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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1190
Erfahrung:  dasdasd
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BJnD8 ist jetzt online.

Angefangen hat es vor ca. 8 Wochen. Ich war auf der Arbeit

Diese Antwort wurde bewertet:

Angefangen hat es vor ca. 8 Wochen. Ich war auf der Arbeit und ich hatte nur diesen einen kleinen Moment, wo ich mir dachte, irgendwie nerven mich die Mausklicks der Computer meiner Kollegen. Ich musste mich dann ständig auf diese Mausklicks konzentrieren und das hat extrem genervt bzw. mir Angst gemacht. Dann habe ich mich auf einmal auf alle Geräusche konzentriert. Das hat alles eine sehr starke Angst in mir ausgelöst. Die aber dann nach ca. einer Woche wieder verschwand. Also mir ging es wieder richtig gut. Das Problem war aber dann, dass ich dann auf einmal gegoogelt habe. Nach Zwangsstörungen usw. Dort habe ich dann von jemandem gelesen, dass er sich ständig auf seinen Atem, Liedschlag und schlucken konzentrieren muss. Als ich das gelesen habe, hat das wieder eine extreme Angst in mir ausgelöst und ich musste mich ab dem Moment auf meinen Liedschlag konzentrieren. Diese Angst verwandelte sich dann teilweise auch in Traurigkeit. Also es war ein hin und her. Die Angst vor dem Liedschlag verschwand dann auch wieder und nun war es dann die Atmung auf die ich mich konzentriert habe. Ich habe keine Angst nicht mehr atmen zu können. Ich muss mich nur ständig drauf konzentrieren. Es hat sich schon etwas gebessert, nur hin und wieder kommt es vor das ich mich wieder drauf konzentrieren muss und das löst bei mir Angst aus. Wenn ich abgelenkt bin dann achte ich überhaupt nicht drauf und man merkt auch wie sich die Angespanntheit löst.

In der Vergangenheit hatte ich schon mal Schlafprobleme. Aber nur weil ich Angst hatte nicht mehr einschlafen zu können. Das war ein absoluter Teufelskreis. Dem ich aber nach einer Weile entfliehen konnte. Ich denke hier das ist etwas ähnliches...

Vielleicht haben Sie ja ein paar Tipps wie ich das Problem lösen kann.

Vielen Dank!

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Guten Abend Herr Schweißgut.

Sie sind sich nicht sicher, ob das ein kleines oder großes Problem ist oder ein großes. Ich denke, noch ist es für Sie ein überschaubares Problem, aber es kann sich zu einem überwältigenden Problem entwickeln.

Ihre früheren Schlafprobleme und die jetzigen Probleme stehen tatsächlich in einem Zusammenhang. Sie sind offenbar sehr gut darin, Zusammenhänge zu erkennen.

Vor 8 Wochen hat es angefangen mit einem Problem, das gar keins sein müsste. Sie waren ein zeitlang genervt von den Mausklicks der Kollegen im Raum. So etwas ganz ganz normal und geht vorüber. So war es bei Ihnen dann auch.

Dann aber sind Sie der modernen, absolut ansteckenden Verrücktheit zum Opfer gefallen. Sie haben sich bei google ansdtecken lassen von den den Menschen, die solche verrückten Sachen wie z.B. zwanghafte Konzentration auf den Lidschlag ins Schaufenster der sozialen Medien stellen. Von dieser Sorte gibt es inzwischen viele Menschen. Wenn man sonst nicht weiter aufffällt und sicn sehr danach sehnt, besonders zu sein, bringt man auf google solche Sachen und ist auf einmal der Psycho-King.

Haben Sie auch die Sehnsucht, so eine Psycho-King zu sein? Das haben nur Menschen, die sich minderwertig fühlen und unter mangelnder Aufmerksamkeit leiden.

Ich hatte aus Ihrem Text nicht den Eindruck, dass Sie dazu gehören.

Sie fühlen sich manchmal genervt bei der Arbeit, z.B. durch die Mausklicks. Das ist ganz normal. Sie hatten eine zeitlang diesen Teufelskreis mit dem Einschlafen und Sie haben ihn aus eigener Kraft überwunden.

