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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1407
Erfahrung:  dasdasd
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Ein 4 Jähriger erzählt seiner Mutter, dass ein Mädchen

Diese Antwort wurde bewertet:

ein 4 Jähriger erzählt seiner Mutter, dass ein Mädchen im Kindergarten versucht ihm seine Finger in den Mund zu stecken. Die Mutter ist empört warum dies von den Erzieherinnen nicht bemerkt wird und rät ihrem Sohn die Hände des Mädchens beim nächsten Mal wegzuhauen. Anschließend übt sie diese Situation mit ihrem Sohn. Als sie ihrem Sohn sagt er solle die Hände stärker hauen, fängt der Kleine an zu weinen und rennt weg.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Hallo

Guten Abend,

Sie haben eine Situation beschrieben, die bei Ihnen offenkundig Fragen aufkommen lässt. Ich kann leider nicht erkennen, welche Fragen das sind. Können Sie noch die Frage formulieren, die Sie hier beantwortet haben möchten?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Wie beurteilen Sie die Reaktion der Mutter und des Kindes aus professioneller Sicht?

Es tut mir leid. Für eine professionelle Beurteilung liegen hier zu wenig Informationen vor.

Darf ich noch Einiges nachfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ja, gerne.

Was ist genau gemeint mit "ein Mädchen im Kindergarten versucht ihm seine Finger in den Mund zu stecken"? Können Sie diese Situation etwas ausführlicher beschreiben?

Wie hat Ihr Sohn diese Situation aufgenommen. Welche Reaktionen der Erzieherinnen dazu sind Ihnen bekannt?

Was hat Sie an dem Verhalten des Mädchens gestört?

Was meinten Sie mit dem Rat an Ihren Sohn, er solle "die Hände des Mädchens beim nächsten Mal weg(zu)hauen"?

Wie hat Ihr Sohn sich beim Üben der Situation verhalten? Wie hat er die Übung aufgenommen (vor dem Weglaufen)?

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Ergänzungen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Es gibt im Kindergarten ein Mädchen welches ab und an zu ihrem Sohn herkommt und ihm versucht ihren Finger an seine Lippen zu drücken und in den Mund reinzufassen. Es ist ihm nicht angenehm, aber er macht wehrt sich nicht, laut seiner Mutter.
Die Erzieherinnen haben diese Situation nicht mitbekommen.
Es ist ihr sehr unangenehm,dass jemand ihrem Sohn versucht die Finger in den Mund zu legen.
Dass ihr Sohn sich so etwas nicht bieten lassen soll und die Hände des Mädchens hauen soll , wenn sie noch einmal so etwas tun sollte.Meine Freundin hat sich angefangen Sorgen zu machen, dass ihr Sohn sich nicht wehrt und hat angefangen ihm zu erklären, dass er sich wehren muss. Sie hat ihrem Sohn gesagt, dass Sie das Mädchen "nachmachen " will und hat ihre Finger in die Nähe seines Gesichts gebracht und gemeint er solle ihren Arm hauen, damit sie ihren Arm wegtut. Er hat hat auf seine Mutter gehört und ihren Arm leicht gehauen, sie hat gesagt er solle stärker hauen, er hat nochmals leicht gehauen, sie wiederholte wieder energisch er solle stärker hauen, er hat wieder leicht gehauen, als sie wieder sagte stärker, hat er sich sehr aufgeregt, geweint und gesagt er könne nicht stärker und ist weggelaufen.

Verstehe ich richtig? Sie sind eine Freundin der Mutter und haben darüber hinaus nichts mit dem Sohn und mit dieser Situation der Kinder im Kindergarten zu tun?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich bin eine enge Freundin der Mutter und passe ab und an auf ihre Kinder auf. Sie hat mich um Rat gebeten.

Vielen Dank für Ihre Ergänzungen, Sie haben mir damit geholfen, zu verstehen.

Es ist verständlich, dass die Mutter unangenehm berührt ist, wenn an anderes Kind versucht, ihrem Sohn die Finger in den Mund zu stecken.

Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass der Junge daran Schaden nimmt. In der Regel wehren Kinder in diesem Alter solche Aktionen irgendwann ab, wenn sie ihnen unangenehm sind. Da dieser Vorfall offenbar nur "ab und an" auftritt, könnte es sein, dass es noch in seinem Toleranzbereich lag.

Dennoch ist es sinnvoll, dass eine Mutter sich darum kümmert, wenn sie von solchen Vorfällen hört. Allerdings sollte der erste Ansprechpartner der Kindergarten sein. Es ist offenbar nicht bekannt, wie die Erzieherinnen zu diesen Vorfälllen stehen. Wenn sie nicht reagiert haben, kann das auch Ausdruck ihres pädagogischen Konzepts sein. Über pädagogische Konzepte kann man streiten und sie ablehnen, aber das sollten die Erwachsenen untereinander regeln. Wenn ein Kind in so einen Konflikt hineingezogen wird, ist es hoffnungslos überfordert.

Der Junge ist offenkundig überfordert, dem Wunsch der Mutter nachzukommen, sich in der beschriebenen Weise zu wehren. Er kann überfordert sein, weil sein kindliches Gefühl sagt, dass er damit gegen eine pädagogischie Regel im Kindergarten verstößt. Dann stünde er zwischen den Konfliktparteien Mutter gegen Erzieherinnen. Bei wiederholtem Vorkommen einer solchen Überforderung könnte der Junge durchaus nennenswerten psychischen Schaden erleiden.

Der Junge ist aber auch überfordert durch den Wunsch der Mutter, im Training die Hand der Mutter kräftig weg zu schlagem: Ein Kind hat eine natürliche Hemmung, ein Elternteil zu schlagen, auch wenn es "nur" Trainning oder Spiel ist. Wenn man ihn dann auch noch, wie geschehen, unter Druck setzt, kann die Vertrauensbeziehung zwischen Kind und Mutter ernsthaft gestört werden. Bei mehrfacher Wiederholung solcher oder ähnlicher Sittuationen kann es zu irreparablen Beziehungsstörungen zwischen Mutter und Kind kommen.

Die Mutter sollte mit dem Jungen reden und ihm sagen, dass es gut war, dass er ihre Hand nicht weggeschlagen hat. Mehr sollte darüber nicht gesprochen werden. Auch eine Entschuldigung wäre fehl am Platze, die würde das Kind sicher gar nicht verstehen.

Die Mutter sollte dringend mit den Erzieherinnen reden. Sie sollte zunächst versuchen, zu erfahren, wie die Erzieherinnen zu derartigen Vorfällen im Kindergarten stehen, generell als Konzept und speziell in diesem Falle. Es sollte auf jeden Fall eine gütllich Einigung oder ein Kompromiss gesucht werden. Wenn die Sache mit heftigen Streit endet, wird der Junge es in Zukunft schwer haben in diesem und auch in einem anderen Kindergarten. Er hätte subjektiv das Gefühl, dass er Schuld an dem Streit sei, und er würde dieses Schuldgefühl immer in den Kindergarten mitnehmen, in diesen und auch in einen neuen.

Ich hoffe, Sie können das der Mutter in einer Weise rüberbringen, dass sie es akzeptieren kann.

Ich wünsche dem Jungen alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Antwort!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Danke

Sehr geehrte Kundin,

Sie haben hier eine Frage gestellt und ich habe sie beantwortet, offenbar auch zu Ihrer Zufriedenheit.

Darf ich Sie jetzt noch bitten, den Chat hier mit einer Bewertung zu beenden, damit der Bezahlvorgang abgeschlossen werden kann?

Vielen Dank ***** *****

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.