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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2518
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Hallo! Ich muss in den letzten Tagen immer öfter daran

Kundenfrage

Hallo! Ich muss in den letzten Tagen immer öfter daran denken dass ich lieber tot wäre. Ich schaffe es die letzten Tage nur mehr wegen meiner Kinder das Notwendigste zu erledigen. Am Abend in letzter Zeit gehäuft Alkohol und Marihuana. Ich nehme seit einigen Monaten 75mg pregabalin und seit vielleicht 6 Wochen sertralin. Ich kann erst einschlafen wenn ich komplett unnüchtern bin und habe, die letzten Tage verstärkt, Probleme mit der haut trotz cortison Creme, habe stresswimmerln und kratze bis aufs Fleisch ähnlich Selbstverletzung. Habe akut Angst das ich alles nimma schaff oder schaffen will.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 35 Jahre, weiblich, 75mg pragablin, 50mg sertralin,
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: Alleinerziehender (Kinder 4 und 6), vor 3 Jahren Arbeitsunfall seit daher Probleme mit nerven am rechten Arm, Job los wegen corona
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Abend,

ja, das sind sehr schwere Probleme.

Darf ich noch nachfragen?

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Bitte beschreiben Sie noch, was Ihnen im Einzelnen Probleme macht.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Abend!
Es gehört auch zum derzeitigen Problem, dass ich es nicht genau verifizieren kann. Die Gesamtsituation ist schwierig, wirtschaftlich, gesundheitlich (nervenverletzung r. Plexus, teilweise Radialisparese,) ,weiters leere Batterien wegen Arbeit (bin selbststänge Beleuchtungstechnikerin, habe die letzten 10 Jahreviel zu viel, unregelmäßig, körperlich hart, gearbeitet), es hat viel Energie gebraucht, nach den beiden Kindern und dem Unfall wieder zurück ins normale (arbeits) leben zu finden. Durch corona keine Jobs, gerade in dieser Zeit (fast allein) gesiedelt, in nun im geplanten Zeitraum nicht finanzierbares Haus. Diese ungünstige Situation besteht allerdings bereits seit ein paar Monaten, deswegen Psychotherapie und Sertralin. Seit Beginn der Einnahme abgeschwächte emotionale Tiefs, keine Heulkrämpfe etc. allerdings "reinkippen" in kletzeln/kratzen von "Stresswimmerln" was, wie ich mit erschrecken feststelle selbstverletzende Maße annimmt. Antriebslosigkeit, fehlende Motivation für alles, aber Abends stößt mich das Bett ab, vorallem wenn mein Freund nicht da ist. Irgendwie hat alles immer weniger Sinn und ich immer weniger Lust aufs Leben. Warum das die letzten Tage um einiges schlimmer geworden ist weiß ich nicht. Verachreibender Arzt und Therapeut sind gerade auf Urlaub.
MfG RJ
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Ja, da ist bei Ihnen wirklich sehr viel zusammen gekommen an Belastungen.

Eine private Stütze war wohl Ihr Freund. Wie könnte er Sie auch jetzt stützen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Er bemüht sich, ist aber eine schwächere Persönlichkeit wie ich (nimmt auch tritico etc.) Die Kinder und er sind derzeit der Motor der verbleibenden Motivation. Aber der positive Einfluss schwindet. Die Kinder waren bei meiner Mutter gut aufgehoben und glücklich während Krankenhaus/Rehaaufenthalt nach dem Unfall. Und ihn kenne ich erst seit letzten Winter, ohne mich hat er auch gelebt, derzeit wahrscheinlich sogar emotional ungestresster. Ich denke er macht was er kann, mehr fällt mir nicht ein. Die Suchtkomponente kann er nicht nachvollziehen, weder beim Rauchen, noch Alkohol noch "kletzeln"
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Sie sind derzeit tatsächlich in einer schweren Notlage. Da Ihr Arzt und ihr Psychotherapeut derzeit nicht zur Verfügung stehen, solltne Sie sich an die Notaufnahme der nächst gelegenen Klinik wenden. Dort kann man Ihnen auch ambulant aus der akuten Situation heraus helfen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe zwei Kinder mit 2 und 4 Jahren daheim und die nächste Klinik ist weiter weg. Bis jetzt haben die Kinder wenig mitbekommen. Was würden Sie machen? Mit Kindern in Coronazeiten ins Krankenhaus? Die Großmutter ist 250km entfernt und sie habe ich mit dem Umzug versucht etwas aus dem Leben zu lassen. Noch ist der Zeitpunkt nicht gekommen wo ich es schaffe das irgendwie zu regeln. Mein Freund hat Beruhigungsmittel da liegen gelassen. Könnte ich das zusätzlich zu meinen Medikamenten nehmen? Will ich eigentlich eh nicht, ich weiß nicht was ich mach wenn ich das Gefühl habe es geht gar nicht mehr.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Ich habe mich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt, sorry.

In der Notaufnahme der Klinik können Sie ambulant versorgt werden und gleich wieder nach hause gehen. Vielleicht kann Ihr Freund in dieser - ja kurzen Zeit - auf die Kinder aufpassen?

Bei Ihren Medikamenten ist es immer problematisch, irgendein zusätzliches Medikament zu nehmen. Das sollte nur nach Rücksprache mit einem Arzt vor Ort erfolgen. Auch das könnte in der Notaufnahme geregelt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok, ich denke darüber nach. Haben Sie einen Tipp für akute Situationen?
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Gerade für die akute Situation empfehle ich die Notaufnahme (ambulant).