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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1329
Erfahrung:  dasdasd
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Hallo, ich habe zur Zeit eine Krise mit meiner Partnerin. Um

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe zur Zeit eine Krise mit meiner Partnerin.
Um diese zu beschreiben, muss ich allerdings etwas weiter ausholen.
Wir sind seid ca. 4 Jahren ein Paar. Die ersten zwei Jahre haben wir in einer Wochenend-Beziehung gelebt mit 700 km Distanz. In dieser Zeit hat jeder seinen Alltag für sich gelebt und wir haben uns meistens nur zweimal im Monat von Freitag bis Sonntag besucht.
Wir waren in dieser Zeit sehr stark verliebt ineinander und genossen jede minute....
Wir sprachen auch schon vom heiraten.
Dennoch passierte es nach einem halben Jahr, das meine Partnerin einen Mann kennenlernte und mit ihm eine kurze Affäre hatte. Sie erzählte mir auch von dem Mann, jedoch nicht von der sexuellen Intimität mit ihm. Sie sprach allerdings von einem Seelenverwandten. Ich hatte das Gefühl, das es sehr intim war, aber ich war so verliebt, dass ich sie lies und versuchte, es auszublenden. Das war natürlich schwierig, ich war ja weit weg und wusste nie, was gerade so läuft. Nach vielleicht einem Monat war es aber vorbei mit dem Mann und wir haben das Thema beide verdrängt. Nur das mit dem heiraten war ohne darüber zu sprechen vom Tisch. Ansonsten war unsere Zweisamkeit toll, auch wärmend der Affäre hatten wir guten und sehr häufigen Sex.
Erst nach einem Jahr erzählte sie mir, das es auch sex zwischen den beiden gab. Wir nahmen uns in die Arme und ich nahm mir vor, es loszulassen.
Soweit so gut....
Nach zwei Jahren musste sich meine Partnerin beruflich neu orientieren, und dann haben wir entschieden, dass sie mit Ihrer inzwischen 16-järigen Tochter zu mir zieht.
Ich selbst habe 4 Kinder, die allerdings nicht bei mir leben.
Also begann vor zwei Jahren der gemeinsame Alltag, der uns beiden sehr schwer viel. Meine Partnerin hatte keinen richtigen Job, ich aber einen sehr zeitintensiven. Ein pubertierender Teenager, meine Kinder noch klein, usw.....
Naja, das war uns vorher nicht bewusst, aber es war ja klar, dass wir unter diesen Umständen uns ganz neu kennenlernen und einige Klippen zu meistern haben.
Jetzt zu meiner aktuellen Situation:
Meine Partnerin tanzt leidenschaftlich gerne Salsa (auch schon vor unserer Beziehung) und geht daher gerne auf Salsa-Partys. Inzwischen geht sie regelmäßig auf solche Veranstaltungen. Ich hatte damit nie ein Problem und es gab auch keine Diskussionen. Trotzdem hat sie mir gegenüber immer wieder betont, das sei Sport und völlig bedeutungslos. Viele verschiedene Tanzpartner, kein Kontakt darüber hinaus ...
Vor ein paar Wochen erzählt sie mir aber von einem bestimmten Tänzer, mit dem sie sich sehr gut versteht und sich mit ihm auf freundschaftlicher Basis trifft und zum Tanzen verabredet.
Nachdem ich Ihr dann erzählt habe, das ich etwas Bauchschmerzen damit habe, hat sie sich gerechtfertigt, der Mann wäre verheiratet, hat Kinder usw... und sie sei sich ganz sicher, dass sie diese Ehe nicht gefährden möchte und auch mir nicht wehtuen möchte. Sie hätte auch die Telefonnr von ihm gelöscht und kein WhatsApp Kontakt mit ihm. Verabreden würden sie sich nur über gelegentliche Nachrichten über irgendeine Internet-Plattform.
Mit dem ganzen ich aber nicht umgehen, ich will und kann ihr nichts verbieten, aber in mir wächst eine wahnsinnige Eifersucht. Wenn sie selber alles so harmlos findet, warum der Quatsch mit der telefonnr? Ich verstehe das alles nicht und weiß auch nicht, wie ich mich verhalten soll.
Auf der einen Seite glaube ich ihr, dass sie mit mir zusammen sein möchte, auf der anderen Seite haben wir nach wie vor unsere Alltagsthemen, die nicht immer ganz leicht sind, und jetzt sowas.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dazu eine Einschätzung geben könnten.
Herzliche Grüße

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

verstehe ich richtig, Sie sind sehr eifersüchtig und möchten eine Einschätzung, ob die Eifersucht berechtigt ist?

Darf ich nocht etwas nachfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo Herr Schweißgut,
Ich hoffe, Sie können meiner Schilderung folgen und mir Ihre Einschätzung dazu geben.
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Im ersten Schritt würde ich lieber eine Stellungnahme von Ihnen bevorzugen
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Natürlich dürfen Sie fragen

Lebten Sie beide zu der Zeit, als Sie sich kennen lernten, als Single?

Sie hatten vorher beide eine Beziehung, aus der ein Kind/Kinder entstanden. Sie lange waren Sie jeweils in dieser vorherigen Beziehung?

