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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1411
Erfahrung:  dasdasd
75300426
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BJnD8 ist jetzt online.

Ich benötige dringend psychologische Hilfe.

Kundenfrage

Ich benötige dringend psychologische Hilfe. Zum Hintergrund, mein Vater 87 ist letztes Jahr nach schwerer kurzer Krankheit verstorben. Leberzirrhose aber trank wenig Alkohol. Ich 46 lebe seit letztem Jahr in einer Beziehung und besuche 2 mal in der Woche meine 86 jährige Mutter. Sie ist noch rüstig . Ich mache sämtliche Überweisungen für Mama Mühe Rasen usw. Ich habe bis zu meinem 46 Lebensjahr zuhause bei meinen Eltern gewohnt und ich weiß das das nicht ok war so lange zuhause zu bleiben. Meine Mutter entwickelt mittlerweile einen absoluten Hass auf meine Partnerin erpresst mich emotional und wenn ich 2 mal in der Woche am abend zuhause bin gibt es nur noch Geschrei und gezeter. Ich in Nähe am völligen Kollaps nervlich und körperlich. Ich versuche meine Partnerin und meine Mutter unter einen Hut zu bringen. Meine Mutter hat am Anfang unserer Beziehung schon einen eifersüchtigen Hass auf sie entwickelt und das hat mein Partnerin auch mitbekommen. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Bin ausgebrannt und möchte den ganzen Stress nicht auch noch meiner Freundin erzählen. Bitte helfen Sie mir und sagen Sie mir was ich tun soll.. vielen Dank ***

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Psychologie
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  BJnD8 hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Experte:  BJnD8 hat geantwortet vor 2 Monaten.

Guten Tag,

es ist aus Ihrem Text unmittelbar nachvollziehbar, dass Sie in eine Situation geraten sind, die Ihnen extremen Stress bereitet.

Sie haben die Zusammenhänge in Grunde bereits selbst erkannt. Sie haben bis zum 46. Lebensjahr bei Mutter und Vater gelebt, als einziges Kind der beiden und ohne eigene Partnerschaft. Da hat sich eine stabile Beziehungssituation entwickelt: "Mutter - Vater - Kind gehören für Ihr ganzes Leben zusammen".

Dann ist vor einem Jahr Ihr Vater gestorben - ein Teil dieses Beziehungssystems brach weg.

Sie sind vor einem Jahr eine Partnerbeziehung eingegangen - der für die Mutter letzte verbliebene Teil des Beziehungssystems brach für sie weg.

Subjektiv lebt Ihre Mutter jetzt in einer Welt, in der sie allein und einsam ist. Da zählen Ihre Besuche bei ihr nicht. Für den Tod des ihres Mannes kann sie niemandem die Schuld geben, aber für Ihren Weggang hat sie eine Schuldige gefunden - Ihre Partnerin.

So kann man vielleicht das Verhalten Ihrer Mutter verstehen. Aber man muss es deshalb nicht gut finden. Und man muss es vor allem nicht hinnehmen, auch wenn man es versteht.

Sie sind der verlorene Sohn, der letzte Mensch in ihrem Beziehungsgefüge, den sie noch hat. Und Ihre Partnerin ist die Todfeindin, der sie eher den Tod wünscht als dass sie Sie an sie abgibt.

Ich weiß, dass Sie derjenige in dem Ganzen sind, der von allen Seiten Druck bekommt und der zugleich hilflos dazwischen steht. Die Situation ist mit guten Worten unter den Beteiligten mit Sicherheit nicht zu lösen. Deshalb meine Frage:

Könnten Sie sich vorstellen, einen Weg zu gehen, der Ihrer Mutter mit Sicherheit seelische Schmerzen bereitet, der aber die Chance einer Lösung enthält? Wenn Sie "Ja" sagen, können wir gemeinsam abwägen, wie der Weg für Sie am ehesten begehbar ist.

Ich bitte um Rückmeldung, ich werde dann so bald wie möglich antworten.

