So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an BJnD8.
BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1480
Erfahrung:  dasdasd
75300426
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
BJnD8 ist jetzt online.

Ich leide schon seit fast 20 Jahren an einer generalisierten

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich leide schon seit fast 20 Jahren an einer generalisierten Angststörung, nehme Venlafaxin 150mg als Dauermedikation. Ich habe mich mit der Erkrankung ganz gut arangiert, alle paar Woche rutsche ich in die Angst ab, d.h. ich bekomme plötzlich ohne erkennbaren Anlass körperliche Symptome wie Kribbeln in Beinen und Armen, Durchfall...! Dann mache ich einfach möglichst alle normal weiter versuche mich gut abzulenken und dann verschwindet die Angst spätestens nach 3 Wochen wieder ganz für ein paar Wochen. Jetzt ist es sie aber schon 2 1/2 Mnate da, und meine normale Strategie hilft nicht mehr, ich bin ständig unter Strom, meine Beine udn Arme kribbeln, wei mit dem Finger in der Steckdose, das ist echt zum Verzweifeln. Eine Freundin hat mir gesgat sie hätte gehört, dass das an den Wechseljahren liegen Kann. Bei der letzten Vorsorgeuntersuchungen hat mir mein Gynäkologe gesagtt, da ist kein einziges Hormönchen mehr da Frau Diemer, das war vor ca 6 Wochen. Ich habe damit aber psychisch kein Poblem, hab eh schon seit Jahren keine Gebärmutter mehr, also das macht mir keine Not. Also meine Frage, können die fehlenden Hormone, der Beginn der Wechseljahre der Grund für die dauende Unruhe sein und das doggt dann an die ANgst an?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

Sie leiden schon sehr lange an einer Angststörung und haben viel Erfahrung mit der Einnahme von Venlafaxin. Alle paar Wochen kommt es allerdings zu rückfall-artigen Beschwerden.

Darf ich noch etwas nachfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja klar

Haben Sie wegen der Angststörung und der Medikamente regelmäßige Kontrolltermine bei Ihrem Arzt?

Nehmen Sie parallel noch andere Medikamente ein, die vielleicht wegen einer anderen Krankheit verordnet wurden?

Haben Sie im Verlaufe der vergangenen 20 Jahre auch mal eine Psychotherapie wegen der Angststörung gemacht? Mit welchem Ergebnis?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja habe ich alle 4 Monate ungefähr wenn ich ein neues Rezept brauche geh ich zu meinem Psychiater.Ich nehme noch concor 5mg und Votum plus wegen Bluthochdruck, und L Thyroxin für die Schilddrüse. Ich habe schon eine Psychotherapie gemacht und da halt gelernt, dass ich immer wenn die Ansgtsymptome kommen mich ablenken muss und nicht nur dasitzen darf und grübeln, dass ich mich auch dann mit Freunden treffe und nicht absage, dass ich arbeiten gehe ( ich arbeite auf 450€ Basis als Krankenschwester in der Demenzbetreuung), positive Ablenkung eben. Dazu Progressive Muskelentspannung, mit diesen Maßnahmen schaffe ich es auch immer wieder raus, heisst dass die körperlichen Symptome ganz verschwinden für ein paar Wochen

Vielen Dank für Ihre Ergänzungen.

Es ist Ihnen über Jahre gelungen, Ihre Angstsymptomatik mit dem Venlafaxin und verschiedenen verschiedenen psychologischen Maßnahmen einigermaßen stabil zu halten. Das ist nicht so einfach. Denn jede situative, psychische und körperliche Veränderung wirkt sich auf die Angstsymptomatik aus. Mal ist sie nicht spürbar und ein anderes Mal ist sie mehr oder weniger stark wieder da.

Ihre soziale und psychische Situation scheint in den vergangenen Jahren relativ stabil gewesen zu sein. Das hätte erwarten lassen, dass es auch bei der Angst keine Veränderung gibt. Allerdings hat es wohl in Ihrer körperlichen Situation eine Veränderung gegeben (Wechseljahre). Das könnte der Anstoß für die verstärkte Instabilität bei den Angstbeschwerden sein.

Es ist nicht das Fehlen der Hormone, es könnte die Verschiebung in Ihrem Hormonspiegel sein, die sich ausgewirkt hat. Ebenso hätte sich möglicherweise eine Erhöhung des Hormonspiels (durch Hormongaben u.ä.) ausgewirkt.

Nach Ihren aktuellen Symptomverläufen kann man vermuten, dass die Dosierung des Venlafaxin nicht mehr gut angepasst ist. Vielleicht ist es zu einer leichten Überdosierung gekommen.

Sie sollten diese Lage mit Ihrem Psychiater besprechen. Veränderungen in der Medikation sollten Sie nur in Absprache mit ihm vornehmen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wieso denn Überdosierung, das versteh ich nicht? Also denken sie, dass es sehr wahscheinlich ist, dass durch die Verschiebung im Hormonspiegel die Symptome der Angsterkrankung nicht mehr weggehn, oder haben sie schon öfter gehört, dass sich eine Angsterkrankung ducrh die Wechseljahre verschlechtert?

Die Wirkung der Medikamente kann sich bei starken Veränderungen im Körper verändern. Es sieht dann nur so aus, als wenn die Störung sich verändert, aber es ist die Medikamentenwirkung. Durch die körperlichen Veränderungen (Wechseljahre) kann die Medikamentenwirkung stärker oder schwächer werden und entsprechend verändern sich die Symptome.

Das bedeutet nicht, dass die Angstsymptome nicht mehr weg gehen. Das bedeutet nur, dass die Medikation angepasst werden sollte.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.