Sie haben 4 Kinder - wie ist Ihr Kontakt zu der Mutter Ihrer Kinder?

Haben Sie und Ihre Frau eine gemeinsame Freizeitbeschäftigung? Sport? Kultur? Freundeskreis?7

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Ergänzungen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Als wir uns kennenlernten war meine Partnerin gerade getrennt und bei mir stand die Trennung von der Mutter meiner Kinder an.
Bevor wir uns näher kamen, war die Trennung bereits vollzogen. Allerdings dauerte danach die Scheidung ca 2 Jahre.
Der Kontakt zu meiner Ex-Frau ist recht schwierig, wird in den letzten Monaten aber etwas entspannter.Unsere gemeinsame Freizeit ist zeitlich sehr begrenzt, aber wir gehen immer wieder aus, ins Theater, Essen, auch mal tanzen. Salsa bin ich aber absoluter Anfänger, das macht meiner Partnerin nicht wirklich Spaß
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Mein Ehe dauerte 12 Jahre, die Bziehung insgesamt 15 Jahre.
Meine Partnerin hatte eine ca dreijährige Beziehung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wir haben aber noch einen gemeinsam Hund, mit dem wir gemeinsam immer wieder draußen unterwegs sind

Danke.

Sie beiden in den ersten 2 Jahren Ihrer Beziehung in einer Wochenendbeziehung gelebt. Sie konnten sich dadurch nicht wirklich kennen lernen. Daminierend war in dieser Zeit offenbar Ihre Verliebtheit.

Die kurze Affaire Ihrer Partnerin haben Sie verdrängt. Ihre Verliebtheit hielt weiter an.

Sie sind dann - etwas blauäugig - zusammen gezogen. Es war zu erwarten, dass sich Schwierigkeiten einstellen werden, Sie haben damit offenbar immer noch zu tun. Sie kannten sich nicht wirklich und Sie haben übersehen, dass Verliebt für eine Zusammenleben auf die Dauer nicht ausreicht.

Ich vermute, dass Sie in Ihrer Wesensart sehr unterschiedlich sind. Ihre Partnerin scheint mir ein lebenshungriger Mensch zu sein. Sie har wohl ein starkes Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Freiheit. Ich habe den Eindruck, dass das auch darin zum Ausdruck kommt, wie sie Ihre Beziehung zu Ihnen gestaltet. Sie scheinen eher ein sachlicher Mensch zu sein, der seine Arbeit sehr ernst nimmt. Ein emotionaler Tanz wie Salsa passt offenbar nicht zu Ihnen.

Ich vermute, dass die Verliebtheit, die den Beginn Ihrer Beziehung bestimmt hat, immer noch da ist. Wenn eine Beziehung längere Zeit anhalten soll und wenn man dauerhaft zusammen leben will, gehört mehr als Verliebtheit dazu. Auf die Dauer zählt dann ein Gefühl der Zusammengehörigkeit mehr als der erotische Teil der Beziehung. Sie hatten und haben ja viel damit zu tun, sich "zusammen zu raufen". Ich kann nicht beurteilen, wie es mit der Zusammengehörigkeit steht. Ein Gefühl der Zusammengehörigkeit äußert sich vor allem darin, dass man tolerant gegenüber den vermeintlichen Fehlern des Partners wird, dass man vergeben kann und dass das Zusammensein einen wesentlich höheren Wert hat als das Getrenntsein.

Bei Ihrer Partnerin steht wohl die eigene Lebensfreude und Freiheit sehr im Vordergrund. Das birgt die Gefahr in sich, dass eine Zusammengehörigkeit nicht so wichtig ist. Wenn das Zusammengehörigkeitsgefühl dann von Ihnen nicht aktiv gepflegt und gehätschelt wird und wenn es mehr Gelegenheit gibt, mit anderen die Lebensfreude zu genießen, dann wird Ihre Partnerin diese Gelegenheiten auch nutzen.

Sie müssen dem aber nicht ausgeliefert sein. Sie sollten versuchen, Ihr Augenmerk auf das "Zusammenrücken" zu legen. Nach ihrem Bericht gibt es nach wie vor Alltagskonflikte - das fördert das Trennende. Ihre Partnerin ist offenbar umgezogen, zu Ihnen hin - wie weit hat Sie von Ihnen Unterstützung erhalten, sich in dem neuen Umfeld einzubinden? Wenn sie dabei auf sich gestellt war und ist, geht sie ihren Weg ohne Sie. Wenn Sie den Weg des "Nachhause-Kommens" mit ihr gehen, sie begleiten, sie nicht allein lassen, kann zusätzlich zu der (kurzfristigen) Verliebtheits-Beziehung eine langfristige Beziehung des Zusammengehörens wachsen.

Rückfragen beantworte ich selbstverständlich und gern.

Freundliche Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für für Ihre Einschätzung.
Ich erkenne vieles darin wieder. Ich hatte auch immer wieder Zweifel, ob es bei uns über das Verliebtsein und unserer nach wie vor tollen sexuellen Zärtlichkeit noch mehr gemeinsames gibt. Jeder lebt so sein Leben. Das gilt es für mich jetzt herauszufinden.
Vielen Dank, ***** ***** das jetzt mal sacken und würde gerne später noch mal auf Sie zukommen.
Herzliche Grüße

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.