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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2518
Erfahrung:  Psychotherapeut
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Seine Tochter hasst unseren gemeinsamen Sohn, 30, weiblich,

Diese Antwort wurde bewertet:

Seine Tochter hasst unseren gemeinsamen Sohn
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 30, weiblich, keine Medikamente
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Sie haben offenbar ein großes Problem.

Bitte beschreiben Sie noch etwas Ihre Familiensituation.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wir sind eine Patchworkfamilie! Mein Partner hat eine Tochter (12), die jedes zweite Wochenende bei uns ist. Ich habe einen Sohn (10) der bei uns lebt und gemeinsam haben wir einen Sohn (4 Monate). Seine Tochter war immer seine Prinzessin, jetzt muss sie zurückstecken da unser gemeinsamer Sohn viel Aufmerksamkeit braucht! Immer wenn es möglich ist macht mein Partner aber auch etwas alleine mit seiner Tochter weil ich das Gefühl habe das sie sich vernachlässigt fühlt dränge ich ihn dazu etwas mit ihr alleine zu machen damit sie auch mal ihren Papa für sich hat!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Da sie sehr ruhig und verschlossen ist habe ich mal in ihr Handy geschaut, ja ich weis das macht man nicht aber jetzt weis ich wenigstens was sie über unseren Sohn denkt! Sie hat ihrer Freundin geschrieben: Ich hasse dieses Kind! Ich würde es am liebsten schlagen und ertränken! Ich war total geschockt als ich das las!

Wie lange besteht diese Patchwork-Situation schon?

Warum ist seine Tochter hauptsächlich bei ihrer Mutter?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Seit ca 2 Jahren! Sie haben das gemeinsame Sorgerecht leben tut sie aber bei der Mutter, sie ist jedes zweite Wochenende bei uns und in Hälfte der Ferien

Warum ist sie nicht häufiger bei Ihnen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Mutter hat das so entschieden und mein Partner will nicht wieder vor Gericht streiten gehen das hatten sie vor 10 Jahren schon so als sie wegen dem Sorgerecht gestritten haben

Dioe beiden haben das gemeinsame Sorgerecht. Da hat er definitiv auch das Recht, 50 % mit zu bestimmen. Es ist in diesem Punkt wohl nicht sehr engagiert?

Die Tochter, seine "Prinzessin", ist schlichtweg eifersüchtig. Sie hat jetzt bei ihnen zwei Jungen als Gegengewicht, da kommt sie sich verloren und ausgegrenzt vor, unabhängig davon ob es real so ist. Und den größeren Jungen trifft die Eifersucht besonders stark.

Also nicht nur Ihr älterer Sohn brauch besonders viel Aufmerksamkeit. Seine Tochter braucht ebenso viel Aufmerksamkeit. Der Sohn ist immer beim Papa und sie ist es nur selten. Das ist schon mal ein tatsächliches Ungleichgewicht, das die Eifersucht ständig anfeuert.

Sie wird den Bruder sicher nicht ertränken. Vielleicht mal schlagen, das ist aber auch unwahrscheinlich. In diesen Worten wird nur deutlich, wie stark sie sich benachteiligt fühlt.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Mein Partner ist sehr engagiert! Das mit den 50% ist zwar schön auf dem Papier hat aber mit der Realität wenig zu tun! Er ist es leid mit der Mutter zu streiten und mit dem Jugendamt zu diskutieren das sowieso zur Mutter hält! Er nimmt es jetzt halt so hin wie es ist!
Er unternimmt gerne was mit ihr er sagt aber auch das wir eine Familie sind und wenn sie da ist sollten wir auch was gemeinsam machen und nicht immer er mit seiner Tochter.
Mein älterer Sohn zeigt keine Eifersucht, er ist so wie immer.
Wenn wir sie fragen was sie machen möchte sagt sie immer nur sie will den ganzen Tag mit Papa kuscheln! Er macht das zwar nur kann er nicht von morgens bis abends bei ihr liegen, es gibt auch anderes zu tun. Ich muss auch dazu sagen das sie bis ich gekommen bin immer im gleichen Bett geschlafen haben, was ich sehr verstörend fand da sie seit sie 10 Jahre ist schon ihre Regel hat und auch körperlich weit entwickelt ist!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Frage die sich mir stellt ist, wie können wir da entgegenwirken damit sie sich als Teil der Familie sieht?

Ja, Sie haben recht, die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist "verstörend" eng gewesen. Und jetzt spüren leider alle die Auswirkungen.

Sie wird sich nicht als gleichberechtigten Teil der Familie sehen können. Die tatsächlichen Verhältnisse zeigen deutlich, dass sie in einer Ausnahmesituation ist, an der offenbar nichts zu ändern ist. Sie hat Ihren Haupt-Aufenthaltsort bei ihre Mutter und bei ihrem Vater "zu Besuch". Ihre Jungen sind selbstverständlich hauptsächlich bei ihnen in der Familie und nie bei ihnen zu Besuch.

Die Tochter wird nach Ihrer Beschreibung der Lage zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter wohl leider weiter leben müssen. Sie ist aus der Trennungssituation als objektiv Benachteiligte heraus gekommen. Es braucht lange, bis ein Kind das verarbeitet hat.

Ihr Papa sollte versuchen, ihr das so zu beschreiben. Sie ist alt genug, dass man mit ihr darüber sprechen kann. Er sollte auch sagen, dass sich daran nicht grundsätzlich etwas ändern lässt, weil die Mama nicht mit zieht. Er sollte aber bei jedem Besuchswochenende eine feste Zeit mit ihr allein verbringen und etwas unternehmen. Also möglichst nicht zuhause kuscheln, sondern außerhalb etwas gemeinsam mit ihr machen. Das sollte als Vereinbarung mit ihr fest gelegt und dann auch von ihm zuverlässig eingehalten werden. Das hilft ihr, sich an die ihre Lage zu gewöhnen und würde ihre Beziehung zu Ihrer Familie und ihrem Bruder im Laufe der Zeit verbessern.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das mit dem Unternehmungen außerhalb sehe ich genauso, ist es aber ok das er was mit ihr unternimmt auch wenn sie garnicht möchte? Wie gesagt sie will nur zuhause herum liegen und kuscheln.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sie ist nämlich übergewichtig und Bewegung würde ihr nicht schaden

Er soll dann zuhause das Kuscheln mit ihr unterlassen. Also draußen etwas unternehmen und zuhause nicht kuscheln.

Dann sollte er draußen auch etwas machen, wo sie sich bewegen muss: Spaziergang, gezielt irgenwohin laufen zum Ansehen, usw..

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Was ist wenn sie dann weint weil er nicht kuschelt?

Sie ist 12 Jahre alt. Da kann sie auf das Kuscheln verzichten, auch wenn es ihr weh tut und sie weint. Sie will die Rolle der "Prinzessin" behalten. In ihrem Alter und Entwicklungsstand ist das psychisch ungesund.

Draußen kann er mal den Arm um sie legen, aber nicht ständig.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Hilfe