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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2375
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Hallo, ich bin in der 31 Ssw und habe diffuse Ängste das

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin in der 31 Ssw und habe diffuse Ängste das Kind zu verlieren, ich dachte so weiter ich bin, desto weniger werden die Ängste, jedoch werden sie immer schlimmer. Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und ein ständiges Unwohlsein sind die Begleiter. Ich weiß dass die Ängste surreal sind, kann sie aber nicht ausschalten und bin langsam am Ende. Auch mein Freund leidet stark darunter, dass ich so fühle und nimmt immer mehr Abstand zu mir.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 23, weiblich, keine Medikamente
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: nein, danke.-

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Guten Tag, ich habe Herr Schweißgut, ich heiße Ann Cathrin Harder
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Guten Tag Herr Schweißgut, ich heiße Ann Cathrin Harder sollte es heißen...

Guten Tag,

solche Ängste kommen häufig vor, allerdings vor almm am Beginn einer Schwangerschaft.

Sie leiden immer stärker daran und befinden sich jetzt in der 31. Ssw. Das ist tatsächlich ungewöhnlich und sicher sehr belastend.

Sie sagen selbst, die Ängste seinen surreal. Es ist ja wirklich so, dass dem Kind nichts Negatives passieren würde, wenn Sie es jetzt verlieren würden. In der 31. Ssw ist das Kind so reif, dass es bei der Geburt mit medizinischner Hilfe überlebensfähig wäre. Und es wären auch keine späteren Schäden daraus zu erwarten.

Aber Sie haben Angst.

Können Sie beschreiben, welche Gedanken Sie während der Ängste haben?

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich arbeite als Krankenschwester und durfte damals im Rahmen meiner Ausbildung auch auf die Entbindunsstation, dort habe ich so viel schönes gesehen, aber auch eben die Kehrseite, die viele, die nicht im medizinischen Bereich arbeiten nicht bzw kaum kennen.
Also ja, ich weiß dass die Wahrscheinlichkeit super gering ist, dass was passiert. ich weiß aber auch, dass es die Wahrscheinlichkeit gibt, dass immer was passieren kann und es nicht immer zwingend einen Grund brauch.
Vor zwei Jahren hatte ich einen Abort, der ehr dadurch "erzwungen" wurde, weil die SS nicht den Idealbild entsprach, von allen Seiten kam, wir unterstützen dich ABER. Mein damaliger Freund hat sich danach gleich auf Weltreise begeben und wollte nicht viel davon wissen, die Ausbildung war zudem Zeitpunkt noch nicht geschafft. Kurz und knapp, aber es war ein großer Fehler den ich bereue. Ich weiß nicht, ob das im Unterbewusstsein mir immer noch ein streich spielt, oder ich dadurch das Gefühl habe, dass ich es nicht verdiene nun mit der SS glücklich zu sein.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Meine Ängste drehen sich hauptsächlich um mein Baby, was wenn doch noch was passiert, das Herz aufhört zuschlagen, bei der Geburt was geschieht.. Wenn sie mir genommen wird
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Und die Gedanken die ich habe währenddessen sind meistens, ob ich solche Schmerzen aushalten könnte oder, ob ich daran zerbreche. Ich habe Endometriose, hormonstörungen und ein Eileiter produziert keine Eizellen mehr. Kinder habe ich mir immer gewünscht und bin schon lange kognitiv mehr als bereit dazu, nur kann mir die Krankheit auch irgendwann ein Strich durch die Rechnung ziehen, was wenn das meine einzige Chance ist, noch ein eigenes Kind auszutragen. Ein Gedanke ***** ***** passiert mit dem Kinderzimmer, kann ich das denn betreten

Vielen Dank, ***** ***** mir, besser zu verstehen.

Ja, die Erfahrungen vor 2 Jahren mit dem Abort sitzt offenbar immer noch tief in Ihnen. Das war eine sehr schwierige und belastende Situation und die haben Sie wohl bislang nicht verarbeiten können. Unbewusst spielt das bei Ihren derzeitigen Gefühlen eine große Rolle.

Hinzu kommt noch, dass Sie als Krankenschwesterschülerin auf der Entbindungsstation Dinge gesehen haben, die man nicht so leicht verdauen kann. Ich habe als Psychologe lange an einem Krankenhaus gearbeitet und habe da auch Vieles gesehen.

Sie haben ja schon selbst erkannt, dass für das Baby objektiv keine Gefahr besteht. Aber dennoch sollten Sie etwas gegen Ihre Ängste tun. Das würde es Ihnen leichter machen, eine glücklich Entbindung zu erleben.

Sie sollten sich kurzfristig vor Ort an eine Psychologisch-Psychotherapeutische Praxis wenden. Gehen Sie in die Sprechstunde, da braucht es keine Anmeldung. Bei Ihrem Problem wird man Ihnen sofort einen Therapie-Platz geben. Notfalls könnte Ihr Arzt bei dem Psychologen anrufen und die Dringlichkeit bestätigen.

Da kann man Ihnen helfen, diese Ängste abzubauen.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Danke für Ihre Antwort. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.