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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1893
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Wie kann ich meine Kinder vor den Auswirkungen meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Wie kann ich meine Kinder vor den Auswirkungen meiner Krankheit (Borderline) schützen? Ich habe die große Befürchtung, dass sie aufgrund meiner Persönlichkeitsstörung selbst einmal Borderline-Ausprägungen entfalten.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Meine Erkrankung ist zurückzuführen auf meine Kindheit. Mein Vater hat mich massiv geschlagen und mir psychische Gewalt angetan. Meine Mutter hat mich als Baby schreien gelassen, weil sie das als korrekt ansah.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: Ich bin eine 38jährige Frau und nehme „nur“ L-Tyroxin 75. Keine weiteren Medikamente.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Guten Abend Herr Schweißgut.

Guten Tag,

Die BPS ist nicht direkt erblich. Die Umweltfaktoren wie Beziehung zu Eltern spielen eine große Rolle.

Darin liegt Ihre Chance, Ihren Kindern eine normale Entwicklung zu ermöglichen.

Durch Therapie kann die BPS relativ gut kontrolliert werden. Die wirksamste Behandlungsform ist ein Kombination: Hauptsächlich Psychotherapie und Unterstützung durch Medikamente.

Sie haben ja persönlich erlebt, wie sich das Verhalten der Eltern auf das Kind langfristig auswirkt. Der Zusammenhang ist Ihnen im Bezug auf Ihre Krankheit offenkundig bewusst und präsent. Das sind gute Voraussetzungen dafür, dass Sie mit Hilfe der Therapien Ihre Kinder schützen können.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ist es sinnvoll bzw. sogar ratsam, mit den Kindern über meine Krankheit zu sprechen, damit sie mein Verhalten besser verstehen und sie mein Verhalten nicht mit sich selbst in Verbindung bringen, so wie ich es seit meiner Geburt erlebt und getan habe?

Wie alt sind Ihre Kinder?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
16, 11, 7, 5 und 1 Jahr.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ich liebe sie über alles und bin so dankbar, dass mein Mann mich hält, wenn ich falle durch eine Attacke.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Was mir in meiner Kindheit geschehen ist, sollen sie niemals erfahren müssen.

Ja, Sie sollten mit den Kindern darüber sprechen. Sagen Sie, dass Sie eine Krankheit haben, die man so an Ihnen nicht sieht, die aber dazu führt, dass Sie sich manchmal ungewöhnlich verhalten, auch ihnen gegenüber.

Sie müssen sich nicht entschuldigen. Diese Information genügt, um Ihren Kindern zu helfen, damit umzugehen.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Erst kürzlich habe ich für mich die Puzzleteile zusammensetzen können und mir mein Verhalten erklären können. Ich habe die Krankheit so gut es geht studiert und erfahren, dass sowohl Traumata, als auch neurologische Ursachen dahinterstecken können.

Sie entsteht aus einem Wechselspiel zwischen somatischen und Umwelt-Ursachen, wobei die Umwelt einen deutlich stärkeren Einfluss hat.

Gibt es eine ärztliche Diagnose dazu?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Nein, noch nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ich suche noch nach einem guten Therapeuten.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Einen habe ich ja bereits hier bei uns im Haus - mein Mann.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Nein, natürlich kann er den nicht ersetzen.

Okay, das ist der richtige Weg. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, zunächst bei der Suche.

Sie können sich glücklich schätzen, dass Sie so einen Mann haben.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ja, das ist mir bewusst.
Dafür bin ich jeden Tag dankbar.Eine Frage habe ich noch.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Haben Sie Erfahrung mit medizinischem Cannabis und Borderline?

Ich habe Erfahrung mit Cannabis. Es gibt kein spezielles Cannabis, das medizinische hat die selben Wirkstoffen wie die auf dem Drogenmarkt.

Das Cannabis als Medizin ist sinnvoll bei Menschen, die mit Ihrer Krankheit über die Jahre in eine Lage geraten sind, dass sie unheilbar ist. Da kann Cannabis - mit aller Vorsicht gesagt - eine Linderung schaffen.

Bei anderen - wie bei Ihnen - kann Cannabis psychotische Zustände auslösen, und die sind ungleich schlimmer als die BPS.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Danke für Ihre Zeit.Alles Gute auch für Sie.

Darf ich Sie noch bitten, diesen Chat mit einer positiven Bewertung (3-5 Sterne) meiner Antworten zu beenden, damit der Bezahlvorgang abgeschlossen werden kann?

Falls Sie dann doch noch Rückfragen haben, werde ich diese selbstverständlich beantworten.

Vielen Dank ***** ***** Grüße

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.