Freundliche Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schweißgut, vorab vielen Dank für die rasche Antwort. Um sofort auf ihre Frage zu antworten, ja ich möchte/muss diesen Weg gehen, der meiner Mutter mit Sicherheit seelische Schmerzen bereiten wird. Schon viel zu lange, kämpfe ich einen Kampf den ich nicht gewinnen kann. Es beiden Seiten recht machen zu können. Wie sie schon schrieben, das meine Mutter meiner Partnerin "eher den Tod wünscht als sie mich abzugeben" das habe ich mehr als deutlich die letzte Zeit gesehen und erleben dürfen. Meine Mutter hat sich mehr oder weniger zusammengerissen, um es nicht so offensichtlich aussehen zu lassen. Das mit ihren angesprochenen Druck ist meiner Meinung nach untertrieben. Von meiner Cousine bekomme ich Beleidigungen übelster Art inklusive Drohungen. Das ich kein Gewissen habe, und ich nicht für meine Mutter da bin. Was nicht korrekt ist. Wie ich schon geschrieben habe mache ich sehr viel noch zuhause am Haus. Ja es ist nicht mehr diese zeit da wo ich bei meiner Mutter sein kann und ihre Hetzparolen und Vorwürfe ertrage. Es ist bei mir mittlerweile so, das ich manchmal in meiner Arbeit abbrechen muss, um mich dann für ein paar Minuten in eine Ecke zu "verziehen" und einfach nur zu heulen. Ich kann das dann manchmal nicht mehr kontrollieren wie lange ich heulen muss weil mir das alles zu viel wird.
Ja ich bitte Sie Herr Dr. Schweißgut , zeigen sie mir bitte mögliche Wege auf um diesen Zustand etwas zu verbessern. Vielen Dank für ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen Thomas Stadler
Experte:  BJnD8 hat geantwortet vor 2 Monaten.

Vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung.

Die Frage ist, wie wichtig es Ihnen ist, Ihr "eigenes Leben" zu führen.

Und wenn Sie sich dafür entscheiden, dann ist die Frage, wer für Sie dann wichtiger ist für Sie, Ihre Mutter oder Ihre Partnerin.

Das soll nicht heißen, dass Sie Ihre Mutter ganz aufgeben müssten - das kann man als einziger Sohn wohl auch nicht. Aber falls Ihnen Ihre Partnerin wichtiger ist, dann würde das bedeuten, dass für sie eintreten - auch gegenüber der Mutter - und den Kontakt zur Mutter auf das Notwendigste reduzieren.

Experte:  BJnD8 hat geantwortet vor 2 Monaten.

Können Sie mir dazu etwas sagen?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich werde natürlicherweise für meine Partnerin einstehen. So leid es mir für meine Mutter tut. Meine Partnerin hat noch 2 Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren. Ihr Vater ist "emotional sowie physisch" nicht verfügbar. Ich habe mit beiden Kindern ein mehr als gutes Verhältnis. Bei der 14 jährigen gerade nicht ,sie ist momentan in der pubertät und findet nichts gut was ich oder ihre mutter macht. Das nur als Hintergrundinformation. Es ist klar das ich voll und ganz zu meiner Partnerin stehe. Ich sehe es so, das ich hier im Endeffekt 3 Leben glücklich machen kann. Auch wenn das heißt das meine Mutter alleine bleiben muss solange es geht. Ich werde schon noch zu meiner Mutter fahren und alles machen was ich kann aber auch nicht mehr darüber hinaus. Ich danke ***** ***** herzlich Herr Dr. Schweißgut für ihre Stellungnahme. Es hat mir sehr viel gebracht. Ich wusste zwischenzeitlich nicht mehr was richtig und was falsch ist. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen Thomas Stadler
Experte:  BJnD8 hat geantwortet vor 2 Monaten.

Ich wünsche Ihnen, Ihrer Partnerin und deren Kindern alles Gute.