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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2317
Erfahrung:  Psychotherapeut
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Die Diagnose F43.2g kann man die über Jahre haben, oder sind

Diese Antwort wurde bewertet:

die Diagnose F43.2g kann man die über Jahre haben, oder sind Anpassungsstörungen eher bis max. ?

männl.54 citalopram

Beschwerden seit vielen Jahren zunehmend schlechter, speziell seit 1,5 Jahren, seitdem krankschreibung

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf eine psychosoziale Belastung im privaten oder beruflichen Bereich. Man geht davon aus, dass die Störung etwa so lange anhält wie die Belastung fortbesteht. Wenn die Belastung entfällt, dann kann die Anpassungsstörung noch bis zu einem halten Jahr weiter andauern. Manchmal schließt sich daran eine Depression an.

Möchten Sie noch etwas mehr über Ihr Problem erzählen?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Das Problem besteht seit13 Jahren ,später führte das zu Eheproblemen,leicht seit 7/8 Jahren zunehmend und seit 1,5 Jahren sehr. Kann die Ehe Ursache sein oder ist sie nur ein Symptom und die Uerache liegt woanders oder tiefer?

Wann wurde die Anpassungsstörung diagnostiziert?

Was wurde damals als auslösende Belastung angesehen?

Welche individuellen Beschwerden hatten Sie 1 Jahr nach der Diagnose bis heute?

Zu der Frage "Ehe als Ursache": Eheprobleme gelten in der Regel als Folge von persönlichen Problemen meistens beider Partner.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vor gut einem Jahr im Krankenhaus, Auslöser? Kopfdruck (aber auch davor)unausgeglichen gereizt Rückzug

Sie sind sehr wortkarg, Ihre Kurzfassung ist für mich leider nicht verständlich.

Oben sagten Sie, Ihr Problem hätten Sie seit 13 Jahren - welches Problem? Denn die Anpassungsstörung wurde offenbar erst vor 1 Jahr diagnostiziert.

Gab es vor 1 Jahr in Ihrem Leben besondere Probleme, also solche, die nicht schon seit Jahren existieren?

Kopfdruck und Gereiztheit hat es wohl schon über viele Jahre gegeben. Die Anpassungsstörung ist dafür wohl nicht die Ursache.

Wie würden Sie Ihr aktuelles Befinden beschreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Entschuldigung, ich versuche mich kurz zu halten...Vor 13 Jahren fingen die Probleme an , mit Antriebslosigkeit , Rückzug, Kopfdruck, nachdemes beruflich Einbrüche und mit dem Finanzamt es Ärger gab. Das besserte sich 2 mal etwas als sie neue berufliche Perspektiven in Aussicht standen. Seitdem geht es mehr und mehr bergab.Gereiztheit Kopfdruck Unzufreiedenheit. Wobei 3 mal ein Mrt des Kopfes stattfand ohne Auffälligkeiten.Eheliche Probleme kamen später dazu. Es fällt mir auch schwer mich an meinen Kindern und Enkeln zu interessiere. Akzeptieren tue ich inzwischen, dass ich scheinbar viel Anerkennung und Aufmerksamkeit benötige.Aus dem Elternhaus bekam und bekomme ich sie nicht.Meine Mutter interessiert sich nur für sich meine Dinge , selbst jetzt wo ich krank bin intesieren sie nicht.Hier zu Hause fühle ich mich nicht als Mann im Haus und ziehe mich lieber zurück. Viele Dinge nerven mich. Zuhören fällt mir schwer, häufig unterbreche ich wurde mir gesagt.Ich möchte meine Ehe nicht aufgeben, meine Frau sollte nur einsehen, was sie alles falsch macht und das ändern. Ich bin ja öfter gereizt , aber dafür kann ich ja nichts.Ich habe da

Vielen Dank für Ihre Offenheit.

Ich habe den Eindruck, dass Sie seit 13 Jahren an einer Depression leiden. Daraus ergeben sich wohl alle anderen Probleme, die Sie beschreiben.

Das Medikament ist ja auch ein Antidepressivum. Das Ganze hat also wohl nichts mit einer Anpassungsstörung zu tun.

