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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1278
Erfahrung:  dasdasd
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Ich habe einen 10 jährigen Sohn und gemeinsames Sorgerecht

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe einen 10 jährigen Sohn und gemeinsames Sorgerecht und mein Sohn lebt 700 km weit weg und ist bei mir und meiner Frau 4 x im Jahr immer in den ferien also lebt er 90 % bei der Mutter. Es gab schon immer Probleme und in der Verganheit ca 8 Jahre davor hatte meine Ex mir den Besitz von Kinderpornografie unterstellt, was später dazu führte das alles gelogen war, da Sie das alleinige Sorgerecht haben wollte.Nun war seit 2 Jahren Ruhe und im Sommer habe ich geheiratet und nun erhielt ich u.a eine Info, das mein Sohn in der Schule öfters auffällig war u.a hat er einer Leherrin als "Prostetuierte" betietelt und gemeint, Sie solle sich einen "Dildo" zwischen die Beine schieben. Daraufhin hat die Schule die Mutter gesprochen und das JA und die Polizei informiert, weil angeblich mein Sohn sagte, das er sowas von mir gehört hat. Nun habe ich erfahren, das wohl jemand eine Strafanzeige, wegen sexuellen Missbrauch bei der Polzei gestellt hat, da angeblich mein Sohn beim Jugendamt war und der Polizei. Trotz gemeinsamen SR habe ich keine Informationen. Parallell hat man mir den Umgang gestrichen, da er über Ostern kommen sollte. Meine Frau und ich können unter Eid sagen, das wir weder bei den Umgängen über sexuelle Dinge gesprochen haben oder fabriziert. Angeblich lt. gegnerische Seite, soll mein Sohn mich und meine Frau beim Geschlechtsakt dabei gewesen sein, was absolut nicht stimmt.Leider haben wir seit 2 Jahren das Gefühl, das diese Auffälligkeiten vor Ort bei der Mutter meines Sohnes abspielen, da mein Sohn seit 1 1/2 Jahren die Oma mütterlicherseits bzw Opa besuchen darf, die im Nebenhaus wohnen und mein Sohn uns mitteilte, das da auch mal die Polizei war und der Opa sich immer kleine nackte Mädchen anschaut auf dem PC.Nun ist der Missbrauchvorwurf anscheiend gegen uns und wir glauben, das mein Sohn über 1 Jahr so manipuliert wurde, das er das sagen muss. Man hatte auch massiv Druck in der Vergangeheit auf Ihn aufgebaut u.a mit Spielzeugentzug usw.Was können wir machen ? Meine Frau und ich sind mehr als perplex und seelisch angeschlagen nach diesen Vorwürfen, warum die Mutter meines Sohn seit Jahren auf allen Wegen sowas versucht. Wie kann mann sich wehren ?Hier ist im Anhang ein Schreiben von der Gegnerseite. Es wäre schön eine ausführliche Antwort zu bekommen auch bedingt auf den sexuellen MissbrauchMeine Frage ist, mein seelischer Zustand ist seitdem miserabel, was kann ich in Anspruch nehmen und dann die Frage, gibt es im Bereich eine Art Glaubwürdigkeitszeugnis bei einem Kind oder was kann man da machen ?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hier

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Sehr geehrter Kunde,

das ist in der Tat eine sehr schwierige Lage für Sie. Sie ist auch deshalb kompliziert, weil sich juristische und psychologische Aspekte darin vermischen.

Zunächst habe ich noch eine Bitte. Der beigefügte Anhang enthält nur 1 Seite eines längeren Schreibens. Ich möchte Sie bitten, mir das gesamte Schreiben im Anhang zu schicken, so dass ich den Briefkopf und den gesamten Text lesen kann.

Vielen Dank ***** *****

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Es gibt keinen Briefkopf aber die 2.Seite ist jetzt dabei

Ich bin nicht sicher, ob ich richtig verstanden habe. Deshalb fasse ich meinen Eindruck zu Ihrer Frage zusammen und bitte um Rückmeldung bzw. Ergänzung bzw. Korrektur.

