapie wäre auf lange Sichte das Wichtigste. Leider gibt es dafür überall Wartfristen (allerdings sind 2 Jahre tatsächlich sehr extrem). Sie sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
OK. Vielen lieben Dank. Dann werde ich mich mal kümmern. Und auch mit der dosis werde ich mich besprechen. Herzlich dank nochmal.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Gibt es denn eine technik, wie man sich wieder beruhigen kann?

Ich will Ihnen da nicht allzu große Hoffnung machen. Sie können es aber versuchen:

  1. Am besten funktioniert in Selbsthilfe Sport, speziell Joggen, 3-4 Mal pro Woche, ohne Leistungsanspruch, aber so, dass man ein wenig außer Atem kommt.
  2. Eine körperliche Entspannung wirkt der Angst entgegen. Am besten ist die "Progressive Muskelentspannung nach Jacobson", Anleitungs-CD ist im Handel erhältlich. Diese Entspannung kann man nach Einübung gezielt einsetzen, wenn die Atem-Attacke beginnt. Sie sollte aber auch unabhängig davon mögl. täglich angewandt werden.
  3. Ganz am Anfang der Atemstörung tief einatmen, Luft 5 Sekunden anhalten und langsam ausatmen. Das etwa 10 mal hintereinander.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.