Eine Depression kann in der Regel nicht allein mit Medikamenten erfolgreich behandelt werden. Eine erfolgreiche Behandlung gelingt am ehesten mit einer Kombination von antidepressiven Medikamenten (das haben Sie schon) und einer Psychotherapie. Ihre Beschreibung Ihrer Kindheitserfahrungen sprechen eindeutig dafür, dass Sie parallel zu den Mekamenten eine Psychotherapie machen sollten.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Psychotherapie mache ich seit einem Jahr, geht mir aber nicht besser
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Narzissmus ist auch in Andeutung, aber ich finde mich bei vielen Punkten nicht wieder. Z,B Porsche fahren

Naja, das "Symptom Porschefahren" reicht definitiv nicht für eine Diagnose "Narzistische Persönlichkeitsstörung".

Ihr Problem aus der Kindheit mit Anerkennung und Aufmerksamkeit verfolgt Sie bis heute. Kindheitserfahrungen sind schwer zu verarbeiten, auch in einer Psychotherapie. Das dauert lange und ist manchmal ein mühsamer Prozess. Aber es lohnt sich, denn irgendwann hilft es.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
oh falsch geschrieben Porsche fahre muß ich nicht.Wie käme ich bezüglich Narzismus weiter in Diagnose und wenn richtiger Therapie.Ich finde alles recht schwammig.Nie kriege ich direkte Aussagen dazu
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Und Ehe besser beenden, Probleme lösen sich da nicht
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ich versuche ja alles, mein Therapeut meint ich verstecke mich, meine Ärztin meint ich soll arbeiten (kann ich aber nicht) meine Frau meint ich suche die Schuld immer bei anderen oder anderen Umständen.Mich versteht keiner.

Man hat Sie offenbar schon als Kind nicht verstanden und das prägt die Persönlichkeit.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ja wie und was soll ich tun? Es geht mir nicht gut, Therapie 1 Jahr , Tabletten, wenn mir andere zuhören, ist es besser oder meinen Rat brauchen.
Was kann ich machen?
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
mein Antrieb ist gering, ich will nichts mehr müssen, mich auch nicht mehr anpassen.Das tut mir nicht gut.

Es ist eine gute Einstellung, sich nicht in jedem Fall anzupassen. Das sollten Sie weiter verfolgen.

Und in der Psychotherapie Strategien entwickeln, wie Sie das verwirklichen können und trotzdem arbeiten können. Sie wären nicht der erste, der das schafft.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
genau, die anderen können sich ja mich anpassen, wenn ich im Supermarkt den Bierkasten hoch heben soll ist das ja wohl eine Zumutung,als wollte ich was stehlen.Das sollen die schön selber machen.Bloß verstanden hat das die Dame nicht.Mich verstehen da die anderen meistens nicht.Ich vergreife mich sicher manchmal im Ton aber ich habe eben meine Triggerpunkte, dafür kann ich nichts.Da kann ich ja wohl Verständnis erwarten.An sich habe ich aber eine gute Menschenkenntnis würde ich sagen.
Also nicht anpassen ist hilfreich.Gut das passt ja auch zu den Anpassungsstörungen. Ich passe mich zu viel an..
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ja , ich bin ja schließlich der Mann im Haus.

Über die erfolgreichen Stragien der Nicht-Anpassung sollten Sie in der Therapie sprechen.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Haben sie schon einen Tip für mich das gleich mal auszuprobieren?

Verzeihen Sie, das gehört in eine Psychotherapie, und die kann ich hier in diesem Format nicht machen.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Aber vielen Dank ***** ***** kann meiner Frau ja schon mal sagen dass nicht anpassen gut und wichtig für mich ist.Dann ist sie vielleicht einsichtiger und verständnisvoller.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Darf ich Sie noch bitten, diesen Chat mit einer positiven Bewertung (3-5 Sterne) zu beenden, damit der Bezahlvorgang abgeschlossen werdenkann? Falls Sie dann doch noch Rückfragen haben, werde ich diese selbstverständlich beantworten.

Vielen Dank ***** ***** Grüße

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.