Sie sollten sich nicht anstecken lassen durch diese Bericht in den sozialen Median, mit denen Menschen in erster Linie nach Aufmerksamkeit heischen. Ihr Beschreibung zeigt, dass Sie die persönliche Stärke haben, eine vorübergehende Belastung, die jeder Mensch mal hat, aus eigener Kraft zu bewältigen. Sie können sollten auf diese Stärke vertrauen.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Nein ein Psycho-King bin ich auf keinen Fall. Mein Problem ist, dass ich mich in Sachen sehr schnell reinsteigern kann. Mit den Mausklicks das war ein Thema von einer Woche und ich habe nicht mehr darauf geachtet bzw. war es mir egal. Wie Sie schon richtig geschrieben haben, war mein Fehler nach so einem Quatsch zu googeln und man dann in seltsamen Foren landet. Das hat natürlich eine große Angst in mir ausgelöst.
Wie ich oben schon geschrieben habe ich mache dann aus einer Mücke einen Elefanten, weil ich mit meinen Gedanken dann schon so weit bin, dass ich denke, wie soll ich das jetzt mit meinem Studium mache. Schaffe ich das jetzt noch mit diesem Problem usw... Es ist dann ein Gedankenkarussell, welches mich unter Druck setzt und ich eigentlich so schon unter Druck stehe. Ich arbeite Vollzeit und studiere Informatik noch nebenbei. Ich bin auch der Typ Mensch der immer 100% gibt und versucht es allen Recht zu machen.Es hat sich ja schon gebessert. Noch vor 3 Wochen war es extrem schlimm. Jetzt ist es schon deutlich besser geworden, flammt aber immer wieder auf.Was könnte hier noch helfen? Meditation (obwohl man sich da ja auch auf die Atmung konzentriert :-))? Mehr Sport? Ich vermute mal, es ist einfach die Angst die aufgelöst werden muss, damit ich mich nicht mehr darauf konzentriere...Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Guten Tag,

ja, es ist die Angst, die Ihnen die Proleme macht.

Gegen Angst hilft in erster Linie Entspannung. Damit meine ich körperliche Entspannung, denn Angst ist ein Gefühl, dass sich stark im Körper bemerkbar macht.

Sie könnten eine einfache, aber sehr wirksame Entspannungsübung erlernen. Die "Progressive Muskelentspannung nach Jacobson" ist mit einer CD (aus dem Handel) leicht zu erlernen. Sie sollten Übung dann täglich 1-2 mal einsetzen.

Von allen Sportarten bringt Laufen die stärkste Wirkung gegen Angst. Man muss sich nicht auspowern, aber am Körper sollte die Angstrengung jedes Mal deutlich spürbar sein.

Eine dritte Möglichkeit bedarf eines längeren Trainings. Gegen Gedankenkarusell hilft die Übung "Gedankenstop". Sie wird auch in der Psychotherapie bei der Behandlung von Ängsten eingesetzt. Entscheiden Sie, welchen Gedanken Sie aus dem Karusell hinausschmeißen wollen. Dann sagen Sie bei jedem Auftreten dieses Gedankens sofort (am besten laut) zu sich selbst "Stop". Nach einigem Training können Sie damit das Gedankenkarusell steuern.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Eine letzte Frage habe ich noch:Also muss ich es schaffen, meinen aktuellen Angstpegel zu senken? Dann wird irgendwann mein Unterbewusst aufhören sich darauf zu konzentrieren bzw. das Interesse daran verlieren?
Angenommen ich achte während der Arbeit auf meinen Atem. Dann am besten ablenken oder Gedankenstop?Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, ablenken oder Gedankenstopp. Wenn Sie Routine mit der Entspannungsübung bekommen haben, können Sie diese vielleicht sogar auch bei der Arbeit machen - je nachdem, wie Ihr Arbeitsplatz ist. Bei Routine kann man sich in 1 Minute entspannen, so dass die Angst sich auflöst.

Bei allen meinen Vorschlägen ist es das Ziel, den Angstpegel zu senken.

Freundliche Grüße

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe! Ich werde es versuchen...