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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1373
Erfahrung:  dasdasd
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Ich bin seit knapp 3 Jahren in einem sehr anspruchsvollen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit knapp 3 Jahren in einem sehr anspruchsvollen Job tätig. Er fordert mich sehr, aber macht mir auch viel Spaß. Es ist nicht immer leicht Familie (2 Kinder 6+7 Jahre) und Job unter einem Hut zu bekommen.

Letzten Sommer ist das arbeitspensum dermaßen in die Höhe geschnallt, das ich weinend in meinem Büro gesessen bin. Meine Kollegen und Chefs waren super und haben mir über diese Zeit hinweg geholfen. Jetzt hat sich eigentlich alles wieder beruhigt, wir haben auch eine neue Kollegin und meine Chefin strukturiert alles neu.

Ich sehe dass das Pensum wieder mehr wird und sie jetzt einiges von mir Abfertigung, doch will sie mir nicht mehr geben um mich nicht zu überlasten. Doch bekomme ich dann immer wieder das Gefühl vermittelt das ich die Leistung nicht bringe. Ich habe ständig das Gefühl das ich nichts mehr richtig mache. Ich habe sehr viel auf mich genommen die letzten Jahre und zurück gesteckt. Das ist alles scheinbar vergessen. Ich mache meine Arbeit nach besten Wissen, was bis dato gut war.

Jetzt passt irgendwie nichts mehr. Wir haben derzeit auch noch eine Computer Umstellung, was natürlich zusätzlich Zeit kostet und trotzdem verlangt sie das ich in der üblichen Zeit fertig werde. Das geht sich nicht aus. Und Argumente in diese Richtung lässt sie nicht gelten. Ich mag meine Arbeit und die Menschen dort.

Ich weiß nur momentan nicht wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Haben sie einen Tipp?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schweißgut, ich sehe leider keine Antwort?

Guten Tag,

ich habe den Eindruck, dass Sie Angst haben, dass wieder so eine Situation eintritt wie sie im vergangenen Sommer war: Dass Sie plötzlich wieder weinend in Ihrem Büro sitzen und hoffnungslos überfordert sind.

Nach einer Zeit des ruhigen Arbeitens sehen Sie jetzt, dass die Arbeit wieder mehr wird. Und schon haben Sie Angst und denken, dass Sie nichts mehr richtig machen.

Fortsetzung folgt

Ich denke, dass Ihre Chefin eine anspruchsvolle Vorgesetzte ist. Sie möchte wohl aus ihren Mitarbeitern die höchste Leistung heraus kitzeln. Dadurch kommen Sie dann zusätzlich unter Druck.

Aber kann es sein, dass die schreckliche Situation vom vergangenen Jahr ("weinend im Büro") Ihnen noch in den Knochen sitzt? Nach so einem Erlebnis ist es häufig so, dass man große Angst hat, dass es sich wiederholt. Und wenn man Angst hat, kann man dann tatsächlich nicht mehr so gut und so viel arbeiten wie üblich.

Können Sie sich vorstellen, dass es mehr Ihre Angst vor der Wiederholung ist, was Sie belastet, und weniger die reale Arbeitsbelastung?

Können Sie mir dazu etwas schreiben?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ja das ist natürlich möglich. Ich merke schon auch das ich mir manchmal selbst im Weg stehe in dem ich statt schneller, meine Arbeit langsamer erledigen. Auch natürlich weil ich Angst habe Fehler zu machen. Mir sind in dieser stressigen Zeit natürlich auch Fehler unterlaufen. Was in meiner Branche, ich bin Personalverrechnerin, sofort gesehen wird. Ich weiß ich muss schneller werden, aber ohne Fehler zu machen. Das empfinde ich derzeit als fast unmöglich.

Ich vermute, dass Sie durch das schreckliche Erlebnis im vergangenen Sommer Ihre Sicherheit (vorübergehend) verloren haben und Angst haben, dass es sich wiederholt.

Dann wäre es wichtig, etwas zu unternehmen, das Ihre Angst abbaut. Ich könnten Ihnen dazu 2 Empfehlungen geben:

1. Sie sollten eine Entspannungsübung erlernen. Körperliche Entspannung baut Angst ab. Manche Entspannungsübungen kann man selbst erlernen. Am besten geht das mit der "Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson", eine Anleitungs-CD kann man im Handel erwerben, u.a. auch bei amazon.de. Diese Übung sollten Sie dann täglich einmal machen. Bei Bedarf kann man sie auch am Arbeitsplatz machen (evtl. ca 5 Minuten auf der Toilette).

2. Außerdem baut Laufen, Joggen Angst ab. Wenn Sie das noch nicht machen, sollten Sie langsam anfangen: Ca 3-4 mal pro Woche, am Anfang kurze Strecken und dann langsam steigern, aber ohne Leistungsanspruch, also nur soviel, dass Sie Ihren Körper spüren.

Wenn sie das konsequent machen, werden Sie nach wenigen Wochen eine positive Wirkung spüren.

Sie können natürlich dafür auch eine professionelle Hilfe vor Ort suchen. Aber ich vermute, dass Sie das in Selbsthilfe schaffen können.

Rückfragen beantworte ich selbstverständlich und gern.

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke, ***** *****ühl habe ich auch. Und meistens bin ich auch aktiv und dann geht es mir gut. Doch kommt es immer wieder vor das mich der Alltag einholt und ich alles und alle über mich stelle. Dann zwar weiß das ich mit mehr Bewegung wieder positiver werde. Aber es nicht schaffe mich zu motivieren. So bin ich schon immer, versuche seit Jahren das zu ändern. Habe aber noch keinen Ausweg gefunden.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hätten Sie dazu eine Idee wie ich alte Gewohnheit durchbrechen kann?

Zunächst Ihre "Gewohnheit" bzgl. Bewegung:

Sie sagen, dass Sie wissen, dass Bewegung Ihnen gut tut. Dann sollten Sie Bewegung fest in Ihren Tages- und Wochenplan einbauen. Jeden Tag zur selben Uhrzeit ca 1/2 bis 1 Stunde Bewegung, vorzugsweise Joggen. Und diese Bewegungszeit sollten Sie kompromisslos einhalten. Dann schlagen Sie 2 Fliegen mit einer Klappe: Das baut Angst ab und das baut eine neue, stabile Gewohnheit auf.

So können Sie das auch bei anderen "Gewohnheiten" machen: Eine neue Gewohnheit aufbauen ist wichtiger und viel leichter als eine alte abbauen.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.