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BJnD8
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  dasdasd
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Mein Sohn 11,5 h hat Problem abends einzuschlagen bzw.

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn 11,5 h hat Problem abends einzuschlagen bzw. schläft erst dann ruhig ein, wenn er sich "sicher" fühlt, sprich, wenn entweder ein Elternteil mit ihm schlafen geht bzw. ein Geschwisterkind. Aus seinem Verhalten beim Schlafengehen denke ich, dass ihn irgendwelche Ängste plagen. Darauf angesprochen verneint er es aber ... dennoch möchte er/kann er nicht alleine einschlafen. Was kann ich als Mutter tun?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Darf ich noch etwas nachfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ja, bitte, sehr gerne

Ihr Sohn ist 11,5 Jahre alt - gibt es bei ihm Anzeichen von Pubertät?

Hat er Geschwister? Wie alt, welches Geschlecht? Zeigen diese ähnliche Probleme?

Sie haben ein festes Abendritual - über welche Zeit läuft das Ritual? Machen Sie es immer mit ihm oder manchmal auch der Vater? Gilt das Ritual für alle Ihre Kinder genau gleich? Haben er oder Sie schon einmal versucht, das Ritual verändern?

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Ergänzungen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja, mein Sohn ist definitiv in einer pubertierenden Phase. (Generelle "Nein"-Antworten auf Aufforderungen, Eigensinnig, Stur) Er neigt aber auch zu aggressiven Verhalten.
Ich habe 4 Söhne (11, 10, 8 und 7 Jahre), wobei der betreffende älteste Sohn hier erwähnt ist. Mein jüngster Sohn zeigt immer deutlicher sehr ähnliche Verhaltensmuster - eben wie der älteste.
Es gibt eine festgelegt Zeit (zw. 19:30 Uhr 20:00 Uhr) in der ich mit den Kindern in Richtung Schlafzimmern gehe. Dort müssen Sie ihren Pyjama anziehen, die Toilette aufsuchen und Zähne putzen. Dann geht jedes Kind in sein Zimmer und liest noch ca. 10-15 Minuten: ich besuche dann jedes Kind, schalte das Licht aus und singe jedem 1-2 Lieder. Dann verabschiede ich mich von jedem Kind und verlasse das Zimmer. Die Türe bleibt je nach Wunsch offen oder nicht.
Nachdem der Vater nur am Wochenende bzw. Urlaub zu Hause ist (arbeitet im Ausland), obliegt mir der tägliche Ablauf, wobe er, wenn er zuhause ist, es gleich handhabt.
Das Ritual hab ich noch nicht geändert, weil ich der Meinung bin, dass so die Kinder so eher zur Ruhe finden ...Das Fiasko ist dann ab dem Zeitpunkt, wo ich mich verabschiede, denn dann besuchen sich mein größter und kleinster Sohn gegenseitig, weil sie miteinander einschlafen wollen ... aber es zieht sich ab dann sehr stark dahin ...Ich hoffe, ich konnte etwas klareren Einblick verschaffen.

Vielen Dank für Ihre ausführlichen Ergänzungen.

Sie haben eine recht schwierige Aufgabe mit Ihren 4 Söhnen. Besonders jetzt - und in Zukunft wird es wohl noch schwieriger, weil sie der Reihe nach in die Pubertät kommen.

Ihr Ältester ist schon so weit. Da nimmt die Spannung zwischen eigenem Willen und Gehorsam den Eltern gegenber schnell zu. Bei den Jüngeren ist diese Spannung noch nicht so groß. Ich vermute, der Jüngste nimmt in Vielem seinen großen Bruder als Vorbild und meint dann, er müsse sich so verhalten wie der Große.

Es ist sehr schwierig, in dieser Phase alle Söhne über einen Kamm zu scheren. Nach Alter und Entwicklung werden die Bedürfsnisse immer unterschiedlicher. Zuerst fängt der Älteste an, gegen die Gleichbehandlung beim Abendritual zu protestieren. Ich denke nicht, dass es Angst ist, die sein Verhalten bestimmt. Es ist eher das Bedürfnis, mehr Spielraum als seine Brüder zu bekommen, weil er der "Große" ist. Und es ist nun einmal ein großes Merkmal der Pubertät, dass der Eigensinn zunimmt. Das sind alles ganz normale und gesunde Entwicklungen und Bedürfnisse in diesem Alter.

Das macht es für Eltern leider nicht einfacher.

Fortsetzung folgt

Sie könnten mit Ihren Söhnen eine Familiekonferenz machen. Klar sollte für alle sein, dass das Ritual grundsätzlich beibehalten wird (ich finde, es ist eine gute Abend-Lösung). Gemeinsam wird besprochen, wie das Abendritual in Zukunft gestaltet werden kann. Sie als Eltern müssen nicht alle Vorschläge akzeptieren. Aber es könnten kleine Unterschiede eingeführt werden, mit denen der Alters- und Entwicklungsunterschied berücksichtigt wird. Die Rolle des Großen könnten gestärkt werden, indem er z.B. zusätzlichen Spielraum bekommt, für sich das Ritual nach hinten zu verlängern. Dann kann man auch gut begründen, dass die Tür geschlossen sein muss, damit er die Jüngeren nicht stört. Es könnten sich auch andere, kleine Abstufungen ergeben, bei denen die Älteren mehr "Rechte" bekommen als die Jüngeren. Wenn der Jüngste dann immer noch gern zu seinem großen Bruder ins Bett möchte, kann das ja streng zeitlich begrenzt werden, weil für den Jüngeren das Ritual früher enden muss als für den Älteren.

Die dann vereinbarte Form des Rituals sollte ca 4 Wochen gelten und dann mit einer weiteren Familienkonferenz überprüft werden. Mit solchen Familienkonferenzen kann man mit allen Kindern die pubertäre Zukunft gut vorbereiten. Sie bekommen zunehmend Mitspracherecht, lernen, Kompromisse zu finden und Vereinbarungen einzuhalten.

Sie könnten mit Ihren Söhnen eine Familiekonferenz machen. Klar sollte für alle sein, dass das Ritual grundsätzlich beibehalten wird (ich finde, es ist eine gute Abend-Lösung). Gemeinsam wird besprochen, wie das Abendritual in Zukunft gestaltet werden kann. Sie als Eltern müssen nicht alle Vorschläge akzeptieren. Aber es könnten kleine Unterschiede eingeführt werden, mit denen der Alters- und Entwicklungsunterschied berücksichtigt wird. Die Rolle des Großen könnten gestärkt werden, indem er z.B. zusätzlichen Spielraum bekommt, für sich das Ritual nach hinten zu verlängern. Dann kann man auch gut begründen, dass die Tür geschlossen sein muss, damit er die Jüngeren nicht stört. Es könnten sich auch andere, kleine Abstufungen ergeben, bei denen die Älteren mehr "Rechte" bekommen als die Jüngeren. Wenn der Jüngste dann immer noch gern zu seinem großen Bruder ins Bett möchte, kann das ja streng zeitlich begrenzt werden, weil für den Jüngeren das Ritual früher enden muss als für den Älteren.

Die dann vereinbarte Form des Rituals sollte ca 4 Wochen gelten und dann mit einer weiteren Familienkonferenz überprüft werden. Mit solchen Familienkonferenzen kann man mit allen Kindern die pubertäre Zukunft gut vorbereiten. Sie bekommen zunehmend Mitspracherecht, lernen, Kompromisse zu finden und Vereinbarungen einzuhalten.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.