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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1995
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Zu meiner Person, bin 51 und. Letztes Jahr war ich total

Kundenfrage

zu meiner Person, bin 51 und im Wechsel. Letztes Jahr im September war ich total Ängstlich, hoher Puls, Schlaflos, Muskelschmerzen, Panik, Antriebslos, Unruhig, Atemlos. Daraufhin sagte man das ich Körperlich erschöpft sei und gab mit Escitalopram und Mirtazepan, daraufhin war ich zwar besser drauf aber Schlaf oder Schmerzen änderten sich nicht. Erst später Beschäftigte ich mich mehr mit Wechseljahre und fand heraus das auch im Wechsel diese Symtome sind. Antidepressiva abgesetzt, ging mir dann gut mit der Einnahme von Progesteron. Machte einen Hormonstatus Ende Juni bei dem raus kam Progesteron ist 0,60 ng/ml und Östradiol >10 pg/ml. Jetzt hab ich Östradiol 26 ng/l und Progesteron 61,8 µg/l. Dazu bekam ich ab 29 Juni für meinen entzündeten Darm ( Morbus Crohn der 28 Jahre vollkommen ruhig war und keine Medikamente genommen wurden) 50 mg Kortison, wurde langsam ausgeschlichen. Anfang Oktober wegen schwindel, unwohl sein ins Krankenhaus, dort Dickdarmspiegelung und wieder Cortison mit 50 mg verordnet. Seit dem massive Probleme, schlaflos, hoher Puls um 100 in Ruhe, müde, Antriebslos, Atemnot, Blutzucker bis 288, Panik, Kreislauf, Schwindel, Muskelzucken, Kopfschmerzen, Energielos, Enge in der Brust. Zwischendrin gab man mir ein Schilddrüsenmittel, das aber laut Krankenhaus nicht notwendig ist und auch zu hohem Puls bis 150 führte. Antidepressiva weil ich echt mit den Symtomen nicht mehr klar kam. Auf das Antidepressiv reagierte ich mit noch mehr Unruhe. Für den hohen Puls bekam ich Betablocker. Organisch ist alles ok, die üblichen Blutwerte auch in Ordnung. Da ich jetzt mehrmals im Krankenhaus war oder beim Arzt wegen der Symtome, soll das jetzt alles daraufhin deuten das ich Psychische Hilfe benötige. Möchte arbeiten bin aber zu schlapp und Antriebslos. Wie schätzen sie das ein? Danke

Gepostet: vor 23 Tagen.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Haben sie eine Einschätzung zu dem was ich schrieb?
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Mir ist schriftlich lieber, aber danke
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 23 Tagen.

Guten Tag,

das ist eine sehr wechselvolle Krankheitsgeschichte über 1 Jahr.

In der Gesamtbetrachtung ergibt sich tatsächlich, dass die meisten Probleme wohl psychisch bedingt sind. Es wurde leider viel an Ihnen herum probiert, das tut mir leid.

Vielleicht liegen die Ursachen einerseits in der Einstellung zu den Wechseljahren und andererseits am psychischen Hintergrund ihres langjährigen Morbus Crohn.

Sie sollten psychotherapeutische Hilfe vor Ort in Anspruch nehmen. Und Sie sollten zurückhaltend mit weiteren Empfehlungen von Medikamenten umgehen. Dieses Medikamenten-Wirrwarr hat wohl zusätzlich Ihr Befinden beeinträchtigt.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Mein Morbus Crohn war für mich total unrelevantm da ich seit Jahren in sogar vergessen hatte. Mir ging es all die Jahre gut. Erst mit den mir verschriebenen Medikamenten ging alles los.Ich weiß mitlerweile das diese Medikamente eben auch Symtome verursachen, vor allem das Kortison. Mein Körper war Jahre überhaupt keinen Medikamenten ausgesetzt. Was ich vergas im Juni diesen Jahres hab ich Antibiotika für 10 Tage bekommen, wegen Helicobakter der im September 2018 leicht vorhanden war bei der Spiegelung und ich Magendrücken und Übelkeit im Juni diesen Jahres hatte. Ich habe schon rumtelefoniert um Psychologisch Hilfe zu bekommen. Leider keine Plätze bzw. Ambulant erst in 3 Wochen. Leider sitzt mir nun auch noch die Arbeit im Nacken da ich dieses Jahr schon mehrmals ausfiel, verschiedene Diagnosen. Aber es gibt neues Gesetzt da kann man eine Eingliederung machen, auch bei verschiedenen Diagnose. Hab das vom Arbeitgeber aber im Juli abgelehnt, mir ging es ja wieder gut. Plötzlich fing halt der Darm an zu rebelieren. Seit dem nur ein Medikament nach dem andern. .
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 23 Tagen.

Ja, Ihre gesamte Koordination von psychischen und somatischen Vorgängen ist durcheinander geraten. Vor allem dadurch, dass Ihre psychische Situation bei allen Therapievorschlägen nicht hinreichend berücksichtigt wurde.

Bei den Psychotherapeuten gibt es leider Wartezeiten, das lässt sich leider nicht ändern. Dennoch sollten Sie den Weg zur Psychotherapie gehen. Vielleicht sind dann auch keine besonderen Maßnahmen zur Wiedereingliederung erforderlich.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Verliere jetzt sowieso meinen Job, da ich letztes Jahr schon 6 Wochen krank war und dieses Jahr auch schon mehr als 6 Wochen mit Darm. Jetzt kommt Psyche dazu, nicht gerade toll. Die BEM im Juli habe ich abgelehnt da ich mich gut fühlte und fit war.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 23 Tagen.

Wenn Sie sich auf die Psyche konzentrieren, vergrößert das nicht Ihre Problem, vielmehr kann das zu einer Verbesserung in einem überschaubaren Zeitraum führen.

Aber 1 Jahr weitgehende Fehlbehandlung lässt sich leider nicht in wenigen Tagen und rückwirkend unwirksam machen.

Dennoch: Eine Psychotherapie kann auch in kurzer Zeit erste Erfolge bringen, der dauerhafte Erfolg braucht allerdings viel Zeit.