Sie haben den Brief, der hier anhängt, von der Kindesmutter als Kopie geschickt bekommen. Es fehlt die erste Seite mit dem Briefkopf. Es scheint ein Schreiben des Rechtsanwalts der Kindesmutter an das Familiengericht zu sein. Er hat wohl die Aussetzung der Besuchsregelung beantragt und um Entscheidung ohne Anhörung von Ihnen, dem Kindesvater, gebeten. Das Ganze wird begründet mit dem Vorwurf gegen Sie, dass der Junge bei Ihnen und Ihrer Frau Ihren Geschlechtsverkehr und Sexualpraktiken beobachten konnte und seitdem im Verhalten auffällig ist. Der Brief hat Sie in eine tiefe psychische Krise gestürzt.

Habe ich das soweit richtig verstanden?

Ich habe noch einige Unklarheiten und bitte um folgende Informationen:

Es ist kein Datum auf dem Brief erkennbar. Es ist für mich auch nicht erkennbar, wann Sie das Schreiben erhalten haben.

Haben Sie in dieser Sache ein Schreiben des Gerichts oder des Jugendamts erhalten? Was steht darin?

Haben Sie selbst in der Sache etwas unternommen?

Vielen Dank ***** *****

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Dieses Schreiben ist das Schreiben von dem Anwalt der Kindsmutter an das Familiengericht für die Aussetzung des Umgangskontaktes zu mir. Es wird demnächst ein Termin vor Gericht geben.Nun ist es auch so, das scheinbar bei der Polizei eine Strafanzeige wegen sexuellen Missbrauch vorliegt gegen mich. Dazu muss ich sagen, vor Jahren hatte meine Ex 6 Jahre her sowas schon mal zu machen und hatte mir den Besitz von KiPo unterstellt was auch nicht stimmte. Nur ist das jetzt etwas anders, da unser Sohn womöglich eine Aussage gemacht hat. Aber ich weiss, das mein Sohn seit Jahren beinflusst wird leider damit er keinen Umgang mit mir hat.

Vielen Dank für die Ergänzungen.

Der Kern der Sache scheint der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen Sie zu sein. Wegen diesem soll das Besuchsrecht gekippt werden und wegen diesem wurde möglicherweise gegen Sie Strafanzeige erstattet.

Aus psychologischer Sicht ist es wichtig, dass Sie Ihren Sohn schützen. Seine Verhaltensauffälligkeiten zeigen lassen vermuten, dass er irgendwo und irgendwann mit sexuellen Dingen zuammen kam. Es steht die Behauptung, das sei bei Ihnen geschehen. Es ist ja wohl auch nicht auszuschließen, dass er bei seinem Opa mütterlicherseits damit in Berührung kam. Solange diese Thema nicht geklärt ist, leidet Ihr Sohn.

Außerdem ist es natürlich wichtig, dass Sie sich selbst gegen die Strafanzeige schützen.

Alles steht und fällt mit den Aussagen des Kindes. Das ist sehr problematisch. Kinder sind leicht beeinflussbar und können leicht erpresst werden. Es ist daher sehr schwer, die Zeugenaussage eines Kindes richtig einzuordnen.

Deshalb sollten Sie sich über Ihren Rechtsanwalt so bald wie möglich in das anstehende Gerichtsverfahren einschalten. Sie sollten frühzeitig bei Gericht beantragen, dass über Ihren Jungen ein psychologisches Glaubwürdigkeitsgutachten erstellt wird. Bei der gegebenen Sachlage vermute ich, dass das Gericht bereit sein wird, einen Gutachter zu beauftragen.

Sprechen Sie also mit Ihrem Rechtsanwalt. Er kann sich wahrscheinlich auf der Grundlage des Ihnen vorliegenden Schreibens an das Familiengericht wenden. Er kann fordern, dass Sie bei dem bevorstehenden Termin angehört werden. Und er kann ein Glaubwürdigkeitsgutachten fordern.

Falls wirkllich gegen Sie eine Strafanzeige erstattet wurde, werden Sie sicher bald von der Polizei dazu vernommen werden. Da sich schon einmal erwiesen hat, dass ein ähnlicher Vorwurf nicht den Tatsachen entsprach, besteht Aussicht, dass es auch dieses Mal für Sie gut geht. Auch hier könnte das Glaubwürdigkeitsgutachten über Ihren Sohn eine Rolle spielen.

Rückfragen beantworte ich selbstverständlich und gern.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.